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BeitragVerfasst: 27.01.2019, 17:39 
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Zitat:
In der Hundegesetzdiskussion hast Du auch noch sachlich argumentiert - was sich in der Wolfsdiskussion leider grundlegend geändert hat.

Das hab Ihr so gesehen, weil es Euch in den Kram passte und jetzt nicht.

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"Es sieht der Mensch die Welt fast immer durch die Brille des Gefühls, und je nach der Farbe des Glases erscheint sie ihm finster oder purpurhell."
H. C. Andersen
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BeitragVerfasst: 27.01.2019, 18:08 
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BeitragVerfasst: 27.01.2019, 20:28 
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Und jetzt? Soll man Holger Lachnit eine E-Mail schreiben und u.a. fragen, ob seine Darstellung (z. B. dritte Spalte, 1. Absatz) fachlich ganz richtig ist? Ich bin mir auch nicht sicher, ob es für eine Diskussion zielführend ist, einfach einen Kommentar zu kopieren und zu posten, ohne selbst auch nur ein einziges Wort zu formulieren.

Davon unabhängig möchte ich daran erinnern, der Thread zum dänischen Hundegesetz in der Plauderecke platziert wurde, obwohl in der Diskussion nicht nur in der Überschrift klar erkennbare Bezüge zu Dänemark gegeben waren. Da nun im Laufe der Zeit anscheinend mehr Toleranz gegenüber Themen mit wenig oder gar keinen DK-Bezügen entstanden ist, was ja auch dieser Thread zeigt, bin ich dafür, den Hundegesetzthread aus der Plauderecke hervorzuholen. :wink:

Touri


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BeitragVerfasst: 27.01.2019, 21:35 
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Die jungen Mitteleuropäer hat geschrieben:
Von insgesamt 836 Beiträgen im Wolfsthread haben gerade einmal 135 einen Bezug zu Dänemark. Die darunter interessanten Beiträge von z. B. Cay, dina, Lyset-1, Hendrik77, Fischgrete, Polly, Blavands Huk usw. gehen jetzt nach Änderung des Threadnamens in der völlig falschen Rubrik "Der Wolf in Deutschland / Pro u. Contra" neben all den Zitaten von CDU/FDP-Parteiprogrammen und massenhaften Links zu deutschen Jagdmedien, Wolf-nein Danke, taunusreiter etc. unter. Weil es aber wahrheitsverzerrend ist, den Thread massenweise mit immer nur einer Seite der Medaille zu fluten, gab es auch von unserer Seite darauf entsprechend seitenweise Resonanz mit Angabe anderer Quellen und anderer Sichtweisen. Jetzt erscheint unsere ganze Mühe, auch aus breitgefächerten dänischen Quellen samt deutscher Übersetzung zu zitieren, letztlich für die Katz.


Ganz für die Katz waren eure Beiträge bestimmt nicht, denn ich habe z. B. durch eure Ausführungen viel gelernt. Vielen Dank also für die durchweg fundierten Beiträge, intensiven und vielfältigen Recherchen usw.

Touri


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BeitragVerfasst: 27.01.2019, 22:19 
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Touri hat geschrieben:
[1]Und jetzt? Soll man Holger Lachnit eine E-Mail schreiben und u.a. fragen, ob seine Darstellung (z. B. dritte Spalte, 1. Absatz) fachlich ganz richtig ist? Ich bin mir auch nicht sicher, ob es für eine Diskussion zielführend ist, einfach einen Kommentar zu kopieren und zu posten, ohne selbst auch nur ein einziges Wort zu formulieren.

[2]Davon unabhängig möchte ich daran erinnern, der Thread zum dänischen Hundegesetz in der Plauderecke platziert wurde, obwohl in der Diskussion nicht nur in der Überschrift klar erkennbare Bezüge zu Dänemark gegeben waren. Da nun im Laufe der Zeit anscheinend mehr Toleranz gegenüber Themen mit wenig oder gar keinen DK-Bezügen entstanden ist, was ja auch dieser Thread zeigt, bin ich dafür, den Hundegesetzthread aus der Plauderecke hervorzuholen. :wink:

