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BeitragVerfasst: 21.02.2017, 12:48 
Ja, ich habe auch von keinem Dänen gehört, das er/sie der 25 Öre-Münze nachtrauert. Es soll aber Deutsche geben, die der dänischen Kleinmünze nachtrauern, nicht wahr, 25örefan? :mrgreen:


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BeitragVerfasst: 21.02.2017, 16:14 
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Hinnerk hat geschrieben:
Ja, ich habe auch von keinem Dänen gehört, das er/sie der 25 Öre-Münze nachtrauert. Es soll aber Deutsche geben, die der dänischen Kleinmünze nachtrauern, nicht wahr, 25örefan? :mrgreen:

OT
Stimmt, es war im zarten Alter von ca. 7 Jahren mein erster Urlaub in DK/ Nørre Vorupør und somit das erste Mal, dass ich überhaupt eine Lochmünze sah.
Als Kind hatte die 25 Öre für mich neben der fremdartigen Form zudem noch einen echten (Kauf-)Wert, denn am Strandkiosk oder in der Bageri gab es dafür damals ja noch so manche Lakritz- Süßigkeit zu kaufen :D
Auch war es später "in" sie an einer Halskette zu tragen.
Die Faszination und eine nostalgische Liebe sowohl zu DK und als auch zu der 25-Öremünze mit dem Loch und ihrer schönen Rückseite mit den verschlungenen Initialen König Frederik IX ist bis heute geblieben. Leider wurden die Münzen ja 2008 aus dem Verkehr gezogen, nachdem sie mit Loch erstmals 1966/67 (nach einer lochlosen Zeit seit 1949) wieder geprägt wurden. Schade eigentlich :( .
PS
Ähnlich fasziniert war ich übrigens auch von den Aushängeschildern aus goldenen Brezeln mit Krone oder anderen Verzierungen (Löwen/Bären), die eine Bageri schon von weitem sichtbar machten, den roten Postkästen und den tollen Buckelvolvos. Mancherorten sind sie ja noch zu sehen, ganz im Gegensatz zu dem Ford Model T-Pritsche, den der Købmand in Nørre Vorupør in den späten 60ern noch zum Ausliefern von Waren nutzte.

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BeitragVerfasst: 22.02.2017, 10:25 
Hier findet sich also anscheinend niemand, der/die unser kleinstes Kleingeld (1 und 2 Cent) unbedingt als Zahlungsmittel behalten oder als Däne bzw. Deutscher in Dänemark das 25 Öre-Stück wieder zurück haben möchte und dies auch nachvollziehbar begründet.
Das ist schon seltsam, wo doch, wenn man den verschiedenen Umfragen Glauben schenken soll, mehr als die Hälfte aller Deutschen keinesfalls auf das Klimpergeld verzichten möchten. Ich frage mich, was so viele Menschen dazu treibt, sich an Dingen festzuklammern, die ihnen rein gar nichts bringen und vollkommen überflüssig sind. Es ist doch mittlerweile nachgewiesen, dass das Einstampfen der 1 und 2 Cent Münzen für den Verbraucher keine Nachteile bringt. Die 2 Cent, die ich heute bei Edeka bei der Rundung des Endbetrages draufzahle bekomme ich beim nächsten Einkauf bei Aldi wieder heraus. Wo ist da das Problem? Übersehe ich da etwas? Eine Mutter sagte mir einmal, dass beim Wegfall der kleinen Münzen Kinder total benachteiligt werden, die sich beim Kiosk ihre Schlickertüte aus einzelnen Dauerlutschern, Lakritz und dergleichen zusammenstellen. Da war ich platt! Ja, ich kenne noch die Zeit, wo es einzelne Bonbons, Karamellen und Lakritz für 1 oder 2 Pfennig gab. Heute läuft da aber unter 5 Cent gar nichts mehr. Die Mutter muss die letzten 20 Jahre geschlafen haben.

Viele Menschen denken ja immer noch, dass beim Runden die Preise für die einzelnen Produkte aufgerundet und sie damit benachteiligt werden. Dabei ist doch immer wieder darüber berichtet worden, dass dies nicht der Fall ist, nirgendwo. Aber das scheint wohl eine Macke vieler Deutsche zu sein: Misstrauisch bis zum geht nicht mehr. Und wenn dann noch das Festhalten an Traditionen und Gewohnheiten dazukommt, ob es Sinn macht oder nicht, dann sind wir da ganz nahe bei den Briten aus der erzkonservativen Ecke.


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BeitragVerfasst: 22.02.2017, 10:38 
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Registriert: 21.03.2010, 15:55
Beiträge: 180
Na ja... also ich brauche diese Kleinmünzen auch nicht .
Aber die Angst der Leute, dass dann jedes Produkt nach oben gerundet wird ist schon nicht ganz unbegründet . Der Handel würde es dann schon so gestalten, dass er davon provitiert , und gerade die ältere Generation, die vielleicht auch noch die Währungsreform nach dem Krieg mitgemacht haben fürchten betrogen zu werden .
Sollte nicht bei der Umstellung auf den Euro die Preise korrekt umgerechnet werden ??? und ?? wir wissen alle das dies nicht der Fall war . Nicht umsonst heisst er der Teuro .


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BeitragVerfasst: 22.02.2017, 11:59 
Weder in Holland, Finnland oder Dänemark sind die Preise der einzelnen Produkte in den Supermärkten oder bei den Discountern nach Einführung der Endpreisrundung nach oben gerundet worden. Die Preise sind nach wie vor „krumm“. Und so würde es auch nach Abschaffung der 1 und 2 Cent Münzen bei uns in Deutschland bleiben. Die Befürchtung, dass die Preise aller Waren nach oben aufgerundet werden entbehrt jeder Logik und ist völlig unbegründet. Ganz im Gegenteil wird der Handel weiterhin mit 39 Cent für den Joghurt oder 1,79 Euro für die Butter werben wollen. Diese Preise machen sich am Verkaufsregal psychologisch besser als 40 Cent oder 1,80 Euro. x,49 und x,99 Euro sind psychologisch wichtige Schwellenpreise, auf die kein Kaufmann verzichten wird.

Ja, bei der Währungsumstellung von der DM auf den Euro hat so mancher Kaufmann sehr zu seinem Vorteil umgerechnet. Aber hier geht’s doch um etwas anderes. Es wird nichts umgerechnet. Die Preise an den Regalen bleiben, nur an der Kasse wird der Endbetrag gerundet.

Meine Erfahrung: Es sind genau die Leute, die die kleinen Münzen behalten wollen, die heute immer noch vom Teuro reden und die Preise heute noch mit denen von 2002 vergleichen. Dabei wird völlig ignoriert, dass vor der Währungsumstellung die Preise auch ständig stiegen.


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