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BeitragVerfasst: 14.02.2016, 17:25 
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Wohnort: Dänemark
Hej,

Artikel aus unserer Tageszeitung om 12.02.2016, hier steht zu lesen, was ich schon vor einigen Monaten zur Dikussion gepostet hatte, DEUTSCHE Koennen in Daenemark ein Haus kaufen, ohne in diesem staendig wohnen zu muessen. Sie koennen es als Ferienhaus nutzen. Es muss nur eine FLEXBOLIG sein.

Alt for mange danskere er ikke klar over, hvilke muligheder der gemmer sig i købet af en flexbolig, og derfor går Lolland, Guldborgsund og Vordingborg kommuner sammen om et nyt flexboligprojekt.

Økonomiudvalget i Lolland Kommune sagde torsdag ja til at bruge 385.000 kroner på idéen.

Hver kommune skal udarbejde tre salgsprospekter på boliger, der kan forvandles til unikke flexboliger, og som på den måde kan få et nyt liv.
Planen er ikke at omdanne alle Lollands overskudsboliger, men at tage de bedste og gøre dem endnu bedre.

Hvert salgsprospekt kommer til at koste 100.000 kroner, men så snart huset er solgt, kommer pengene retur og skal geninvesteres i en ny overskudsbolig.

- Tanken er, at man finder nogle huse, som har en attraktiv placering i landdistrikterne omgivet af natur, siger Lollands borgmester Holger Schou Rasmussen (S).
- Københavnerne har slet ikke opdaget muligheden, og for udlændinge er det helt ukendt. Men her er der faktisk chancen for, at en tysker kan købe attraktive ferieboliger i Danmark, siger borgmesteren.

De tre kommuner vil præsentere flexbolig-arbejdet ved en temadebat på Folkemødet på Bornholm senere i år.

Hilsen

Tove

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Schneller als man denkt ist das Alter da - nix geht mehr wie früher ....


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BeitragVerfasst: 14.02.2016, 20:08 
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"Deutsche können ein Haus kaufen, dass sie nun als Ferienhaus nutzen können."

ist aber nicht gleichzusetzen mit:

"Deutsche können problemlos Ferienhäuser kaufen."

:wink: oder versteh ich da was falsch?


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BeitragVerfasst: 14.02.2016, 20:14 
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Wohnort: Hamburg
Ich nehme auch an, dass es sich um ein "Ferienhaus kaufen zur Selbstnutzung und zur Vermietung" handelt.
Besser als bisher sprich nix, aber problemlos Ferienhäuser kaufen ist es dann wohl doch nicht. Aber immerhin.


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BeitragVerfasst: 29.02.2016, 22:49 
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Automatisch geht das allerdings auchnicht

Zitat:
Kan udlændige få en flexboligtilladelse?
Udlændige kan som udgangspunkt ikke få en flexboligtilladelse, idet det vil stride imod erhvervelseslovens forbud imod, at udlændinge erhverver fritidsejendomme i Danmark.


https://erhvervsstyrelsen.dk/flexboliger

Soweit die offizielle Regel. Es gibt aber zunehmend Fælle wo Antræge durchkommen - gerade in den strukturschwachen Gegenden und wenn man eine besondere Bindung an Dænemark (z.B. jahrelanges Urlaubsziel) nachweisen kann.

Berlingske schreibt allerdings dazu, das hier norwegische Kæufer mehr Erfolg als deutsche Kæufer haben:

Zitat:
Det er især nordmænd, som har fået dispensation. Sidste år fik 188 nordmænd således lov til at købe et dansk sommerhus, mens Justitsministeriet også nikkede ja til 23 svenskere og 27 tyskere.

http://www.b.dk/rejseliv/udlaendinge-koeber-danske-sommerhuse-i-stor-stil

27 genehmigte deutsche Antræge ist ja nun auch nicht die Riesenmenge...