Touri

Zu 1. Du kannst davon ausgehen, dass wenn ich es nicht anders vermerke, ein von mir geposteten Artikel meine Ansicht widerspiegelt.
Zu Deiner Frage nach der Korrektheit. Unter Umständen werden fluchtunfähig gemachte noch lebende Beutetiere auch lebend angefressen.
Ob dies so wie in dem von mir geposteten Zeitartikel besonders erwähnt werden muß, ist fraglich.
Hier Antworten zu Deiner Frage nach der sachlichen Korrektheit:
https://wolf-forum.de/viewtopic.php?t=1713
Videos (nicht für jeden unbedingt anzuschauen):
https://thewikihow.com/video_WdOC-uu4S2Q
https://thewikihow.com/video_0bgHYxQw74Y
Verletzungen durch Wölfe können nach erfolglosem Angriff aber auch „nur“ so aussehen, als ob die davongekommene Beute lebend „angefressen“ wurde.
https://thewikihow.com/video_MLvkKJN8QOA
Alles in allem ein Verhalten, welches in der Natur eben vorkommt. Unsere menschlichen Maßstäbe gelten da nicht und deshalb ist dieses Verhalten auch nicht zu verurteilen.
Verständlich allerdings, dass ein solcher Anblick für Tierhalter nur sehr schwer ertragen ist, wenn er seine Tiere so vorfindet.

Zu 2. Korrekt, da ( Plauderecke) hat dieses ernste Thema nie hingehört.

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BeitragVerfasst: 27.01.2019, 23:02 
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Das ist das Problem; du postest häufig Artikel unkritisch; selbstverständlich kannst du deine Ansicht mit Zeitungsartikeln stützen, aber du solltest zumindest diese dann vor dem Posten genau lesen und mit einer selbstverfassten Formulierung versehen, damit klar wird, dass du die Inhalte nicht uneingeschränkt teilst.

Stattdessen modifizierst du den Artikel.

In dem Artikel wird behauptet, meistens würden den Tieren bei lebendigen Leib die Eingeweide herausgerissen…

Du schreibst:

25örefan hat geschrieben:
Zu 1. Du kannst davon ausgehen, dass wenn ich es nicht anders vermerke, ein von mir geposteten Artikel meine Ansicht widerspiegelt.Zu Deiner Frage nach der Korrektheit. Unter Umständen werden fluchtunfähig gemachte noch lebende Beutetiere auch lebend angefressen.Ob dies so wie in dem von mir geposteten Zeitartikel besonders erwähnt werden muß, ist fraglich.


„Unter Umständen“ und „meistens“ ist ein Unterschied. Merkst du eigentlich nicht, dass durch das sehr häufige Anführen von Artikeln mit Übertreibungen usw. Wolfshysterie permanent aufbaust und unterstützt?

Ich bin für eine Änderung des Threadtitels:
Förderung der Wolfshysterie durch das permanente und unkritische Posten journalistisch nicht einwandfreier Zeitungsartikel in einem DK-Forum.
Dann hätte man sogar einen Dänemarkbezug im Titel. :wink:

Touri


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BeitragVerfasst: 27.01.2019, 23:30 
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Die jungen Mitteleuropäer hat geschrieben:
Von insgesamt 836 Beiträgen im Wolfsthread haben gerade einmal 135 einen Bezug zu Dänemark. Die darunter interessanten Beiträge von z. B. Cay, dina, Lyset-1, Hendrik77, Fischgrete, Polly, Blavands Huk usw. gehen jetzt nach Änderung des Threadnamens in der völlig falschen Rubrik "Der Wolf in Deutschland / Pro u. Contra" neben all den Zitaten von CDU/FDP-Parteiprogrammen und massenhaften Links zu deutschen Jagdmedien, Wolf-nein Danke, taunusreiter etc. unter. Weil es aber wahrheitsverzerrend ist, den Thread massenweise mit immer nur einer Seite der Medaille zu fluten, gab es auch von unserer Seite darauf entsprechend seitenweise Resonanz mit Angabe anderer Quellen und anderer Sichtweisen. Jetzt erscheint unsere ganze Mühe, auch aus breitgefächerten dänischen Quellen samt deutscher Übersetzung zu zitieren, letztlich für die Katz.


