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BeitragVerfasst: 21.12.2018, 13:28 
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Die Entscheidung ist in dieser Woche gefallen: Lalandia darf einen weiteren Ferienpark in Dänemark bauen. Diesmal an der Westküste, in Søndervig und es ist der dritte Lalandia-Park in Dänemark. Es sollen fast 500 Häuser entstehen, dazu wird das größte Badeland in Nordeuropa angekündigt. Damit sollen rund 1 Mio. zusätzliche Gäste im Jahr in die Region kommen. Für die Genehmigung waren einige Ausnahmen notwendig.

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BeitragVerfasst: 09.01.2019, 12:52 
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Wohnort: Leverkusen
Dürfte ja dann in den Ferien noch etwas voller werden in Söndervig und Ringköbing.
Ich bin mal gespannt,wie das aussehen wird.
Diese Ferienhaus Siedlung neben dem Golfplatz gefällt mir jedenfalls nicht so besonders.


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BeitragVerfasst: 09.01.2019, 19:28 
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Mit dem Tourismus ist eben gut Geld zu verdienen, ob man mit solchen Maßnahmen unter Umständen nicht auch jene vergrault, die DK insbesondere auch wegen seiner noch relativen Unverbautheit schätzen, wird man sehen. Was die Ferienhausanlage mit Lagercharakter am Golfplatz Søndervig anbelangt, da kann ich meinem Vorredner nur zustimmen.

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"Es sieht der Mensch die Welt fast immer durch die Brille des Gefühls, und je nach der Farbe des Glases erscheint sie ihm finster oder purpurhell."
H. C. Andersen
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BeitragVerfasst: 10.01.2019, 06:42 
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Wohnort: Leverkusen
Auch die Sea West Anlage in Nörre Nebel scheint ja gut frenquentiert zu sein.
Wir waren dort mal in dem Spieleland,als das Wetter sehr schlecht war,das ist aber nicht meine Vorliebe für Urlaub in Dänemark.
Da fühle ich mich in Klegod oder Lodbjerg Hede mit den großen Grundstücken bedeutend wohler,alleine schon wegen der Ruhe und die Kinder haben Platz zum Spielen.


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BeitragVerfasst: 26.01.2019, 16:59 
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Dann wird 2019 wohl das letzte Mal sein - seit 1993.

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BeitragVerfasst: 10.06.2019, 18:23 
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http://sh-ugeavisen.dk/index.php/2019/0 ... sondervig/ Das Interesse an den Ferienhäusern und deren Erwerb scheint laut dem Artikel ja vorhanden zu sein.

Hendrik77


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BeitragVerfasst: 11.06.2019, 13:13 
Ich habe den Eindruck, Dänemarks idyllische Küstenlandschaften sollen sich zu einen Gran Canaria des Nordens entwickeln. 500 Häuser konzentriert... womöglich alle gleich... Ghettostimmung. Da findet man dann wohl die eigene Hütte nach dem Strandaufenthalt wohl nur noch mit dem Navi.
Die Dänen kaufen die Hütten, richten sie mit Ikea-Standard ein und vermieten die so lange, bis nix mehr geht und runtergewohnt sind. Derartige Ruinen gibt es in DK ja mittlerweile zuhauf. Und dann werden wieder neue Areale für die Heuschrecken erschlossen. Bis alles dicht ist. Dann heißt es "Es war einmal"...
Nix mehr für mich. Tagesausflug ja, aber nicht zwei Wochen am Autostrand und womöglich eine Lenkdrachenspitze im Schädel.
Ist doch schön, dass die Touris noch nicht das schöne Binnenland Dänemarks erkannt und erobert haben. :D


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BeitragVerfasst: 11.06.2019, 15:13 
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Hinnerk hat geschrieben:
Und dann werden wieder neue Areale für die Heuschrecken erschlossen.


Von welchen Heuschrecken sprichst du in diesem Zusammenhang. Von den Stammtischheuschrecken?


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BeitragVerfasst: 12.06.2019, 08:41 
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Beiträge: 148
Den modernen Massenunterkünften wünsche ich viel Erfolg. Denn auch Touristen sind nicht beliebig vermehrbar, und die für uns interessanten Einzelhäuser mit großem Grundstück werden dadurch entlastet, d.h. in größerer Auswahl frei und vielleicht sogar billiger.

Also, liebe Mittouristen, genießt die nagelneue, moderne Einrichtung, Design und Technik!
An älterem Wohnstil sehe ich nämlich für uns keinen Nachteil, soweit alles wichtige funktioniert und in der derzeit üblichen Weise sauber ist. Selbst altersbedingte Defekte stören uns nicht bei der gewohnt schnellen und freundlichen Abhilfe nach Beanstandungen.

sea u in denmark


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BeitragVerfasst: 12.06.2019, 09:29 
Das ist die richtige Einstellung. Noch lieber wäre mir allerdings, wenn die Ghettotouris ihren Urlaub auf den Kanaren oder Balearen verbringen und nicht dazu beitragen würden die schönen Küstenlandschaften und Dünenbereiche zuzubauen.


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BeitragVerfasst: 12.06.2019, 09:42 
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Registriert: 30.07.2013, 22:31
Beiträge: 6130
Wohnort: Niedersachsen
sea u in denmark hat geschrieben:
Den modernen Massenunterkünften wünsche ich viel Erfolg.

