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BeitragVerfasst: 12.06.2019, 04:56 
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Hinnerk hat geschrieben:
Hendrik77 hat geschrieben:
Die Mitverantwortung für den Klimawandel durch den Menschen wird u.a. hier ja von einigen bestritten und deshalb meine Frage aus dem letzten Beitrag.

Tja, mit den Ewig Gestrigen müssen wir eben leben. Allerdings frage ich mich, ob die wirklich derart gestrig sind oder nur so tun weil sie nicht bereit sind Opfer zu bringen.


Zu den "Ewig Gestrigen" gehören sogar namhafte Nobelpreisträger und jeder logisch denkende Mensch, der sich zum Beispiel mal mit den Klimaschwankungen der letzten 500 Jahre beschäftigt oder einfach mal aus dem Fenster schaut.

Am 04.05, als ich, auf der Rückfahrt von Bamberg, durch eine Winterlandschaft fuhr, fragte ich mich wie naiv man eigentlich sein muss um an die nahende Erderwärmungs-Apokalypse zu glauben. In meinen bisherigen 50 Lebensjahren habe ich im Mai jedenfalls noch nie einen solchen Wintereinbruch erlebt.

Seit dem Jahr 1900 hat sich die Durchschnittstemperatur auf der Erde um gerade mal 0,8 Grad erhöht. Deshalb und wegen des einen Hitzsesommers in 15 Jahren, von einem Klimanotstand zu sprechen ist schon erstaunlich.

Eine Studie von US-Forschern, aus dem Jahr 2018, sagt übrigens für die nächsten Jahrzehnte eine neue Mini-Eiszeit voraus.
www.focus.de/wissen/klima/klimaerwaermu ... 87796.html

Für die im Vorfeld erfolgte leichte Klimaerwärmung werden unsere Nachfahren dann sicherlich noch dankbar sein. :mrgreen:

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BeitragVerfasst: 12.06.2019, 09:19 
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Hellfried hat geschrieben:

Am 04.05, als ich, auf der Rückfahrt von Bamberg, durch eine Winterlandschaft fuhr, fragte ich mich wie naiv man eigentlich sein muss um an die nahende Erderwärmungs-Apokalypse zu glauben. In meinen bisherigen 50 Lebensjahren habe ich im Mai jedenfalls noch nie einen solchen Wintereinbruch erlebt.

Die oben zitierte Aussage soll jetzt ein Argument sein das es der Mensch nicht mitverantwortlich ist für den Klimawandel?

Fragen werden nicht beantwortet, aber dafür Behauptungen aufgestellt die jeder Grundlage entbehren und sowas ist für mich weder eine Diskussion noch ein Meinungsaustausch und deswegen Zeitverschwendung in meinen Augen.

Hendrik77


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BeitragVerfasst: 12.06.2019, 10:01 
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Wenn man davon ausgeht, dass ein Klimawandel tatsächlich stattfindet und zu einem großen Teil anthoprogene Ursachen hat, dann nützen allerdings keine panischen Maßnahmen im Hauruckverfahren, wie u.a. die einseitige Konzentration auf die E-Mobilität ohne gleichzeitig machbare Alternativen wie z.B. Wasserstoff parallel voranzutreiben.
Panik und Angst sind schlechte Ratgeber.
Deswegen halte ich solche Aufrufe wie die G.Thunbergs für falsch:
„Ich will, dass Ihr in Panik geratet, dass Ihr die Angst spürt, die ich jeden Tag spüre" (tagesschau.de, 25.01.2019 15:52 Uhr)

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BeitragVerfasst: 12.06.2019, 10:29 
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Ein Leserbrief der Eifelzeitung !

http://www.vernunftkraft-hessen.de/wordpress/wp-content/uploads/2019/05/Screenshot_2019-05-04-dau_18_19-pdf.png

Wie ich finde sehr interessante Argumente, die da nieder geschrieben worden sind.

