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BeitragVerfasst: 09.12.2016, 13:13 
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Ronald hat geschrieben:
Spätestens wenn der erste "schutzlose" Wauwau von Isegrim, der ja zur Natur gehört, zerfleischt wird ist der Aufschrei groß!


Noch größer wird der Aufschrei sein, wenn das erste Kleinkind in Deutschland von einem Wolf zerlegt wird.


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BeitragVerfasst: 09.12.2016, 13:24 
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Kairos hat geschrieben:
Noch größer wird der Aufschrei sein, wenn das erste Kleinkind in Deutschland von einem Wolf zerlegt wird.

Wollte ich auch erst schreiben, aber bei einigen Zeitgenossen kommt der Hund an 1. Stelle. :roll:


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BeitragVerfasst: 09.12.2016, 13:38 
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OT
Hinnerk hat geschrieben:
Unglaublich, dass es Menschen gibt die sich in Internetforen einzig damit beschäftigen, andere User auf irgendwelche Fehler hinzuweisen ohne zum eigentlichen Thema auch nur ansatzweise etwas zu sagen bzw. sagen zu können.


@Hinnerk

sag mal, ist was mit deinem Blutdruck nicht in Ordnung.
Ich habe unseren permanent Besserwissenden doch nur darum gebeten, den Link richtig einzustellen.
Was das mit Forumspolizei zu tun hat verstehe ich nicht.
Ausserdem siehe mal unter Plauderei, wie er das gewisse User der Gehirnlosigkeit unterstellt.
Von den Beitrag gester, der ja gelöscht worden ist, ganz zu schweigen.

Ein bisschen mehr dänische Gelassenheit und weniger Altersstarrsinn würde dir gut tun.

Detlef

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Schmeichler sind wie Katzen,
vorne lecken, hinten kratzen.

Wenn jeder Scheinheilige wie eine 60-Watt-Birne leuchten würde, könnte man nachts nicht mehr ohne Augenbinde schlafen.


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BeitragVerfasst: 09.12.2016, 14:05 
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Tatzelwurm hat geschrieben:
Ich habe unseren permanent Besserwissenden doch nur darum gebeten, den Link richtig einzustellen.

Nur machst du derartiges permanent.
Zitat:
Was das mit Forumspolizei zu tun hat verstehe ich nicht.

Nachdenken!
Zitat:
Ein bisschen mehr dänische Gelassenheit und weniger Altersstarrsinn würde dir gut tun.

Die Empfehlung gebe ich gern an dich zurück. Bei jemanden der nur darauf bedachts ist stets das Haar in der Suppe zu suchen und andere Menschen zurechtweist kann es mit der "dänischen" Gelassenheit nicht so weit her sein.

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Wenn Katholiken an einer Protestkundgebung teilnehmen sind das dann Protestanten?


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BeitragVerfasst: 09.12.2016, 21:25 
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Ronald hat geschrieben:
Hinnerk hat geschrieben:
Unglaublich, dass es Menschen gibt die sich in Internetforen einzig damit beschäftigen, andere User auf irgendwelche Fehler hinzuweisen ohne zum eigentlichen Thema auch nur ansatzweise etwas zu sagen bzw. sagen zu können.

Ja, mir gehen die permanenten besserwisserischen OT-Beiträge vom Kleingeldfan auch tierisch auf den Zeiger, wie sicher den meisten hier, da bin ich ganz deiner Meinung.
Was den Wolf anbelangt muss man die Entwicklung abwarten. Wenn die ersten durch die Vorgärten streifen wird sich das sicher zuspitzen.
Spätestens wenn der erste "schutzlose" Wauwau von Isegrim, der ja zur Natur gehört, zerfleischt wird ist der Aufschrei groß!