Alle Beiträge sind erhalten geblieben, entweder hier oder in dem anderen Thread. Falls unbedingt nötig können Beiträge auch noch verschoben werden. Wenn Dir was besonders wichtig erscheint, dann benutze doch einfach die Zitatfunktion um es nochmal hervor zu heben. Wie Du selbst festgestellt hast hatte der ursprüngliche Thread zum Ende hin wenig bis gar nichts mehr mit Dänemark zu tun.
Jetzt sind die Beiträge wo es ausschliesslich um den Wolf in Deutschland geht, jedenfalls in der richtigen Rubrik. Damit ist die Diskussion wo was OT ist jetzt überflüssig und man kann sich dem Thema widmen.


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BeitragVerfasst: 27.01.2019, 23:37 
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Touri hat geschrieben:
„Unter Umständen“ und „meistens“ ist ein Unterschied. Merkst du eigentlich nicht, dass durch das sehr häufige Anführen von Artikeln mit Übertreibungen usw. Wolfshysterie permanent aufbaust und unterstützt?

Ich bin für eine Änderung des Threadtitels:

Ich hätte die Frage nicht besser formulieren können, aber bisher werden immer nur andere kritisiert und das eigene Verhalten nicht reflektiert.
Nein, ich bin nicht für eine Änderung der Überschrift um wieder neue Hysterie zu entfachen. :wink:
Hendrik77


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BeitragVerfasst: 28.01.2019, 00:22 
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Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer und eine einzige kritikwürdige Passage macht aus dem ansonsten ausgleichendem Artikel bestimmt kein Beispiel für die Förderung einer Wofshysterie.
Heißt es nicht gleich als Einführung des Artikels:
Zitat:
Jedes Mal wenn im Kreis ... ein Nutztier gerissen wird, schlagen die Emotionen hoch. Doch dafür gibt es keinen Grund...

Auch im weiteren Verlauf (bis auf die eine Passage) sehe ich nichts von Hysterie, es sei denn man bezeichnet schon die Aussage, dass die Akzeptanz des Wolfes auch (nicht nur zahlenmäßige) Grenzen hat (haben darf), Grenzen, die der Mensch innerhalb der jeweils bestehenden (aber auch je nach Mehrheitsverhältnissen änderbaren) Gesetze ziehen darf.
Und in diesem Sinne kann ich dem Artikel unhysterisch nur beipflichten.
Es darf bei der Frage Wolf nicht nur schwarz und weiß, Ja oder Nein geben.
Ein experimentelles, bedingungsloses Ja (bei dem selbstlimitierende Faktoren in unserer Kulturlandschaft mit einem für die Wölfe reich gedecktem Tisch wohl eher Wunschdenken als wirkliche Erfahrung und wirkliches Wissen sind) wird dem Wolf bei auch zukünftig jährlich 30%iger Zuwachsrate wohl eher schaden als nützen.

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BeitragVerfasst: 28.01.2019, 01:00 
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@25örefan
Ja, die von Dir online gestellten Links sind natürlich alle ganz neutral und überhaupt sind es immer die anderen die es entweder nicht verstehen und/ oder Dich zu Unrecht kritisieren. :wink:
Es wird immer unglaubwürdiger und lächerlicher, je öfter Du so dazu Stellung beziehst. Bitte erspare dem Forum zukünftig Links von Outfox oder Jagderleben, denn das pushen von Beiträgen / Threads ist in diesem Forum nicht erwünscht.
Hendrik77


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BeitragVerfasst: 28.01.2019, 16:58 
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Zitat:
"Die Verantwortlichen aus Politik und Behörden müssen sicherstellen, dass weiterhin Tiere auf Weiden gehalten werden können - ohne dass die Besitzer ständig um deren Leib und Leben fürchten müssen. In der Region rund um das Lichtenmoor ist das jedoch nicht mehr gegeben. Zu häufig sind Schafe, Jungrinder und jetzt auch Ponys von Wölfen gerissen worden."

Die Harke, Kommentar von Holger Lachnit: Mit dem Wolf leben lernen, siehe Post von 25örefan vom 27.01.2019, 18:08


Das Lichtenmoor liegt in den Landkreisen Nienburg und Heidekreis. Das Rodenwalder Rudel ist seit 2018 bestätigt.
Schaut man sich jetzt die beiden Landkreise in der Liste über Nutztierschäden an, sind dort im Jahr 2018 und im laufenden Jahr 2019 zusammen 53 Schäden gemeldet worden - 42 betrafen Schafe/Damwild, 6 Rinder (meist Kälber), 1 Alpaka und 4 Equiden (Pony/Pferd).