Aber bei solchen Argumenten wie in diesem Leserbrief, ist der Ruf du " Klimaleugner "nicht weit, am besten gleich solche Leute in die rechte Ecke stellen, sich über diese Argumente lustig
machen und deren Meinung verunglimpfen und alles ins lächerliche ziehen, denn so muss man mit Einwänden umgehen, wenn jemand eventuell Zweifel hat und sich nicht am Treiben durch
Dorf beteiligen möchte. :wink:

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BeitragVerfasst: 12.06.2019, 10:37 
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Hendrik77 hat geschrieben:
Hellfried hat geschrieben:

Am 04.05, als ich, auf der Rückfahrt von Bamberg, durch eine Winterlandschaft fuhr, fragte ich mich wie naiv man eigentlich sein muss um an die nahende Erderwärmungs-Apokalypse zu glauben. In meinen bisherigen 50 Lebensjahren habe ich im Mai jedenfalls noch nie einen solchen Wintereinbruch erlebt.

Die oben zitierte Aussage soll jetzt ein Argument sein das es der Mensch nicht mitverantwortlich ist für den Klimawandel?

Fragen werden nicht beantwortet, aber dafür Behauptungen aufgestellt die jeder Grundlage entbehren und sowas ist für mich weder eine Diskussion noch ein Meinungsaustausch und deswegen Zeitverschwendung in meinen Augen.

Hendrik77


Du wolltest doch mit Leuten wie mir nicht mehr diskutieren? Warum verschwendest Du dann Deine wertvolle Zeit und meldest Dich hier wieder zu Wort? :mrgreen:

Würde der Klimawandel NUR auf den CO2-Ausstoß des Menschen beruhen, hätte es in der vorindustriellen Zeit keine Klimaschwankungen geben dürfen.

Mein Beispiel, mit dem Wintereinbruch Anfang Mai, sollte nur aufzeigen, dass die Panikmache in Bezug auf die angebliche Erderwärmungs-Katastrophe nicht angebracht ist. Hitzesommer, wie im letzten Jahr, gab es übrigens schon vor mehr als 40 Jahren. An die große Hitzewelle von 1977 kann ich mich noch gut erinnern und meine Mutter (Jahrgang 1935) hat ähnliche "Dürresommer" auch in den 40iger Jahren schon erlebt.

Wenn Dich der Klimawandel-Hype aber so begeistert solltest Du Dir mal den aktuellen SPIEGEL kaufen. Dort findest Du einen Artikel mit der Überschrift "Apokalypse jetzt!". :mrgreen:

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BeitragVerfasst: 12.06.2019, 11:21 
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Hellfried hat geschrieben:

Würde der Klimawandel NUR auf den CO2-Ausstoß des Menschen beruhen, hätte es in der vorindustriellen Zeit keine Klimaschwankungen geben dürfen.


Wer hat denn hier behauptet das der Klimawandel nur auf den CO2 Ausstoß des Menschen beruht? Z.B. meine Frage zum wissenschaftlichen Konsens bezüglich der Schmelzrate in der Arktis wurde von Dir bis jetzt nicht beantwortet, aber dafür die Behauptung aufgestellt das ich begeistert bin vom Klimawandel-Hype. :roll:

https://wiki.bildungsserver.de/klimawan ... 4nderungen
Ist das jetzt in den Augen einiger nur ein Klimawandel Hype und die Erkenntnisse nichts sagend?

Hendrik77


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BeitragVerfasst: 12.06.2019, 11:41 
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Zitat:
Dennoch bleibt festzuhalten, dass sich seit ca. 2000 die globale Mitteltemperatur (auf hohem Niveau) bis zum Beginn der 2010er Jahre etwa gleich geblieben ist. Interessant sind einige regionale Unterschiede: Die Pause nach 2000 findet sich nicht in der Arktis, die sich insgesamt doppelt so schnell erwärmt wie im globalen Mittel und deren Erwärmung weiter anhält. Die globalen Landgebiete haben sich seit 1970 um 0,26 °C erwärmt, die Temperatur über den Ozeanen nur um 0,13 °C. Die Landgebiete zeigen auch nach 2000 einen leichten Temperaturanstieg. Insgesamt zeigen die Daten, dass sich die aktuelle Pause der Erwärmung vor allem aus der geringen Erwärmung über den Ozeanen, bes. über dem östlichen Pazifik, herleitet.[8]
...
Worin könnten die Ursachen für den fehlenden Anstieg der globalen Mitteltemperatur seit Beginn des neuen Jahrhunderts liegen? Da der Anstieg der Konzentration der Treibhausgase unvermindert anhält, kommen als Einflussfaktoren nur natürliche Klimaschwankungen in Frage. Dabei lassen sich grundsätzlich zwei verschiedene Prozesse unterscheiden, zum einen eine Veränderung im Strahlungshaushalt der Atmosphäre und zum andern eine veränderte Energieverteilung durch interne Klimaschwankungen.