1. zum eigentlichen Thema:
Die weiter Entwicklung betr. Wolf muß nicht abgewartet sondern besser gesteuert werden als bisher, und das zum Vorteil von Wolf und Mensch. Sollte dies nicht geschehen, wird es im Zweifel für den Wolf schlecht ausgehen, wie die Geschichte der Ausrottung gezeigt hat.
OT
2. Hinnerks Beitrag bezog sich nicht auf mich, sondern auf Tatzel, zu Recht. Immer der erste auf die Fehler anderer hinzuweisen, seinen eigenen gegenüber immer blind.
Hättest Du aber bei aufmerksamen Lesens des Threads auch selbst merken können.
3. Den Nachweis zu erbringen, dass sich bei mir permanent OT-Beiträge finden lassen, wirst Du schuldig bleiben müsssen. Wenn welche von mir gepostet werden, dann allerhöchstens als Erwiderung auf andere OT-Beiträge und dann deutlich als solche gekennzeichnet.
4. "Besserwsser", ein nicht nur hier gern zur Diskreditierung gegenläüfiger Ansichten eingesetzter Begriff. Interessant dabei, nie wird dieser Begriff demjenigen zugeordnet, der der gleichen Meinung ist wie man selbst. Und was ist denn das Gegenteil von einem "Besserwisser", was muß man denn sein, um nicht als "Besserwisser" verunglimpft zu werden?
Etwa ein " Schlechterwisser"?

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"Es sieht der Mensch die Welt fast immer durch die Brille des Gefühls, und je nach der Farbe des Glases erscheint sie ihm finster oder purpurhell."
H. C. Andersen
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BeitragVerfasst: 09.12.2016, 22:38 
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Wohnort: Niedersachsen
Tatzelwurm hat geschrieben:
OT
Hinnerk hat geschrieben:
Unglaublich, dass es Menschen gibt die sich in Internetforen einzig damit beschäftigen, andere User auf irgendwelche Fehler hinzuweisen ohne zum eigentlichen Thema auch nur ansatzweise etwas zu sagen bzw. sagen zu können.


@Hinnerk

sag mal, ist was mit deinem Blutdruck nicht in Ordnung.
Ich habe unseren permanent Besserwissenden doch nur darum gebeten, den Link richtig einzustellen.
Was das mit Forumspolizei zu tun hat verstehe ich nicht.
Ausserdem siehe mal unter Plauderei, wie er das gewisse User der Gehirnlosigkeit unterstellt.
Von den Beitrag gester, der ja gelöscht worden ist, ganz zu schweigen.
Detlef

OT zu OT
Schon wieder ein OT von Tatzel...
Wieder nichts zum Thema.
Aber "rumheulen" (na ja, immerhin passt "rumheulen" ja zum Thema "Wolf"), wenn Dir der Spiegel vorgehalten wird, wie in meinem Beitrag von gestern im Thread " Skagen Uhr" (und den hast Du ja wohl oben angesprochen), in dem Du Dich genüßlich kritisierend über OT-Beiträge ausgelassen hast, Dir dabei aber entfallen war. dass die Mehrheit Deiner Beiträge genau nicht zum Thema waren.
Leider ist mein Beitrag dazu gelöscht worden,nach einer Meldung (vom wem bloß?) gelöscht worden.
Leider, denn zeigte mein Beitrag doch per zahlreicher Zitate Deiner Kommentare aus diesem Thread mehr als deutlich, dass genau das, was Du dort kritisiert hast, zuvor genau so von Dir vorexerziert wurde. Doppelmoral par excellence!
Mich persönlich stören OT-Beiträge nicht, wohl aber Menschen, die anderen blind gegen sich selbst und das eigene Verhalten genau das vorhalten, was sie selber tun und sagen.
PS
Und nochmal:
Ich habe einen Link nicht so eingestellt, dass er nicht einfach per "Klick" zu öffnen war.
Dieses Versäumnis habe ich postwendend nach Deiner grob formulierten, unhöflichen Kritik (und nicht wie oben dargestellt "nur gebeten", was auch wieder symptomatisch Dein verzerrtes Eigenbild zeigt) korrigiert, obwohl man den Link per copy and paste leicht (bei wirklichem!!! Interesse am Thema) hätte einsehen können. So what?
Aber nein, auch damit nicht zufrieden, mußtest Du auch den Hinweis auf "copy and paste" noch als umständliche "Zumutung" kommentieren.
Aber wie bereits einige Posts zuvor gesagt, es geht Dir vielfach nicht um die Sache, oder um das Thema. Leider :(