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Dragør, das kleine Paradies bei Kopenhagen
https://www.youtube.com/watch?v=m37chu8zGDA
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BeitragVerfasst: 25.03.2016, 17:34 
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Beiträge: 8
Also kann man ein Ferienhaus kaufen, wenn man es selbst bewohnt?
Wir sind auf der Suche, mein Mann ist schon drüben.


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BeitragVerfasst: 25.03.2016, 18:34 
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Valeska86 hat geschrieben:
Also kann man ein Ferienhaus kaufen, wenn man es selbst bewohnt?
Wir sind auf der Suche, mein Mann ist schon drüben.


Nicht als echte Wohnung, sprich, ihr dürft nicht wirklich darin ganzjährig wohnen.
Als Feriendomizil im Urlaub scheinen sich die Regeln gerade zu lockern. Mal abwarten.


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BeitragVerfasst: 27.03.2016, 06:57 
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Der Teufel ist nicht so schwarz, wie man ihn malt


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BeitragVerfasst: 27.03.2016, 11:14 
Kein Sorge, da hat sich nix geändert, denn die Regel die vor dem Flexbolig-Gedöns gilt ist, dass Ausländer keine Ferienhäuser kaufen dürfen.

Es bleibt sicher in den schwachen Kommunen eine Hoffnung und interessant ist ja auch, dass nun drei Parteien für eine Auflockerung sind. Liberal Alliance war immer für und Alternativet ist neu im Parlament. Das Radikale Venstre sich anscheinend das Thema neu überlegt hat ... mal sehen ob ihre Kernwähler auch so denken.


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BeitragVerfasst: 27.03.2016, 11:25 
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Ich bin auch der Meinung das die geltende Regel:kein Sommerhausverkauf an Ausländer,beibehalten wird! Selbst das Modell Flexbolig sehe ich mit gemischten Gefühlen.Ob es nur Germanen sind die am Erwerb interesse zeigen bezweifele ich! Es gibt an der Westküste Jütlands schon Sommerhausgrundstücke die umzäunt sind. Ob es zwingende Gründe gab die Gründstücke zu umzäunen oder sich die Eigentümer über geltende Gesetze hinweg gesetzt haben? Und die Sitte jegliches Eigentum zu umzäunen ist nicht nur eine deutsche Angewohnheit,Leute aus dem Ostblock können das noch viel besser incl.Videoüberwachung!Ausländische ,,Geldsäcke``die hier ihr legales oder Ilegales Geld in Imobilien anlegen und damit entscheidungen in der Komunalpolitik beeinflussen,zu ihren eigenen Gunsten natürlich,brauchen wir hier nicht! Dänenland in Dänenhand! Ausnahmslos!


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BeitragVerfasst: 27.03.2016, 16:57 
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Es ging hier ja aber auch eher nur um flexbolig und nicht um Sommerhausgebiete, auch wenn Tove das etwas schief ausgedrückt hat.
Bevor im grenznahen udkantsdanmark ganze Ortschaften abgerissen werden, fände ich flexbolig aber noch sinnvoller.
Was spricht denn dagegen?