(Link siehe oben)

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BeitragVerfasst: 12.06.2019, 12:39 
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Zitat:
Allein seit der Jahrtausendwende hat die Menschheit 400 Milliarden Tonnen CO² zusätzlich in die Atmosphäre gepustet. Dennoch steigen die Temperaturen seit fast 15 Jahren nicht mehr weiter an. Wie ist das zu erklären?

Klimaforscher Hans von Storch (zählt zu den weltweit führenden Klimaexperten):
Zitat:
Bislang kann niemand eine überzeugende Antwort liefern, warum der Klimawandel eine Pause eingelegt hat. Wir stehen vor einem Rätsel. Die CO² Emissionen sind jüngst sogar noch stärker angestiegen als befürchtet. Als Folge davon hätte es nach den meisten Klimamodellen in den letzten 10 Jahren rund 0,25 Grad wärmer werden müssen. Doch das ist nicht geschehen. Tatsächlich waren es in den letzten 15 Jahren gerade mal 0,06 Grad - also ein Wert nahe Null.


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BeitragVerfasst: 12.06.2019, 13:18 
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Umso mehr (s.o.) gibt es keinen Grund in Panik zu verfallen und blind denen nachzurennen, die in ihren grünen Programmen nichts weiter vorzuweisen haben, als ein Katastrophen-Portfolio.
Was nicht heißen soll forschungs- und tatenlos zu bleiben.

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BeitragVerfasst: 12.06.2019, 20:56 
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Keine Katastrophen-Panik, sondern wissenschaftliche Skepsis und besonnenes Handeln.
Interessantes Interview mit dem ehemaligen Max-Planck-Direktor Lennart Bengtsson und vielfach ausgezeichnetem Wissenschaftler (u.a mit dem Deutschen Umweltpreis der Bundesstiftung Umwelt
Zitat:
Streit über Erderwärmung
Angesehener Meteorologe wechselt zu den Klimaskeptikern
Eine heikle Personalie erschüttert die Umweltforschung: Einer der angesehensten Klimatologen, der emeritierte Max-Planck-Direktor Lennart Bengtsson, wechselt ins Lager der Skeptiker. Im Interview erläutert er seinen überraschenden Schritt.

Bengtsson;
Zitat:
Ich habe meine Auffassung nicht grundsätzlich geändert. Und ich habe mich nie als Alarmist, sondern als Wissenschaftler mit einem kritischen Blick gesehen. In diesem Sinne war ich immer ein Skeptiker. Ich habe die meiste Zeit meiner Karriere darauf verwendet, Modelle für die Vorhersage des Wetters zu entwickeln. Und dabei habe ich die Bedeutung der Prognose-Validierung kennengelernt, also der Überprüfung von Vorhersagen gegenüber dem, was dann wirklich passiert ist. Ich bin also ein Freund von Klimaprognosen. Aber die Überprüfung der Modellergebnisse ist wichtig, um ihre Glaubwürdigkeit zu sichern.
Es ist frustrierend, dass die Klimawissenschaft nicht in der Lage ist, ihre Simulationen richtig zu validieren. Die Erwärmung der Erde verlief seit dem Ende des 20. Jahrhunderts deutlich schwächer, als es Klimamodelle anzeigen.
...Ich habe großen Respekt für die wissenschaftliche Arbeit hinter den IPCC-Berichten. Aber ich sehe keine Notwendigkeit für das Bestreben des IPCC, einen Konsens herbeizuführen. Ich halte es für essentiell, dass es Gesellschaftsbereiche gibt, wo kein Konsens erzwungen wird. Gerade in einem Gebiet, das so unvollständig verstanden ist wie das Klimasystem, ist ein Konsens sinnlos.
...ich glaube, die beste und vielleicht einzige vernünftige Politik für die Zukunft ist, die Gesellschaft mit Anpassung auf einen Wandel vorzubereiten.

