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BeitragVerfasst: 07.07.2014, 18:36 
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Nach den Plänen der besonders christlichen und sozialen Vollpfostenpartei, muss ja bald ein Eintrittsgeld für das Befahren von Deutschland entrichtet werden.

Besucher haben die Wahl zwischen:
10 Tage für 10 €
oder
2 Monate für 20 €
oder
1 Jahr für max. 100 €
(Quelle: Focus.de)

Da kommt Freude auf bei der Shopppingtour nach Flensburg und erst recht bei Pendlern.


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BeitragVerfasst: 07.07.2014, 18:40 
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Einfachste Lösung für alle Pendler.
Wohnsitz nach Deutschland verlegen, Auto in Deutschland anmelden.

_________________
Ein paar Linktipps: Webcams in Dänemark - Online-Reiseführer


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BeitragVerfasst: 07.07.2014, 18:48 
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Das stimmt natürlich.
Nur warum gibt es überhaupt Pendler, wenn Umziehen die einfachste Lösung ist?


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BeitragVerfasst: 07.07.2014, 19:06 
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Vermutlich persönliche Gründe.
Vermutlich werden auch 100 Euro im Jahr niemanden bewegen umzuziehen.
Ich würde es zumindest nicht tun.

_________________
Ein paar Linktipps: Webcams in Dänemark - Online-Reiseführer


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BeitragVerfasst: 07.07.2014, 19:07 
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http://www.tagesschau.de/inland/pkw-maut-106.html


Zitat:
Bundesverkehrsminister Dobrindt hat sein Konzept für die PKW-Maut vorgestellt. Er plant demnach eine Abgabe für das gesamte deutsche Straßennetz in Form einer Infrastruktur-Abgabe.

Er wolle mit seiner auch von ausländischen Autofahrern erhobenen Abgabe eine "Gerechtigkeitslücke schließen", sagte er. Der CSU-Politiker verwies dazu auf die rund 170 Millionen Fahrten von Haltern ausländischer Autos nach oder durch Deutschland. Der Minister erhofft sich von der Abgabe 2,5 Milliarden Euro Mehreinnahmen netto in einer Legislaturperiode. Diese sollen zweckgebunden in den Straßenbau fließen.

Die Maut soll ab 2016 für alle Straßen gelten. So würden, so Dobrindt, auch die Länder an den Einnahmen beteiligt werden, eine konkrete Quote für sie müsse aber ausgehandelt werden.


Der Herr Dobrindt hat sein Konzept für die PKW Maut vorgestellt, mehr ist nicht geschehen.
Die Maut soll ab 2016 gelten.

Zur Erklärung : Unsere Mutti ( Frau Merkel) hat mit der Atomlobby Champagner getrunken und unsere Atomkraftwerke als die sichersten der Welt erklärt, wie lange hat es gedauert bis sie eine Kehrtwendung gemacht ?

Vor der Wahl hat sie verkündigt, mit ihr wird es keine PKW Maut geben, also alles nicht so ernst nehmen, was da so verkündet wird, die Dänen werden auch noch weiterhin unsere Autobahnen benutzen dürfen ohne zu bezahlen. :wink:

_________________
Es ist vergeudete Zeit, sich über einen Deppen zu ärgern.
Er merkt es eh nicht, schon gar nicht das alle nur noch über ihn Lachen und ihn keiner mehr ernst nimmt.


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BeitragVerfasst: 07.07.2014, 23:04 
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Wohnort: München
In anderen europäischen Ländern bezahlt man schon lange Maut und keiner regt sich auf.

Wieso nicht bei uns? Das Geld können wir dann endlich für unsere Infrastruktur nützen.
Das andere Budget könnten wir gut in Kinderbetreuung und Schulen stecken.

Davon sprechen doch immer alle!
Ja wo soll denn das Geld herkommen?


