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BeitragVerfasst: 12.06.2018, 13:13 
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Bis 2025 soll die dänische Westküste laut Zusammenschluß der Kommunen Frederikshavn, Hjørring, Jammerbugt, Thisted, Lemvig, Holstebro, Ringkøbing-Skjern, Varde, Esbjerg, Fanø und Tondern das führende europäische Küstenreiseziel werden.
Zum Glück soll die Natur soll laut Zielsetzung die Hauptattraktion bleiben.
https://www.nordschleswiger.dk/de/daenemark-gesellschaft/gemeinsam-touristische-zukunft

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"Es sieht der Mensch die Welt fast immer durch die Brille des Gefühls, und je nach der Farbe des Glases erscheint sie ihm finster oder purpurhell."
H. C. Andersen
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DK seit 1965
Nørre Vorupør, Blavand, Bjerregård, Stauning, Agger, Tranum Strand, Marielyst, Argab, Bornholm/Sømarken, Odense, Houvig, Søndervig, Bjerregård/Hegnet


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BeitragVerfasst: 12.06.2018, 15:18 
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Wohnort: Im Sommerloch bei Kiel
Zitat:
Zum Glück soll die Natur soll laut Zielsetzung die Hauptattraktion bleiben.


Da entweicht mir leider nur ein aufgesetztes Lächeln. :?
Wer von euch zum Beispiel öfter mal Søndervig aufspürt weiß was ich meine.

Da werden Grünflächen Plan gemacht um Spaßbäder und hässliche Hühnerställe hinzupflanzen.
Anstatt Vorhandenes auszubauen und zu pflegen . :roll:

Andere Gegenden kann ich nicht beurteilen aber die Tendenz nimmt eine andere Richtung als oben behauptet.

Gott sei Dank gibt es noch jede Menge unberührter Fleckchen, die man für sich entdecken und genießen kann.
Aber wieviel Frevel wurde schon auf Kosten der Natur zur Vergnügung der Touristen begangen.


Zitat:
n. Erreichen wollen die Akteure das durch eine enge Zusammenarbeit mit den öffentlichen Partnern, Fonds sowie privaten Investoren.


Das riecht doch schon nach Profit.

Ich mag nicht orakeln oder schlecht reden... wir werden es erleben und ich hoffe eigentlich, dass da nicht zuviel experimentiert oder verändert wird. :D


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BeitragVerfasst: 12.06.2018, 15:28 
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Polly hat geschrieben:
Zitat:
Zum Glück soll die Natur soll laut Zielsetzung die Hauptattraktion bleiben.


Da entweicht mir leider nur ein aufgesetztes Lächeln. :?
Wer von euch zum Beispiel öfter mal Søndervig aufspürt weiß was ich meine.

Da werden Grünflächen Plan gemacht um Spaßbäder und hässliche Hühnerställe hinzupflanzen.
Anstatt Vorhandenes auszubauen und zu pflegen . :roll:

Andere Gegenden kann ich nicht beurteilen aber die Tendenz nimmt eine andere Richtung als oben behauptet.

Gott sei Dank gibt es noch jede Menge unberührter Fleckchen, die man für sich entdecken und genießen kann.
Aber wieviel Frevel wurde schon auf Kosten der Natur zur Vergnügung der Touristen begangen.

Bau- und andere Sünden „zugunsten“ des Tourismus sind leider (wenn auch in geringerem Umfang als an anderen Küsten) auch in DK in den letzten Jahrzehnten zu verzeichnen.
Aber immerhin ein möglicherweise ein gutes Zeichen, dass die Natur in einem Entwicklungsplan als Hauptattraktion festgeschrieben wird. Ich hoffe mal optimistisch das Beste :D

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BeitragVerfasst: 12.06.2018, 16:42 
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Wohnort: Sønderjylland
Hier ist der udviklingsplan, wenn man es genauer wissen möchte:
https://www.vestkystturisme.dk/udviklin ... estkysten/


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BeitragVerfasst: 13.06.2018, 11:04 
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Hinsichtlich dieser Entwicklung bin ich nicht besonders optimistisch.