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BeitragVerfasst: 18.12.2016, 14:12 
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BeitragVerfasst: 08.01.2017, 05:10 
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BeitragVerfasst: 08.01.2017, 12:46 
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Hej und willkommen im neuen Jahr! Sind im Fall des Überfalles auf Schafe in Sydjylland Bilder von Wölfen durch Augenzeugen gemacht worden?Ein oder mehrere Hunde in der richtigen Gewichtsklasse können ein ähnliches Verhalten an den Tag legen und ein gleiches Bild hinterlassen wie ihre wilden Artgenossen! Ist schon passiert und wird auch weiterhin geschehen! Ein,,vorbeugender`` gesetzlich erlaubter Abschuss ist ein Wunschgedanke ,eine ,,freie``Jagd zur Abwehr von Materialschäden jeglicher Form eine traumhafte Vorstellung jedes Wolfsgegners! Das Wölfe in einigen Fällen sicher auch schon zielgerichtet angelockt,vergiftet und anschliessend vorsätzlich überfahren wurden um die Todesursache zu verschleiern ist sicher noch nicht öffentlich bekannt gemacht worden. Ebenso das spurlose Verschwinden von mit Sendern ausgerüsteten Wölfen. Das diese Vorgehensweise nicht unüblich und traurigerweise sehr erfolgreich ist ,beweist das Beispiel ,,Luxprojekt im Bayrischen Wald``! Dort verschwinden unter naturschutz stehende Luxe spurlos oder wird eigefangen,erschlagen,vergiftet oder mit illegalen Ausrüstungen bei Nacht und Nebel an vorgesehenen Futterplätzen mit Nachtsichtgeräten und schallgedämmten Jagdwaffen gesetzlich geschützten Tieren der Garaus gemacht. Nur weil es den Jagdberechtigten nicht in den Kram passt das es ,,Mitesser``für ihr Wild gibt oder weil eine Raubkatze eine Katze ist die in ihrem Revier wildert und wie es in der Jagdausbildung so schön heisst:diese Tiere zum ,,unerwünschten ,,Raubzeug``gehören! Wer sich für diese kriminellen Vorgänge interresiert kann das unter,, Luxprojekt Bayrischer Wald``nachverfolgen.Ähnlichkeiten zum Verhalten dem Wolf gegenüber sind ganz sicher kein Zufall!


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BeitragVerfasst: 20.07.2017, 04:10 
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BeitragVerfasst: 20.07.2017, 12:37 
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Zitat:
Die Stimmungslage der Dänen zum Wolf

Der Regionalsender TV Midtvest hat zusammen mit TV 2 Øst am 06.01.16 eine Umfrage zur Einstellung der dänischen Bevölkerung zum Wolf durchgeführt.
Demnach begrüßt die Mehrheit der dänischen Bevölkerung die Rückkehr der Wölfe in Dänemark:
heit der dänischen Bevölkerung die Rückkehr der Wölfe in Dänemark:

54,5% pro Wolf
41% contra Wolf
4,5% "vielleicht" oder "weiß nicht"

Dabei sind die regionalen Verteilungen höchst unterschiedlich:

Mittel- und Westjütland (Ringkøbing-Skjern Kommune):

29,37% pro Wolf
68,25% contra Wolf
3% "unschlüssig

Ostjütland (Aarhus Kommune)

67,82% pro Wolf
20,69% contra Wolf
11,49% unschlüssig

Übrige Kommunen, außerhalb der oben aufgeführten Regionen

72,77% pro Wolf
25,53% contra Wolf
4% unschlüssig

Quelle: Regionalsender TV Midtvest, 11.01.2016
http://www.tvmidtvest.dk/artikel/et-fle ... -i-
https://wolf-forum.de/viewtopic.php?t=2053

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BeitragVerfasst: 20.07.2017, 18:56 
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Ist schon irgendwie paradox. Die Mehrheit der dänischen Bevölkerung ist Pro Wolf eingestellt. Wenn der also auf den weiden Schafe reißt ist das nicht so schlimm. Wildernde Hunde aber sollen sofort und ohne langes Palaver getötet werden. Ich erlebe es nicht, dass sich das dänische Volk über die geltende hundegesetzgebung aufregt. Liegt wohl an Hygge...
Verrückte Welt.
Ich bin übrigens Pro Wolf.