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BeitragVerfasst: 27.03.2016, 18:55 
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Wenn die jüngeren Generationen keinerlei Pflichtgefühl empfinden ihre kleinen Heimatdörfer am Leben zu erhalten,wer soll es dann tun? Sollen Ausländer ihre Elternhäuser zu Ferienhäusern machen? Ein Haus ,das eventuell mehrere Generationen in Familienhand war ,ist schnell verkauft! Das Geld wird schnell für ein schickes Auto,tolle Klamotten oder sonst welchen Firlefanz ausgegeben sein;das Haus das mal Heimat oder gar Geburtsort war ist weg! Mit Sicherheit wird das Haus restauriert und top saniert. Aber es wird in der Hand eines Ausländers sein und im Falle eines Wiederverkaufs für die ehemaligen Besitzer unbezahlbar sein. Mag sein das die Generation,,bis 30``nicht so sehr an der ,,Heimatscholle``hängt...das ändert sich aber mit zunehmendem Alter...garantiert. Sollte sich die Idee von der Flexbolig durchstzen sehe ich das unschöne entstehen von Trabantenwohnlandschaften im Koloniegartenstil. Sollten die Häuser nicht täglich bewohnt sein und die Besitzer die berechtigte Angst vor Einbrüchen haben, könnten sich auch Wohnsiedlungen im Stil bewachte Siedlung bilden. Wer als Däne den Rummel an der Westküste kennt und sich in der Hochsaison wie in Klein Hamburg;Klein Bochum oder Klein Warschau /Moskau fühlt ,kann meine Einwände gut verstehen. Ich habe in DK niemals Grund und Boden besessen.Meine Frau hat den kleinen Hof in 4ter Generation von ihren Eltern geerbt und unserer Tochter weitervererbt. In 2 Jahren wird diese volljährig und Hofbesitzerin.Sie ist sich ihrer Verantwortung bewusst den Hof in (dänischer)Familienhand zu halten.In diesem Bewusstsein ist sie erwachsen geworden.Heimaterde verkauft man nicht....wie sollte man sonst zu seinen Wurzeln zurückkehren können?


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BeitragVerfasst: 27.03.2016, 20:38 
Krogen hat geschrieben:
... fände ich flexbolig aber noch sinnvoller.

Flexbolig ist bestimmt eine prima Sache ... für Dänen. Natürlich kommt es nicht in Frage, dass Ausländer diese erwerben, denn dann könnte man sie auch nicht verbieten "normale" Ferienhäuser zu kaufen. Es ist einfach kein Thema.


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BeitragVerfasst: 27.03.2016, 23:15 
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Registriert: 27.03.2016, 23:05
Beiträge: 4
Hallo Zusammen,

ich bin neu hier und mache seit vielen Jahren mit meiner Familei Ferien in Westjütland / Vester Husby und frage mich warum soooo viele Ferienhäuser dort verkauft werden.

Kennt jemand die Gründe ? Ich habe etwas über neue Abwasserleitungen und ähnliches gehört!?

liebe Grüße aus Krefeld
Kurosch


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BeitragVerfasst: 28.03.2016, 03:36 
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@Henrik
Wieso denn nicht? Man konnte es doch bisher auch verbieten. Die eine Extrawurstregel hebt doch nicht automatisch die andere Extrawurstregel auf.
Es stimmt auch nicht, dass es kein Thema ist. Natürlich ist es ein Thema, ganz einfach weil es immer wieder in diversen Kommunen thematisiert wird. :wink:

@BLAVANDS HUK
Was hat das mit mangelndem Pflichtgefühl zu tun, wenn man in strukturschwachen Gebieten keinen Job kriegt. Man kann auch nicht in Tønder oder auf Lolland studieren oder bestimmte Ausbildungen machen. Die Meisten wollen erst mal weg und wenn es dann keine Arbeit oder Infrastruktur in der Heimat gibt, dann kommen sie nicht so schnell wieder.
Ganz abgesehen davon...wenn jemand kein Problem damit hat, sein Haus zu verkaufen, dann ja wohl Dänen. Das ist doch hier ein Nationalsport. So ein großes Drama kann es dann nicht sein.
Ausgestorbener als jetzt schon werden die verfallenen landsbyer sicher auch nicht durch flexbolig.
In 13 Kommunen steht mehr als jedes 10. Haus leer. In den harten Fällen jedes dritte bis vierte. Solange bis sie verfallen. Und dann werden Gelder locker gemacht, um halbe Dörfer abzureißen.
Ist das besser?


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BeitragVerfasst: 28.03.2016, 07:30 
Ich meinte ein Thema ohne politische Hoffnung ;-)

Die EU hat sicherlich ein Auge auf unsere Ausnahmeregelung, d.h. jeder Schritt in der falschen Richtung kann potentiel dazu führen, dass die Regel komplett wegfällt.


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