Ich nicht, denn das weckt wohlmöglich Begehrlichkeiten und ruft damit weitere Investoren und Projekte dieser (Un-)Art auf den Plan. :roll:

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BeitragVerfasst: 12.06.2019, 12:19 
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Hinnerk hat geschrieben:
Das ist die richtige Einstellung. Noch lieber wäre mir allerdings, wenn die Ghettotouris ihren Urlaub auf den Kanaren oder Balearen verbringen und nicht dazu beitragen würden die schönen Küstenlandschaften und Dünenbereiche zuzubauen.


Nun, ich lebe in der Gegend und begrüße dieses Projekt sehr, eben weil gerade nicht die schönen Küstenlandschaften und Dünenbereiche zugebaut werden, sondern platte Wiese und davon (Agrarland) haben wir mehr als genug.
Ich freue mich über jeden Touristen, der kommt und sein Geld hier lässt, nur dadurch haben wir nämlich den florierenden Einzelhandel mit vielen unterschiedlichen Geschäften, von denen auch wir Einheimischen profitieren.
Tourismus bedeutet auch Arbeitsplätze für die Region und Lalandias Konzept ist Ganzjahrestourismus.
Es geht ja auch darum, solche Zentren eben punktuell zu setzen, wo sie die Natur nicht stören, was viel besser ist als die Küste zuzupflastern.

Wer unberührte Natur, schöne Dünenlandschaften und Ruhe sucht, der sollte sowieso nicht Søndervig und Holmsland als Ferienziel wählen, da gibt es auch an der Küste wunderschöne, weitläufige, naturbelassene Gegenden mit verstreuten, kleineren Ferienhaussiedlungen.
Ich habe die Faszination dieser Gegend auf deutsche Touristen nie ganz verstanden, Urlaub habe ich hier nie gemacht, da zog und zieht es mich meistens weiter nach Norden., aber leben lässt es sich hier ganz gut :wink:
Verstehen kann ich den Ärger hier um das Projekt absolut nicht, es nimmt euch doch nichts weg, denn es beschränkt sich ja nur auf das begrenzte gebiet und eure bevorzugten Hausgebiete bleiben euch doch weiterhin, ihr habt nur eine zusaätzliche Option bei z.B. schlechtem Wetter, die man nutzen kann, aber nicht muss.


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BeitragVerfasst: 12.06.2019, 12:24 
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Beiträge: 2350
Wohnort: Vestjylland
Familien mit Kindern, meistens Dänen, Schweden und Norweger, das ist die Hauptzielgruppe von Lalandia, als "Ghettotouris" zu bezeichnen, wenn sie einen Familienkurzurlaub dort verbringen, finde ich übrigens sehr unverschämt und arrogant. :(

Ich habe viele Kollegen und bekannte, die diese Art von Urlaub gerne machen mit ihren Kindern und Enkeln, ein langes Wochenende, wo man zusammen ist und Spass hat.


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BeitragVerfasst: 13.06.2019, 09:12 
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Registriert: 17.02.2018, 13:29
Beiträge: 148
Es gibt offenbar unterschiedliche Bedürfnisse und Vorlieben.
Wenn jemand andere hat als ich, dann bin ich dankbar und vermeide abfällige Worte, damit die von mir bevorzugten Gegenden möglichst menschenleer bleiben.

Übrigens haben auch wir als Kinder und dann als Eltern kleiner Kinder die Orte bevorzugt, wo es laute Vergnügungen mit reichlich Kontakt zu anderen Kindern gab. Unser Bedürfnis nach einsamer Natur ist wohl auch eine Alterserscheinung.

sea u in denmark


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BeitragVerfasst: 13.06.2019, 09:39 
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Der Müll, die Abwässer, das zum Teil unerträglich hohe Verkehrsaufkommen mit Lärm & Abgasbelastung und Rasern, zugeparkte Ortschaften, Westcoasthighway 181 als Rennbahn; das bleibt schon an uns Einheimischen hängen! Und wirklich gut verdienen daran tun nur ganz wenige! Tor zum Abenteuerland so lautete mal der Werbeslogan der dänischen Turismusindustrie für unsere Gegend; abenteuerlicher wird es hier Jahr für Jahr vor allem für Alle die damit klarkommen müssen! Bei Nymindgab , unterhalb des Hundewaldes wird es auch ein neues Ferienhausgebiet geben. JydskeVestkysten lesen! Wer den Zuschlag für den Kauf der Campingplätze Vejers & Börsmose bekommen hat und es zum Bau von Ferienhäusern nutzen wird ist noch nicht bekannt gegeben! Selbst vor der Bebauung und dem zugänglich machen von Naturschutzgebieten mit Hilfe von künstlich angelegten Stegen & Wegen in hiesigen Sumpfgebieten wird nicht zurückgeschreckt. ,,Naturschutzgebiet, Betreten verboten, Lebensgefahr, Achtung Minen" halten hier nicht wirklich Jeden davon ab sich daran zu halten! Es ist eigentlich schade das nicht jeder Zugang zu militärischen Landkarten hat auf denen wirklich jede Art von Bebauung genau verzeichnet ist und als kleines schwarzes Pünktchen erscheint; Euch würden die Augen übergehen wie dicht es tatsächlich bebaut ist! Seit dem Varde Kommune die Blavandshuk Kommune geschluckt hat sind es nur eine Handvoll Pfeffersäcke die hier den größten Einfluss darauf haben was, wann, wo und in welchem Umfang mit wieviel Öffentlichen Mitteln in die Turismuswirtschaft investiert wird. Soviel zu den Personen die wirklich in unserer Gegend gut am Turismus verdienen und die überwiegend gar nicht aus dieser Gegend stammen! Da wird mir die Option einer großzügigen Erweiterung des militärischen Übungsgebietes immer sympathischer :mrgreen:


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