Von 6 gemeldeten Fällen von Schäden an Rindern konnten 4 dem Wolf zugeordnet werden, weitere 2 sind in Bearbeitung.
Von 4 gemeldeten Fällen von Schäden an Pferden konnte nur 1 dem Wolf zugeordnet werden und betraf ein Minishetty-Fohlen.
Der Fall eines weiteren Ponys ist noch in Bearbeitung. Bei den restlichen 2 Fällen (50%) wurde kein Wolf als Verursacher festgestellt.

Das einzig bisher bestätigte Minishetlandpony war das Fohlen einer Ponyrasse, deren Stockmaß ausgewachsener Tiere (Schulterhöhe) maximal 87 cm (!) beträgt, also kaum größer als ein Schaf.

Schaf- und Gatterwildweiden müssen den sogenannten Mindestschutz nach der Richtlinie Wolf vorweisen, damit Halter im Schadensfall Entschädigungszahlen durch das Land Niedersachsen erhalten können. Die zuständige Behörde gibt in der Liste der Nutztierschäden an, ob diese Kriterien jeweils erfüllt waren.

https://www.nlwkn.niedersachsen.de/natu ... 61701.html

Und nun kommt's:

In den betreffenden Landkreisen Nienburg und Heidekreis waren 2018 und 2019 in 74% der Fälle nicht einmal die Mindestkriterien nach der Richtlinie Wolf erfüllt. Weiteren 7% ist keine Angabe zu entnehmen, und in lediglich 19% der Fälle war der Mindestschutz vorhanden.

Zu 74% ungeschützte Tiere bedeutet, dass man dem Wolf das Buffet geradezu dargeboten, ihn quasi auf den Geschmack gebracht und das Problem damit erst richtig verschärft hat.

Zitat:
"Je öfter ein Wolf Erfolg an ungenügend geschützten Schafen hat, desto mehr wird er versuchen, auch an geschützte Schafe zu gelangen."

Kontaktbüro Wölfe in Sachsen: Allgemeines Wölfe und Nutztiere https://www.wolf-sachsen.de/de/wolfsman ... nutztieren


Kein Wunder, dass bei soviel erfolgreichem Zaunüberwindungs-Training am leicht zu erbeutenden Schaf dann auch mal eben gleichermaßen leicht zu erbeutendes Kalb- und Fohlenfleisch getestet wird.

Politik und Behörden, die laut Harke-Redakteur Holger Lachnit "sicherstellen" sollen, "dass weiterhin Tiere auf Weiden gehalten können, ohne dass die Besitzer ständig um deren Leib und Leben fürchten müssen", haben ihre Hausaufgaben gemacht und zahlen den Haltern Prävenstionsleistungen für den Zaunbau aus Steuermitteln.

Wenn das aber so wenig von den Tierhaltern angenommen wird, kann man das nicht Politik und Behörden und auch nicht dem Wolf anlasten. Das Gejammere in den Medien über den bösen, bösen Wolf ist dann aber auch nicht mehr nachvollziehbar.

Harke-Redakteur Lachnit fordert den Wolfsabschuss und fragt: "Wieviele Nutztiere müssen noch sterben, bis die Verantwortlichen endlich den Mut haben, zu handeln?

Wenn die Nutztiere, von denen übrigens 750 Mio. jährlich zum Teil unter qualvollen Bedingungen (Schlachthöfe Niedrsachsen!) in Deutschland geschlachtet werden, dem Wolf zu 74% ungeschützt angeboten werden, wird ein Wolfsabschuss nichts bringen, da der Rest des Rudels oder nachfolgende Wölfe das leicht zu erreichende Buffet ebenso dankbar annehmen werden.

Die Frage muss lauten: Wieviele Nutztiere müssen noch durch Wölfe sterben, bis die Tierhalter ihre Blockadehaltung aufgeben und endlich flächendeckend die vom Steuerzahler - demnächts zu 100% und sogar für Hobbytierhalter - finanzierten Herdenschutzmaßnahmen umsetzen? Zum Sterben sind die Nutztiere durch den Menschen sowieso bereits verurteilt - der Wolf kommt ihm lediglich zuvor, wo der Mensch es ihm leicht macht.


