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BeitragVerfasst: 31.07.2020, 00:24 
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Zitat:
Nur durch Aufklärung und Einsicht der Bürger lassen sich die gesteckten Ziele der EU bezüglich Klima / Mobilität nicht erreichen, da braucht es schon eine Regierung die diese vorantreibt. und Einsicht der Bürger lassen sich die gesteckten Ziele der EU bezüglich Klima / Mobilität nicht erreichen, da braucht es schon eine Regierung die diese vorantreibt.

Aha, die mündigen Bürger/ Wähler sind also zu „blöd“ Einsicht zu gewinnen und umzusetzen?
Da braucht es eine übergeordnete Institution-> Staat , die sie auf den „rechten“ Pfad lenkt?
Allerdings ist der Staat, die übergeordnete Institution Ndie Gesamtheit der Bürger/Wähler, durch die die „Regierung“ erst existiert. Steckt jetzt die „Regierung“ Ziele, die die Bürger, die sie gewählt haben möglicherweise mehrheitlich nicht umsetzen wollen? Verstößt damit die „Regierung“ mit Zwangsmaßnahmen nicht gegen den Bürgerwillen?
Das erklär mir mal.

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BeitragVerfasst: 31.07.2020, 00:36 
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Hendrik77 schrieb
Zitat:
Ebenfalls ist es normal und das nicht nur in Dänemark das Steuererhöhung oder Erleichterungen in Sachen Mobilität nicht abhängig vom Einkommen sind.

Na und, bloß weil etwas „normal“ ist, ist es ja nicht zwangsläufig gerechtfertigt.
Wenn schon Zwangsmaßnahmen wie z.B. erhöhte Steuern auf Verbrennungsmotoren zum beabsichtigten Schutze der Umwelt, dann sollten diese Zwangsmaßnahmen (oder auch Anreize) jeden gleichermaßen treffen. Oder soll sich der Wohlhabende mehr Umweltschädigung leisten dürfen als der weniger wohlhabende?
Ist diese Überlegung so falsch.

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BeitragVerfasst: 31.07.2020, 01:07 
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Das Mobilität klimafreundlich werden soll wurde ja nicht von Dänemark allein bestimmt, sondern sind Teil eines Resultates gemeinsamer Verhandlungen u.a. in der EU. Diese Zielsetzung bedeutet eben nationalen Einsatz der jeweiligen Regierungen und der angesprochene Vorschlag ist in Dänemark ein kleiner Teil davon.
U.a. in Dänemark gibt es schlichtweg keine (politische) Mehrheit z.B. Steuererhöhung / Erleichterungen bezüglich Mobilität oder Zuschüsse beim Kauf eines E-Autos vom Einkommen abhängig zu machen.

Med venlig hilsen
Hendrik77

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BeitragVerfasst: 31.07.2020, 01:17 
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Hendri77 schrieb
Zitat:
[1]Auch EU Gesetze lassen sich ändern wenn es dafür Mehrheiten gibt und falls diese nicht zu Stande kommt gibt es auf nationaler Ebene Möglichkeiten PKWS mit so hohem Verbrauch unattraktiv zu machen. EU Gesetze lassen sich ändern wenn es dafür Mehrheiten gibt und falls diese nicht zu Stande kommt gibt es auf nationaler Ebene Möglichkeiten PKWS mit so hohem Verbrauch unattraktiv zu machen.

Zu 1) Klar lassen sich EU-Gesetze ändern, fragt sich nur, wer bei der Überzahl an autoproduzierenden Nationen die Mehrheitsverhältnisse bestimmt. Mit Sicherheit nicht Dänemark, das selbst keiner volkswirtschaftlich bedeutende Autoproduktion hat. In diesem Fall wird sich David gegen Goliath*** nur schwer durchsetzen.
***Goliath übrigens auch ein Fahrzeug mit Verbrennermotor :wink: https://de.wikipedia.org/wiki/Goliath_Goli
Zu 2) Solange es wie von mir allein schon bei der breiten VW-Pallette gezeigt, genügend Fahrzeuge gibt, die unter den geforderten 5 Liter Diesel oder Benzin/ 100km bleiben, ist das doch keine „Bedrohung“.
Wer sich keinen derartigen Neuwagen oder gar ein (noch überteuertes) E- Fahrzeug leisten kann, fährt eben möglichst lange seinen alten „Vielbraucher“, auch wenn das bezüglich des Klimaschutzes eher kontraproduktiv ist.
PS
Bist Du eigentlich von den Regierungsplänen betroffen?
Fährst Du überhaupt ein Auto?