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BeitragVerfasst: 08.07.2014, 05:21 
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Die Frage ist ja nur, ob wir in dem Bereich wirklich ein Einnahmeproblem haben...
http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/laender-wollen-etwas-abhaben-dobrindt-stellt-plaene-fuer-pkw-maut-vor/10161088.html
Auch diesem Artikel wieder der Hinweis, dass die Einnahmen durch die KFZ-Steuer ausreichend sind, wenn sie denn zweckgebunden eingesetzt werden.
Zitat:Bereits heute würden Autofahrer durch die Mineralöl- und KfZ-Steuer mit mehr als 40 Milliarden Euro pro Jahr zur Kasse gebeten, gab Ohoven zu bedenken. Dagegen gäben Bund, Länder und Gemeinden zusammen nur weniger als die Hälfte der Einnahmen für das Straßenwesen aus. „Wir haben also kein Einnahmenproblem, sondern ein Ausgabenproblem“, betonte der Mittelstandspräsident. „Anstatt den Autofahrern immer mehr Geld aus der Tasche zu ziehen, müssen die vorhandenen Mittel zweckgebunden genutzt werden.“

Bezweifelt wird außerdem, dass sich die angekündigten Einnahmen gengeriert werden können, da ja noch Verwaltungskosten für dieses Konstrukt entstehen. Das Ministerium geht davon aus, das ein Viertel der erhofften 600-800 Mio /Jahr als Verwaltungskosten drauf gehen, Verkehrsexperten rechnen damit, dass es die Hälfte der Einnahmen sein wird.
http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/3833746/Deutschland_Maut-wird-Monster-der-Burokratie


Und was soll der Quatsch mit der Abgabe für alle Straßen? In unseren Nachbarländern wird nur eine Autobahnmaut (mancherorts auch nur für LKW, z.B. NL), über die Landstraßen darf man noch mautfrei, da ist mit Widerstand aus dem Nachbarländern zu rechnen.

Größtes Problem wird sein, ob die EU wirklich die Verrechnung mit der KFZ-Steuer wirklich durchwinkt, nur weil Dobrindt das Kind nicht mehr Maut sondern Infrastrukturabgabe* nennt, bleibt am Ende, dass er durch die geplante Verrechnung mit der KFZ-Steuer, den dt. Autofahrer entlastet und dafür hat ihm die EU bereits eine Absage erteilt.



*Allerdings kann Merkel dann guten Gewissens sagen, dass sie ihr Wahlversprechen"Mit mir wird´s keine Maut geben" gehalten hat :mrgreen:

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Würde Hirnlosigkeit vor Kopfschmerzen schützen, könnten die Aspirin-Produzenten ihre Läden schließen.
Gabriel Laub, poln.-dt. Schriftsteller 1928-1998

Der Verstand und die Fähigkeit ihn zu gebrauchen, sind zweierlei Fähigkeiten.
Franz Grillparzer, öster. Dramatiker 1791-1872


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BeitragVerfasst: 08.07.2014, 07:49 
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Die Fahrt durch Österreich, hin und zurück über dem Brenner, für eine Woche Urlaub in Italien kostet €25,50. Für 100 km Autobahn mit Dauerbaustellen, Dauerstau an der Brenner-Mautstelle und max. 100-120 km/h.

Eine einzige Autobahnfahrt in der Schweiz kostet €33,00 (nur Jahresvignette erhältlich).

In Italien bezahlt man für alle Autobahnen, obwohl sie südlich von Bologna diese Bezeichnung nicht verdienen. Auch in Frankreich ist Autobahnmaut fällig.

Darüber regt sich niemand auf?

In Dänemark bezahlt für die Storebælt- und die Öresund-Brücke.

Jetzt ist es plötzlich ein grosses Drama, für tausende Kilometer gut ausgebaute deutsche Autobahnen bezahlen zu müssen? Der Campingurlaub am Gardasee oder der Skiurlaub in Österreich wird der dänische Autoreisende lächerliche €20,- mehr kosten. Wo ist das Problem? Geht's noch.


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BeitragVerfasst: 08.07.2014, 08:00 
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Udenlandsdansker hat geschrieben:
In Italien bezahlt man für alle Autobahnen, obwohl sie südlich von Bologna diese Bezeichnung nicht verdienen. Auch in Frankreich ist Autobahnmaut fällig.

In Dänemark bezahlt für die Storebælt- und die Öresund-Brücke.

Jetzt ist es plötzlich ein grosses Drama, für tausende Kilometer gut ausgebaute deutsche Autobahnen bezahlen zu müssen? Der Campingurlaub am Gardasee oder der Skiurlaub in Österreich wird der dänische Autoreisende lächerliche €20,- mehr kosten. Wo ist das Problem? Geht's noch.