Erstmal die Natur: Dänemark wird großenteils landwirtschaftlich genutzt, die mir bekannten Wälder sind Plantagen, viele Wildreservate sind aufgegebene Wirtschaftsflächen, die Strände werden durch Buhnen erhalten, die Dünen durch aufwändige Bepflanzung usw.. Ich bin gern dort, die Dänen haben ihr Land großenteils schön gemacht - aber als Natur sehe ich das eigentlich nicht.

Und die für mich auffälligste Neuerung der letzten Jahre erscheint mir als Katastrophe: Die viel zu eng gepackten, mehrstöckigen schwarzen Kästen südlich des Strand-Parkplatzes in Blavand versperren nicht nur die Aussicht von einigen der schönsten Ferienhäuser, sondern verschandeln nachhaltig die ganze Gegend. Hoffentlich ist das kein Beispiel für die geplante Entwicklung...

sea u in denmark


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BeitragVerfasst: 16.06.2018, 20:59 
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@sea u in denmark
ich war vor 25 Jahren zum ersten mal in Blavand. Ist inzwischen ein Pradebeispiel wie Kommerz den Geschmack verdrängt. Was früher hyggelig war ist nun Betonromantik.....
Ich hoffe Vejers bleibt Vejers, aber hier drängen nun die großen Anbieter auch hin.


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BeitragVerfasst: 17.06.2018, 06:25 
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Als ein positives Bsp. wird in dem Entwicklungsplan Sylt angesehen, als ganzjährig lebendiger Ferienort. Da kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Es mag ja das ein oder andere Luxushotel geben, dass auch im Winter gut ausgelastet ist, aber es gibt auf Sylt Orte, die die sind im Winter so tot, dass sich für den lokalen Supermarkt eine Öffnung nicht rentiert und die restlich lokale Bevölkerung, schaut in die Röhre. Sylt ist eher ein Beispiel wie man besser nicht macht.

Schleswig-Holstein bietet sich mit Mecklenburg-Vorpommern ein Wettrüsten in Sachen öffentl. Investionen/Förderungen, um einander Urlauber abspenstig zu machen und betreiben damit langsam aber sicher den Ausverkauf der Ostsee https://www.youtube.com/watch?v=dKf3USRLYq4

Und ich halte es für einen Fehler, wenn DK Ferienorte so zuklotzt wie es in den Niederlanden, Belgien und Deutschland passiert, dann sind sie nur einer von vielen. Es ist doch gerade die in vielen Orten noch vorhandene Weite, die Ferienorte ist DK so besonders macht.

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Würde Hirnlosigkeit vor Kopfschmerzen schützen, könnten die Aspirin-Produzenten ihre Läden schließen.
Gabriel Laub, poln.-dt. Schriftsteller 1928-1998

Der Verstand und die Fähigkeit ihn zu gebrauchen, sind zweierlei Fähigkeiten.
Franz Grillparzer, öster. Dramatiker 1791-1872


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BeitragVerfasst: 17.06.2018, 17:07 
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Lorch hat geschrieben:
@sea u in denmark
ich war vor 25 Jahren zum ersten mal in Blavand. Ist inzwischen ein Pradebeispiel wie Kommerz den Geschmack verdrängt. Was früher hyggelig war ist nun Betonromantik.....
Ich hoffe Vejers bleibt Vejers, aber hier drängen nun die großen Anbieter auch hin.


Du das gleiche habe ich vor über 20 Jahren in der Türkei erlebt das was du da beschreibst .
Und ich denke es gibt genügend Weltweite Regionen wo der Tourismus das natürliche was den Ort oder den Kreis einfach kaputt gemacht hat.
Beton ist für mache Regionen und Zwecke mit Sicherheit der Wichtigste Baustoff aber hin und wieder kann dieser auch wie ich finde Tödlich für eine Region oder Landschaft sein .