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BeitragVerfasst: 31.07.2020, 01:32 
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Hendrik77 schrieb
Zitat:
U.a. in Dänemark gibt es schlichtweg keine (politische) Mehrheit z.B. Steuererhöhung / Erleichterungen bezüglich Mobilität oder Zuschüsse beim Kauf eines E-Autos vom Einkommen abhängig zu machen.

Na und?
Wurde schon mal eine Mehrheit befragt?
Wäre es nicht gerecht, klimaschützende Maßnahmen gleichmäßig gerecht auf alle Schultern zu verteilen?
Warum sollte sich ein Wohlhabenderer mehr klima-/ umweltschädliches Verhalten leisten dürfen?
Ist doch einenDiskussion wert, oder?
Ich bin gegen eine solche Ungleichbehandlung, auch wenn ich einkommensmäßig vermutlich mehr zahlen müßte bzw. weniger Vergünstigung bekäme.
Und Du?

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BeitragVerfasst: 31.07.2020, 01:38 
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Wenn man sich in der EU im Rahmen der Klimapolitik u.a. Ziele zur klimafreundlichen Mobilität setzt geht nicht um ein Kampf David gegen Goliath, sondern darum das jedes Land sein Teil dazu beiträgt das diese erreicht werden. Dänemark möchte dazu beitragen damit diese Ziele erreicht werden und die Umsetzung des Vorschlages ist ein Teil davon.
PS
Meine persönliche Mobilität ist hier nicht Thema und deswegen werde ich dazu keine Fragen beantworten.

Med venlig hilsen
Hendrik77

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BeitragVerfasst: 31.07.2020, 01:49 
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Hendrik77 hat geschrieben:
Wenn man sich in der EU im Rahmen der Klimapolitik u.a. Ziele zur klimafreundlichen Mobilität setzt geht nicht um ein Kampf David gegen Goliath, sondern darum das jedes Land sein Teil dazu beiträgt das diese erreicht werden. Dänemark möchte dazu beitragen damit diese Ziele erreicht werden und die Umsetzung des Vorschlages ist ein Teil davon.
PS
Meine persönliche Mobilität ist hier nicht Thema und deswegen werde ich dazu keine Fragen beantworten.

Med venlig hilsen
Hendrik77

... spricht auf meine Einwürfe und Fragen ausweichend der Pressesprecher der dänischen Regierung :?:

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BeitragVerfasst: 01.08.2020, 09:15 
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Bei einer derart unsachlichen Frage wie z.B. im letzten Beitrag darf sich der Fragesteller jedenfalls nicht wundern wenn diese nicht beantwortet wird.

Eine Kommune in Dänemark macht vor wie es gehen kann mit einem E-Wagen für die Müllabfuhr. https://www.tvsyd.dk/aabenraa/fra-diese ... dagens-lys
Hier ein aktueller Artikel zum Thema E-Auto in Dänemark. https://www.information.dk/indland/2020 ... venter-paa

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Hendrik77

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BeitragVerfasst: 01.08.2020, 11:38 
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Zur Zeit sind in Europa wohl alle Regierungen darum bemüht die Corona geschädigte Konjunktur wieder kräftig in Gang zu bringen.
( Klimaziele lassen sich ja auch erreichen wenn man die ,, Verschmutzungsrechte" von Bananenrepubliken kauft!)

Deutschland scheint wohl eher daran interessiert zu sein seine Automobilindustrie mit allen Mitteln ( E-Auto Produktion mal ausgenommen) zu retten; was angesichts der technischen Mängel & Fehlkonstruktionen sowie Qualitätseinbußen, sogar an Neufahrzeugen zur Zeit für Neukunden ein Schlag ins Gesicht ist.
Die Zuverlässigkeit von Autos aus deutscher Produktion/ Konstruktionsentwürfen/ Konzerntöchtern von vor 20 Jahren erreichen die ,, Neuen" jedenfalls nicht mehr! Von Werkstatt & Ersatzteilpreisen mal ganz zu schweigen; was selbst einen ,, kleinen " Defekt zum finanziellen Gau macht : Kulanz oder Garantie? = ein Witz! Premium ist da nur der Neupreis!..... mit dem sich natürlich ordentlich Mehrwertsteuer kassieren lässt!
Ein ähnliches Verhalten kann man zur Zeit auch Regierungsvorschlägen in DK ausmachen.
Wir produzieren keine Autos ….. aber mit einer Androhung des Verkaufsverbotes / Neuzulassung von Autos mit Verbrennungsmotoren könnte man auch ein Aufruf an die Interessenten starten: kauft jetzt noch schnell Neufahrzeuge mit Verbrennungsmotor bevor ihr sie nicht mehr zugelassen bekommt.
Das hilft zwar dem Erreichen von Klimazielen nicht ist aber gut für das Kassieren von ordentlich Mehrwert & Luxussteuer!
Also: Alles Geheule auf hohem Niveau! oder besser : erstmal kommt das Fressen und dann das Geschwafel um Umweltfreundlichkeit und Klimaziele!