Das Problem ist das Versprechen, dass "kein deutscher Autofahrer mehr bezahlen soll". In DK bezahlt JEDER der über die Brücke fährt und niemanden wird kompensiert. Dobrindts Bierzeltvorschlag ist illegaler Diskrimination und daher ist es nicht in Ordnung - warum ist das so schwierig zu begreifen.

Im übrigen frage ich mich, wie weit er kompensieren wird. Gestern zeichnete sich nämlich im DK Parlament schon eine Mehrheit ab "falls die deutsche Ausländermaut kommt, machen wir dasselbe":

http://www.b.dk/politiko/folketinget-kl ... sk-vejskat

Es gibt aber das Versprechen, dass "kein deutscher Autofahrer mehr bezahlen wird". Werden deutsche Touristen, die nach DK fahren dann auch dafür kompensiert?

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BeitragVerfasst: 08.07.2014, 08:26 
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Der deutsche Autofahrer bezahlt zwar nicht mehr, aber er bezahlt, und zwar durch die Kfz-Steuer. Es soll mir niemand weis machen, dass österreichische, schweizerische, italienische und französische Autofahrer nicht über die Jahre hinweg schleichend kompensiert wurden, oder ehe wesentlich geringere Kfz-Steuer zahlen.

Es wird vollkommen ausser Acht gelassen, wie gering der Betrag ist. Vor allem wenn man ihn auf €/Strassenkilometer umrechnet. Wir reden von etwa €100,- maximum im Jahr. Wer eine Jahresvignette brauch,t hat zwangsläufig ehe so hohe Autokosten, dass es nicht in Gewicht fällt. Wer sich €10,- oder €20,- für den Urlaub oder die gelegentliche Fahrt nach DE nicht leisten kann, soll zu Hause bleiben.

Ich weise nochmals auf die österreichische Wucherei hin. Österreicher, die von Wien nach Innsbruck fahren, bedienen sich fleissig der deutschen A8 und A93 (Salzburg-Rosenheim-Kufstein). Ohne ein Cent dafür zu bezahlen. Das gleiche gilt für die tausende holländische, belgische, skandinavische, tschechische, polnische und russische Skiurlauber, die jeden Samstag im Winter die Autobahnen in Süddeutschland verstopfen.


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BeitragVerfasst: 08.07.2014, 10:41 
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http://www.n-tv.de/politik/Deutschland-ruestet-im-Maut-Krieg-auf-article13163606.html

Wenn man nun liest und hört wie anderen Länder darauf reagieren, die Dänen riechen eine neue Einnahmen und wollen darauf reagieren, andere wollen gegen die PKW-Maut klagen, was am Ende von dieser Maut übrig bleiben wird kann keiner sagen.

Nur etwas hat es doch gebracht, der Herr Dobrindt und seine Freunde von der CSU haben wieder einmal ihre Klientel befriedigt, aber über die Erfassungskosten habe ich bis jetzt noch nichts gelesen.

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Es ist vergeudete Zeit, sich über einen Deppen zu ärgern.
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BeitragVerfasst: 08.07.2014, 11:22 
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Kaellepot hat geschrieben:
Ja wo soll denn das Geld herkommen?


Im letzten Jahr hat Vater Staat 619,7 Milliarden Steuern eingenommen, soviel wie noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik. Für dieses Jahr werden 700 (!) Mrd. prognostiziert.
Geld ist im Überfluss da man muss es nur RICHTIG verteilen.
Dass KFZ, Mineralöl etc Steuern nicht nur in den Straßenbau fließen sondern andere Löcher wie Rente Pflegeversicherung usw. stopfen ist ja bekannt.

Aber der Schuss mit der Maut kann auch insofern nach hinten los gehen, als das die Einführung rechtskräftig wird, die Verrechnung mit der Dt. KFZ-Steuer aber vom EUGH gekippt wird. Dann zahlen wir doch alle drauf.
Und natürlich werden die Nachbarländer Dänemark, Schweden usw. nachziehen.

Kommt es aber so wie sich das DobRIND vorstellt, wird kaum ein Cent übrig bleiben weil dieses Bürokratiemonster das meiste schlucken wird.
Polizeisprecher haben schon versichert, dass sie nicht einen einzigen Beamten für Kontrollen bereit stellen werden denn es geht hier nicht um Gefahrenabwehr sondern nur ums Geldeintreiben und dafür ist die Polizei nicht zuständig.
Denn anders als bei Kontrollen (Blitzer etc.) würde das Land nach DobRINDs Plänen keinen Cent davon sehen.