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BeitragVerfasst: 29.01.2019, 09:33 
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https://www.ndr.de/nachrichten/schleswi ... fe566.html Aktuell soll es in Schleswig-Holstein nur zwei Wölfe geben und trotzdem fordert der Jagdverband anlässlich des Tieres „GW 924m“eine Freigabe zum generellen Abschuss im Revier. Ich hoffe diese Forderung findet keine Mehrheiten und die Population des Wolfes im nördlichsten Bundesland steigt langfristig wieder. https://www.peta.de/wahrheit-wolfs-abschuss

Hendrik77


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BeitragVerfasst: 31.01.2019, 13:53 
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Hendrik77 hat geschrieben:
https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Antrag-gestellt-Erster-Wolf-in-SH-vorm-Abschuss,woelfe566.html Aktuell soll es in Schleswig-Holstein nur zwei Wölfe geben und trotzdem fordert der Jagdverband anlässlich des Tieres „GW 924m“eine Freigabe zum generellen Abschuss im Revier. Ich hoffe diese Forderung findet keine Mehrheiten und die Population des Wolfes im nördlichsten Bundesland steigt langfristig wieder.

Hendrik77

Zumindest hat die Forderung Betroffener politisch Gehör gefunden.
Dem Antrag auf Abschuss ist vom Umweltministerium unter Umweltminister Jan Philipp Albrecht (Grüne) stattgegeben worden.
https://www.focus.de/panorama/welt/nach ... d=31012019
Von einem „generellen Abschuss im Revier“ wie im obigen Kommentar angemerkt ist keine Rede:
Zitat:
Umweltminister Albrecht hatte in der vergangenen Woche gesagt, der Abschuss eines Problemwolfs solle im Sinne des Artenschutzes verhindern, dass "bestimmte Verhaltenspraktiken" Einzug in die Population halten. Eine Genehmigung würde räumlich und zeitlich befristet.

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BeitragVerfasst: 31.01.2019, 14:25 
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DjM schrieb
Zitat:
Politik und Behörden, die laut Harke-Redakteur Holger Lachnit "sicherstellen" sollen, "dass weiterhin Tiere auf Weiden gehalten können, ohne dass die Besitzer ständig um deren Leib und Leben fürchten müssen", haben ihre Hausaufgaben gemacht und zahlen den Haltern Prävenstionsleistungen für den Zaunbau aus Steuermitteln.

Da die steuergeldfinanzierte Präventionsleistung Zaunbau wohl nicht als Hausaufgabe ausgereicht hat
Zitat:
Denn „GW 924 m“ ist laut LLUR für Risse am 14. November bei Rethwisch, am 17. November bei Aukrug, am 26. November bei Moordiek und am 28. November bei Rethwisch verantwortlich. Die DNA-Analysen von zwei weiteren Rissen hinter wolfssicheren Zäunen am 28. Dezember und am 2. Januar stehen noch aus.
1)
ist nun einer weiteren Maßnahme stattgegeben worden.
Zitat:
„Diese Aufgabe ist doppelt schwer - weder schön, noch einfach“, sagte Umweltminister Jan Philipp Albrecht (Grüne). In dem Bereich hatte es seit Ende November acht Risse gegeben, bei denen Tiere als wolfssicher geltende Zäune überwanden.
2)
1)https://www.bild.de/regional/hamburg/hamburg-aktuell/riss-hinterm-wolf-zaun-bestaetigt-aber-wer-unterschreibt-das-todesurteil-das-pro-59562300.bild.html
2)https://www.welt.de/regionales/hamburg/article188019507/Mehrere-Schafe-gerissen-Problemwolf-darf-abgeschossen-werden.html

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BeitragVerfasst: 31.01.2019, 18:28 
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Hendrik77 hat geschrieben:
.....und trotzdem fordert der Jagdverband anlässlich des Tieres „GW 924m“eine Freigabe zum generellen Abschuss im Revier. Ich hoffe diese Forderung findet keine Mehrheiten und die Population des Wolfes im nördlichsten Bundesland steigt langfristig wieder.

@25örefan
Wer was gefordert hat ist doch klar ersichtlich und auch das der Umweltminister Schleswig-Holstein Jan Philip Albrecht eine andere Meinung vertritt wie der Jagdverband kann der Leser auch ohne Dich bzw. deinen Beitrag erkennen.

Hendrik77


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