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BeitragVerfasst: 01.08.2020, 15:43 
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Hendrik77 hat geschrieben:
Bei einer derart unsachlichen Frage wie z.B. im letzten Beitrag darf sich der Fragesteller jedenfalls nicht wundern wenn diese nicht beantwortet wird.

Erstens war meine Frage nach Deiner persönlichen automobilen Situation nicht unsachlich.
Es ist ja wohl nicht ganz uninteressant für die Einschätzung von Kommentaren, zu wissen, ob jemand überhaupt Auto fährt, überhaupt eins benötigt etc., wenn jemand sich zur E- Mobiltät äußert.
So ist es ja ein leichtes, wenn jemand, der kein Auto fährt / fahren muß (Du vielleicht?), weil er mit kurzen Wegen urban wohnt und einen guten ÖPVN oder das Rad nutzen kann, u.a. anderen, die ländlich wohnen und für Kinder und Einkäufe auf ein Auto angewiesen sind zu „raten“, auf ein E-Auto umzusteigen oder die zwangsgestützte Einführung über Verbote bzw. Steuererhöhungen zu begrüßen. Vor allem vor dem Hintergrund, dass es momentan für viele erschwingliche Stromer nur im Kleinst- und Kleinwagenbereich gibt.
Zweites war meine Antwort auf Deinen Kommentar (31.07.2020, 01:49) keine Frage, sondern eine, wenn auch ironische Einschätzung dieses Kommentars.

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BeitragVerfasst: 04.08.2020, 01:01 
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25örefan hat geschrieben:
... spricht auf meine Einwürfe und Fragen ausweichend der Pressesprecher der dänischen Regierung :?:

Hendrik77 hat geschrieben:
Bei einer derart unsachlichen Frage wie z.B. im letzten Beitrag darf sich der Fragesteller jedenfalls nicht wundern wenn diese nicht beantwortet wird.

Oben das Beispiel auf das sich mein Zitat bezog und ich kann an der Frage nichts sachliches erkennen. Außerdem ist es völlig irrelevant ob ich ein PKW besitze oder nicht, denn hier kann jeder zum Thema seine Meinung äußern.

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Hendrik77

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BeitragVerfasst: 04.08.2020, 12:25 
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Hendrik77 hat geschrieben:
25örefan hat geschrieben:
... spricht auf meine Einwürfe und Fragen ausweichend der Pressesprecher der dänischen Regierung :?:
[1]Oben das Beispiel auf das sich mein Zitat bezog und ich kann an der Frage nichts sachliches erkennen.
[2]Außerdem ist es völlig irrelevant ob ich ein PKW besitze oder nicht, denn hier kann jeder zum Thema seine Meinung äußern.

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Hendrik77

Zu 1) Da gibt es auch nichts sachliches zu erkennen, denn es war keineswegs „sachlich“ gemeint. Die Ironie ist ja wohl deutlichst;herauszulesen oder hätte ich das für Dich noch hiermit kennzeichnen müssen. Wüsste auch nicht, dass hier im Forum puritanisch zu 100% Sachlichkeit gefordert ist.
Solange ein Kommentar nicht gegen die Netiquette und andere gesellschaftlich übliche Kommunikationskonventionen verstößt, sollte das kein Problem.
Zu 2)
Natürlich kann hier jeder seine Meinung sagen, dass habe ich ja auch nicht bestritten.
Zudem habe ich den Grund die Relevanz) meiner Nachfrage bereits benannt. Wo Du da herausliest, dass es um eine Von mir gewollte Einschränkung Deiner freien Meinungsäußerung geht, ist mir unverständlich.
Hier noch mal zum Nachlesen:
Zitat:
Es ist ja wohl nicht ganz uninteressant für die Einschätzung von Kommentaren, zu wissen, ob jemand überhaupt Auto fährt, überhaupt eins benötigt etc., wenn jemand sich zur E- Mobiltät äußert.
So ist es ja ein leichtes, wenn jemand, der kein Auto fährt / fahren muß (Du vielleicht?), weil er mit kurzen Wegen urban wohnt und einen guten ÖPVN oder das Rad nutzen kann, u.a. anderen, die ländlich wohnen und für Kinder und Einkäufe auf ein Auto angewiesen sind zu „raten“, auf ein E-Auto umzusteigen oder die zwangsgestützte Einführung über Verbote bzw. Steuererhöhungen zu begrüßen. Vor allem vor dem Hintergrund, dass es momentan für viele erschwingliche Stromer nur im Kleinst- und Kleinwagenbereich gibt.

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