Und Schwerbehinderte sind überhaupt nicht berücksichtigt worden. Diese zahlen bei entsprechender Voraussetzung nur halbe KFZ-Steuern oder sind gänzlich befreit. Regelungen dafür hat man völlig vergessen, diese Boni möchte sich der Staat wohl klammheimlich einverleiben. Der SoVD läuft schon Sturm.

-Ronny


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BeitragVerfasst: 08.07.2014, 12:06 
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Ronald hat geschrieben:

Im letzten Jahr hat Vater Staat 619,7 Milliarden Steuern eingenommen, soviel wie noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik. Für dieses Jahr werden 700 (!) Mrd. prognostiziert.
Geld ist im Überfluss da man muss es nur RICHTIG verteilen.


http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/07/22/trotz-hoher-steuereinnahmen-schaeuble-macht-weiter-fleissig-schulden/

Wenn Geld im Überfluss da wäre, dann müsste die Regierung nicht immer neue Schulden machen, man sollte auch bedenken was für eine Summe für die Zinsen der Schulden aufgebracht werden muss, neue Gesetze werden fast nur noch auf Pump gemacht, viele Kommunen sind pleite.

Sonst kann ich deinem Beitrag nur zustimmen.

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BeitragVerfasst: 08.07.2014, 12:27 
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hanno hat geschrieben:
Wenn Geld im Überfluss da wäre, dann müsste die Regierung nicht immer neue Schulden machen.


hanno,

der Staat muss lernen mit dem Geld auszukommen was er einnimmt, wie wir alle auch.
Ich erinnere an die völlig unsinnige und kostenintensive Klientelpolitik:
-Steuererleichterung für Hotelbetreiber,
-Betreuungsgeld, und ganz neu und völlig aberwitzig,
-Prämie für Landwirte, die sich an das Gesetz zum Verbot Schweineschwänze zu kupieren halten!

Habe ich heute eine Prämie bekommen, weil ich mich an die Straßenverkehrsordnung gehalten habe?

Der Ausgang der PKW-Maut ist völlig fraglich, genauso wie der Nutzen.
Dafür nimmt man doch gerne den Zorn der Nachbarländer auf sich.

-Ronny


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BeitragVerfasst: 08.07.2014, 12:29 
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Udenlandsdansker hat geschrieben:
Es wird vollkommen ausser Acht gelassen, wie gering der Betrag ist. Vor allem wenn man ihn auf €/Strassenkilometer umrechnet. Wir reden von etwa €100,- maximum im Jahr. Wer eine Jahresvignette brauch,t hat zwangsläufig ehe so hohe Autokosten, dass es nicht in Gewicht fällt. Wer sich €10,- oder €20,- für den Urlaub oder die gelegentliche Fahrt nach DE nicht leisten kann, soll zu Hause bleiben.

Wir sollten als D/DK Forum mal auf die Grenzregion schauen. Diese Maut soll für alle Straßen gelten. Wenn man dann immer überlegen muss, ob man noch eine gültige Vignette hat, bzw bis zu 100 € im Jahr bezahlen muss, nur um mal eben rüber zu fahren, dann ist das kein Pappenstiel. Komm lass mal eben Bier holen in D, ach geht nicht, kostet 10 € Eintritt. Nimmt man halt den Bus, ach nee, der wird sicher auch teurer werden. Oder man denke an Frankfurt/Oder...einmal über die Brücke = Geld bezahlen.

Zitat:
Ich weise nochmals auf die österreichische Wucherei hin. Österreicher, die von Wien nach Innsbruck fahren, bedienen sich fleissig der deutschen A8 und A93 (Salzburg-Rosenheim-Kufstein). Ohne ein Cent dafür zu bezahlen. Das gleiche gilt für die tausende holländische, belgische, skandinavische, tschechische, polnische und russische Skiurlauber, die jeden Samstag im Winter die Autobahnen in Süddeutschland verstopfen.

Der Anteil der ausländischen PKW soll um die 5% betragen. Ich glaube nicht, dass die ausreichen, um deutsche Autobahnen zu verstopfen. Schäden entstehen durch LKW. Von 100 ausländischen Fahrzeugen sind nur 11 PKW, der Rest LKW, die bereits Maut zahlen. Das ist ein riesiger Aufwand für wenig Gewinn.


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