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BeitragVerfasst: 20.07.2017, 20:35 
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Interessant dieser Kommentar:
Zitat:
Die oft hitzig geführte Diskussion um die Wiedereinbürgerung des Wolfes hat für die bedingungslosen Befürworter nur wenig mit Naturschutz aber viel mit erlittenen Kränkungen zu tun.

Verfolgt man die öffentliche Diskussion und auch die Berichterstattung über die Wiedereinbürgerung des Wolfes, so stellt man fest, dass eine sachliche Diskussion kaum möglich ist. Die Befürworter wollen von den Problemen, die eine Wiederansiedlung des Wolfes mit sich bringt, nichts wissen, oder sehen bei der Bewältigung dieser Probleme ausschließlich die Landbevölkerung in der Pflicht. Eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe aber sieht man nicht. Schon gar nicht will man die Übernahme der Verantwortung für die Schäden, die der Wolf in der Kulturlandschaft anrichtet, diskutieren.

Als vor einigen Tagen sich die Meldung in Brandenburg verbreitete, dass ein Wolfsrudel im Dahme-Spreewald gleich 18 Schafe gerissen hatte, begann eine heftige Diskussion über diesen Wolfsriss auf der Facebookseite des regionalen Fernsehsenders „Brandenburg aktuell“. Auf 498 Kommentare brachte es dieser Beitrag.

Doch es waren nicht die seit Monaten gleichlautenden Argumente für die Wiederansiedlung der Wölfe der Wolfsbefürworter, die mich erschütterten, sondern es war die völlige Gleichgültigkeit der selben Menschen gegenüber den vielen furchtbar qualvoll getöteten Schafe, die mich nachdenklich machten, weshalb ich mir die Kommentare der fanatischen Wolfsbefürworter einmal genauer durchlas.

Die gleichen Menschen, die jedem, der gegen die Wiederansiedlung des Wolfes mit abgrundtiefem Hass begegnen, ließen die getöteten Schafe völlig kalt. Im Gegenteil: Man argumentiert bei den Schafsrissen mit der Natur, die nun mal so sei und damit müsse der Mensch sich abfinden. Den Wolf allerdings trägt man, völlig im Gegensatz zu den Schafen, wie eine heilige Monstranz vor sich her.
Für mich als Jäger macht es überhaupt keinen Unterschied, welches Tier Qualen erleidet. Ich sehe als meine Pflicht an, alle Tiere vor diesem unnötigen Leid zu schützen und Tiere im Zweifelsfall schnell zu erlösen. Ich weiß auch, dass ich dabei der Natur ins Handwerk pfusche, denn hier gibt es das Bestreben, ein Tier schnell zu erlösen, nicht.
Den Unterschied zwischen Wolf und Schaf, wie ihn die Tierschützer vornehmen, mache ich nicht.

Nun stellt sich für mich die Frage, warum ausgerechnet Tierschützer diese Unterscheidung des Tierwohles zwischen den Beutetieren des Wolfes einerseits und den Wolf andererseits selber so deutlich vornehmen. Deutet man die Kommentare der radikalen Wolfsbefürworter auf der Facebookseite von „Brandenburg aktuell“ psychologisch, so kommt man zu einer sehr eindeutigen Erkenntnis:

Viele dieser radikalen Tierschützer, die ohne wenn und aber den Wolf wieder in Deutschland ansiedeln wollen, sind geprägt von einem ganz tiefen Menschenhass.
Immer wieder sprechen sie in ihren Kommentaren vom Menschen in seiner Ganzheit, der die Welt zerstört, der den Wolf ausgerottet hat und nun zu spüren bekommt, wie die Natur für erlittenes Leids zurückschlägt und bestraft. Gerne spricht er über den Menschen vom schlimmsten Raubtier auf Erden.
Dabei entfernen sie sich völlig von einer rationalen Argumentation. Stattdessen überschütten sie den anders argumentierenden Menschen mit Hasspostings und unsachlichen Beiträgen. Bei einigen radikalen Wolfsbefürwortern kann man durchaus von einer ausgeprägten (pathologischen) Misanthropie sprechen.

Dem Misanthrop ist im Grunde genommen die Natur und das Wohl des Wolfes völlig egal. Das beweist seine Gleichgültigkeit gegenüber dem qualvollen Tod der vom Wolf gerissenen Schafe. Er sieht im Wolf alleine einen Rächer für sein eigenes, durch Mitmenschen jahrelang erlittenes Unrecht. Er empfindet Genugtuung dabei, wenn der Wolf die Schafe des Menschen reißt, schließlich soll auch der Schäfer stellvertretend für die Menschheit für das selbst erlittene Unrecht büßen.