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BeitragVerfasst: 17.06.2018, 19:32 
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Negative Beispiele fehlgeschlagener Entwicklungen bezūglich Beeinträchtigungen der natürlichen Gegebenheiten im Tourismusbereich gibt es weltweit.
Für mich, der seit 5 Jahrzehnten die Entwicklung in DK beobachten konnte und auch Vergleiche zu anderen europäischen Urlaubsregionen ziehen kann, ist DK allerdings (bisher) zum Glück noch das am weitesten das harmloseste Beispiel.

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BeitragVerfasst: 24.02.2019, 19:12 
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Eine neue Küste- und Erlebnisstrecke soll entstehen.
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Hendrik77


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BeitragVerfasst: 18.04.2019, 10:15 
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BeitragVerfasst: 27.04.2019, 15:16 
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Das mit Sylt ist doch eine klasse Idee. Da können viele weniger Reiche dazu beitragen, dass für wenige eher Reiche eine Infrastruktur sich trägt.

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BeitragVerfasst: 28.04.2019, 15:52 
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Da muss ich Polly recht geben.Jedes mal,wenn wir auf der 181 nach Husby fahren und an Sondervig vorbei kommen,muss ich mich doch wundern über den Bauunsinn, der da betrieben wird.Am besten Augen zu und durch.


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BeitragVerfasst: 03.05.2019, 06:14 
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Beiträge: 356
Jetzt ist der Knoten geplatzt! Wie ich gerade im jydske vestkysten gelesen habe werden meine schlimmsten Befürchtungen wahr! Der T-Rex unter den dänischen Ferienhauserbauern wird das Strandhotel in Vejers abreißen lassen und sicher etwas im Blavandstil in die Landschaft klotzen! Wer sich noch an die Campingplätze in Vejers & Boersmose erinnern kann und diese in guter Erinnerung hat sollte sich darauf gefasst machen : Das war einmal! Es stehen diverse Campingplätze an der Westküste zum Verkauf! Die begehrtesten Plätze Vejers & Boersmose Strand stehen zum Preis von rund 40 Millionen Kronen zum Verkauf! Der Erlös der Verkäufe wird für die Erschließung der Baugebiete eventuell gerade so ausreichen! Wer da die besten Karten bzw. die besten Verbindungen hat wird auch dort nach Herzenslust und frei nach Schnauze bauen dürfen was Er will! Im Gegensatz dazu hat das dänische Verteidigungsministerium eine Erweiterung des Übungsgebietes zum Scharfschießen auf größere Entfernungen in Gang gesetzt! Wen also in Zukunft die eisenhaltige Luft über seiner Einheitsferienhauskolonie nicht stört und mit Schwerhörigkeit gesegnet ist dürfte sich dort pudelwohl fühlen! Das wars dann wohl mit der Hygge!


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BeitragVerfasst: 03.05.2019, 12:31 
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Beiträge: 1404
Wohnort: Schleswig-Holstein
Versteh einer die Menschen, ich tue es in Bezug auf Tourismus nur noch selten.
In so vielen Orten in ganz Europa sieht und erlebt man, wie schädlich ein zu viel an Tourismus sein kann. Sei es landschaftlich oder für die Gesellschaft, weil sich Einheimische, die im Tourismus arbeiten, in ihrem eigenen Ort den Wohnraum nicht mehr leisten können. Siehe Nordseeinseln, siehe diverse Orte an Ostseeküsten oder Städte und Inseln in Südeuopa. Es gibt Studien, es gibt Berichte, es ist kein Geheimnis.
Und anstatt wirklich nachhaltige Konzepte zu entwickeln, dürfen vielerorts immer noch vornehmlich Investoren irgendwelchen Luxusresorts zum zwecke der Gewinnmaximierung bauen.
Der Charme gewachsener Strukturen weicht reinen Touristengebieten. Dieser Ausverkauf ist zutiefst bedauerlich.

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