Interview hier:https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/klimawandel-meteorologe-lennart-bengtsson-wird-klimaskeptiker-a-967602.html

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BeitragVerfasst: 13.06.2019, 09:00 
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Ich denke nicht das man Panik macht weil man sich mit einem komplexen Thema auseinander setzt und /oder nach den Meinungen anderer fragt.
https://wiki.bildungsserver.de/klimawan ... _Ozonlochs

Hendrik77


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BeitragVerfasst: 13.06.2019, 10:43 
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Ronald hat geschrieben:
Spiegel:
Zitat:
Allein seit der Jahrtausendwende hat die Menschheit 400 Milliarden Tonnen CO² zusätzlich in die Atmosphäre gepustet. Dennoch steigen die Temperaturen seit fast 15 Jahren nicht mehr weiter an. Wie ist das zu erklären?

Klimaforscher Hans von Storch (zählt zu den weltweit führenden Klimaexperten):
Zitat:
Bislang kann niemand eine überzeugende Antwort liefern, warum der Klimawandel eine Pause eingelegt hat. Wir stehen vor einem Rätsel. Die CO² Emissionen sind jüngst sogar noch stärker angestiegen als befürchtet. Als Folge davon hätte es nach den meisten Klimamodellen in den letzten 10 Jahren rund 0,25 Grad wärmer werden müssen. Doch das ist nicht geschehen. Tatsächlich waren es in den letzten 15 Jahren gerade mal 0,06 Grad - also ein Wert nahe Null.


Hej Ronny,

vielen Dank für diese Infos, die ich bisher noch nicht kannte!

Wenn es im SPIEGEL noch möglich ist solche Interviews abzudrucken, war meine Entscheidung zum Abo dieser Zeitschrift ja dann wohl doch nicht so verkehrt. :D

Hier der Link zu dem Interview:
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-98091084.html

Eigenartig, dass in unseren öffentlich rechtlichen Medien solche Leute nicht zu Wort kommen und man den Eindruck gewinnt, das beim Thema Klimawandel alles in eine Richtung gleichgeschaltet ist.

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BeitragVerfasst: 13.06.2019, 11:09 
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Hendrik77 hat geschrieben:
Ich denke nicht das man Panik macht weil man sich mit einem komplexen Thema auseinander setzt und /oder nach den Meinungen anderer fragt.

Niemand hat behauptet, dass es Panikmache sei, sich mit komplexen Themen auseinandersetzt.
Die Frage ist, wie man sich damit auseinandersetzt. Und da halte ich mich an wissenschaftliche Skepsis und besonnenes Handeln, wie es der ehemaligen Max-Planck-Direktor Lennart Bengtsson und vielfach ausgezeichnetem Wissenschaftler (u.a mit dem Deutschen Umweltpreis der Bundesstiftung Umwelt) anrät. siehe Main Post vom 12.06.2019, 21:56) und nicht an eine Greta, die explizit von „...ich will, dass ihr in Panik geratet“ spricht und ein Handeln einfordert, als sei ein Haus am brennen. Desgleichen bin ich nicht bereit, Parteien das Ruder in die Hand zu geben, deren nahezu einziges Augenmerk darauf gerichtet ist mögliche Katastrophen zu prognostizieren und verhindern zu wollen ohne nach links und rechts zu schauen und ohne Lösungen anzubieten, die realistisch auch kurzfristig erreichbar und nachhaltig sind.

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Auch interessant der offene Brief des Klimatologe und Physiker Prof. Dr. Werner Kirstein an den Journalisten Claus Kleber (Tagesthemen) zum Thema Klimawandel /CO2-Ausstoß in der Berichterstattung vom ZDF.
Zitat:
Recherchieren Sie und informieren Sie sich richtig, bevor Sie bei vielen Zuschauern falsche Bilder und eine falsche Klimapolitik im Kopf verankern.

https://juergenfritz.com/2018/12/17/kirstein-kleber/
Nun muss Kirstein ja nicht unbedingt recht haben, aber ich halte für sinnvoll jedes Thema von mehreren Seiten zu betrachten, auch und gerade in der Berichterstattung.

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BeitragVerfasst: 13.06.2019, 19:13 
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Die Forderungen z.B. durch Friday for Future formuliert basieren ja nicht ausschließlich auf Greta, sondern weil sich mit dem Thema auseinander gesetzt wurde und wer sagt das kein Schüler sich mit Argumenten aller Seiten beschäftigt hat?
Hier wird Greta Lundberg allerdings favorisiert. https://www.welt.de/wirtschaft/article1 ... ritin.html

Hendrik77


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