Diesen Menschenhass bekommen nicht nur die Schäfer, sondern auch Jäger, Bauern, Angler immer mehr zu spüren. Diese Gruppen dienen den Misanthropen als Projektionsfläche für ihren Hass auf die Menschheit als Ganzes.

An ihnen können sie ihren Hass ausleben. Der Misanthrop ist in der Regel ein schwacher Mensch ohne großes Durchsetzungsvermögen. Er macht für seine Ausgrenzung und das Gefühl des Alleingelassenseins immer seine Mitmenschen verantwortlich, aber nie sich selber. Er sucht als schwacher Mensch Verbündete, die ihm helfen, sich von dem erlittenen Leid zu befreien. Genau diese Charaktereigenschaften hat der Wolf:

Im Wolf vereinen sich alle Charaktereigenschaften, die dem Misanthrop fehlen und für die er sein gesellschaftliches Scheitern verantwortlich macht. Der Wolf ist aus seiner Sicht stark, wild, frei, klug, rücksichtslos, durchsetzungswillig und -rächt sich nun für sein durch den Menschen erlittenes Unrecht. Für den Misanthropen ein geradezu idealer Verbündeter und ein Vorbild gegen die verhassten Mitmenschen! Mit Tier und Naturschutz hat das alles sehr wenig zu tun.
https://jagdblog.blogspot.de/2017/07/der-wolf-ist-unser-racher-der-radikale.html?m=1


PS
Ich bin nicht bedingungslos contra Wolf, wohl aber gegen bedingungslos pro Wolf.

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BeitragVerfasst: 20.07.2017, 21:05 
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Ich war und bin immer noch Ein Freund von Märchen der Brüder Grimm. Das Märchen von Rotkäppchen sollte aber verboten werden. :wink:

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BeitragVerfasst: 24.07.2017, 12:29 
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Wie bereits gesagt, ich bin nicht bedingungslos contra Wolf, wohl aber gegen bedingungslos pro Wolf.
Auch in der Politik ist ein Umdenkungsprozess sichtbar:
Zitat:
Bundesagrarminister fordert Wolfs-Abschussquote
"Wir kommen an den Punkt, wo wir im Rahmen der Bestandskontrolle über eine begrenzte Abschussfreigabe für Wölfe in Deutschland sprechen müssen", sagte Schmidt. Anfang des Jahres hatte er diese Forderung bereits in der "Passauer Neue Presse" erhoben. I
...
Gregor Beyer, Geschäftsführer des "Forums Natur Brandenburg", begrüßt den Vorstoß des Bundesagrarministers. "Wenn wir die Akzeptanz für Wölfe erhalten wollen, dann brauchen wir einen solchen Mechanismus, wie ihn die skandinavischen Länder haben", betonte ­Beyer auf Anfrage der Berliner Morgenpost. In Schweden, Norwegen und Finnland darf der nach einer EU-Richtlinie streng geschützte Wolf begrenzt nach bestimmten Regeln geschossen werden. Damit soll die Population begrenzt werden.
...
Auch die rot-rote Landesregierung ist an klaren Regeln im Umgang mit dem Wolf interessiert. Agrarminister Jörg Vogelsänger (SPD) legte im Frühjahr als erstes Bundesland den Entwurf einer Wolfsverordnung vor. "Es geht nicht um Jagd auf Wölfe", sagte Vogelsänger. "Wir müssen aber handeln, wenn ein Wolf wie in Rathenow voriges Jahr in Siedlungsbereich vordringt oder besonders geschützte Wiedetieranlagen überwindet. Die Verordnung definiert erstmals, was ein Problemwolf ist. Pro­blematisch ist es demnach, wenn ein Wolf wiederholt in Siedlungen eindringt, sich Menschen nähert oder mehrmals Weide- und Nutztiere reißt. In solchen Fällen soll er geschossen werden dürfen.
https://www.morgenpost.de/berlin/article211342263/Bundesagrarminister-fordert-Wolfs-Abschussquote.html

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