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BeitragVerfasst: 05.04.2020, 02:11 
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25örefan hat geschrieben:
Hellfried schrieb
Zitat:
In Wohnungen wird von den Eltern oft viel und gern geraucht und man setzt dann die eigenen Kinder dem Gift aus. Da gibt es allein hier in meinem Wohnort zahlreiche Familien wo dies so praktiziert wird.

Deswegen soll eine Mehrheit mehr für Zigaretten zahlen?
Eins bin ich mir relativ gewiss, die Minderheit, die sich so verhält, wird von höheren Preisen nicht davon abgehalten.


Wenn man, so wie ich, im Bekannten - und Verwandtenkreis erleben musste wie Menschen mit Ende 50 oder Anfang 60 jämmerlich am Lungenkrebs zugrunde gehen, kann man eine möglichst hohe Besteuerung dieses Giftes nur entschieden befürworten!

Eigentlich müsste eine Droge, die allein in DE jährlich mehr als 100.000 Menschenleben fordert, global ganz aus dem Verkehr gezogen werden. Selbst im Vergleich zu harten Drogen wie Heroin usw. sind die Opferzahlen des Tabakkonsums um ein vielfaches höher!

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BeitragVerfasst: 05.04.2020, 10:13 
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Hellfried schrieb
Zitat:
Wenn man, so wie ich, im Bekannten - und Verwandtenkreis erleben musste wie Menschen mit Ende 50 oder Anfang 60 jämmerlich am Lungenkrebs zugrunde gehen, kann man eine möglichst hohe Besteuerung dieses Giftes nur entschieden befürworten!

Damit der Staat weiterhin Steuern kassiert, von denen, die dann trotz erhöhter Preise weiterrauchen und möglicherweise daran sterben. Dann ganz konsequent verbieten. Aber das traut sich keiner. Unter anderem weil wohl nicht auf Steuereinnahmen in Milliardenhöhe verzichtet werden will (in Deutschland 2018 =>14,34 Milliarden Euro!).

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"Es sieht der Mensch die Welt fast immer durch die Brille des Gefühls, und je nach der Farbe des Glases erscheint sie ihm finster oder purpurhell."
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BeitragVerfasst: 05.04.2020, 11:29 
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https://www.nordschleswiger.dk/de/nords ... kundschaft
Der Staat verdient ja erstmal mit und auch deshalb wird es kein Verbot von Zigaretten geben, ebenso verhält es sich bei Alkohol.
Ein Verbot wäre auch ein nicht unerheblicher Eingriff in die Persönlichkeitsrechte und schon deshalb schwer umsetzbar.

Venlig hilsen
Hendrik77


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BeitragVerfasst: 05.04.2020, 11:39 
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Hendrik77 schrieb
Zitat:
Ein Verbot wäre auch ein nicht unerheblicher Eingriff in die Persönlichkeitsrechte und schon deshalb schwer umsetzbar.

Bei anderen Drogen geht es ja auch, selbst bei Cannabis.
Bin selbst jahrzehntelang Zigarettenraucher gewesen (jetzt E- Dampfer mit nur noch minimaler Nikotindosis) und hätte nichts gegen ein generelles Verbot gehabt. Selbst die Verdopplung ( mindestens) der Zigarettenpreise im Vergleich zu vor 20 Jahren hatte mich nicht vom Konsum abgehalten.

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BeitragVerfasst: 05.04.2020, 11:53 
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Kein demokratischer Staat kann einer Gesellschaft alles verbieten was schädlich ist. Um Gesetze zu ändern Bedarf es politische Mehrheiten und die wird es bezüglich Verbot von Zigaretten bzw. Nikotin nicht geben, ebenso verhält es sich bei Alkohol. https://ing.dk/artikel/spoerg-fagfolket ... udt-226606 https://www.sik.dk/erhverv/produkter/ve ... baksvarer#

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Hendrik77


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BeitragVerfasst: 05.04.2020, 12:56 
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Ich bin seit 45 Jahren Raucher.
Damals als das Kind noch im Haus war, wurde natürlich draußen geraucht. Oder auch nicht im Auto, wenn das Kind dabei war.
Das es nicht das Gesündeste ist, was man seinem Körper antut, weiß wohl auch jeder Raucher.
Aber letztlich entscheide ich, ob ich rauche oder nicht.
Da brauche ich kein Verbot. Was ist mit Alkohol, Fast-Food usw.?
Wird das dann auch alles verboten?
Sport. Eine riesige Verletzungsgefahr. Muss verboten werden. Im Haushalt auf die Leiter steigen? Oh Gott, blos nicht. Da passieren die meisten Unfälle. :wink:
Und wie schon geschrieben wurde. Werden die Zigaretten noch teurer, freut sich der Osten am verstärkten Umsatz. Und die Steuereinnahmen hier werden weiter sinken.

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Es gibt ja nicht nur Idioten auf dieser Welt.....
aber irgendwie schaffen sie es, sich strategisch so zu platzieren, das mir jeden Tag einer über den Weg läuft.


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BeitragVerfasst: 05.04.2020, 12:58 
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@hendrick

Oh wie naiv.


Das wird wohl in erster Linie daran liegen, dass mit solchen Dingen unheimlich viel Steuern generiert werden, daher auch kein absolutes Verbot von Interesse ist.

Andere schädliche Sachen sind meist illegal und von daher verdient der Staat auch nicht mit.


Ohne dieses Einnahme würden es viele Staaten verbieten.


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BeitragVerfasst: 05.04.2020, 13:05 
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@ReiseReise
Ich bin nicht naiv und das der Staat erstmal mit verdient schrieb ich heute schon im Beitrag online gestellt um 11:29 Uhr.

Allerdings hat der Staat auch Kosten durch Erkrankungen verursacht durch Nikotin. Zusätzlich gibt es noch eine starke Lobby die ein Verbot mit allen Mitteln versuchen wird zu verhindern.

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Hendrik77


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BeitragVerfasst: 05.04.2020, 13:16 
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Genauso ist es.


Hat nichts mit demokratischen Staat zu tun. Jede Staatsform verbietet nichts wo Kohle mit verdient wird.

Und die Gesundheitskosten trägt auch der Steuerzahler, nicht der Staat


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BeitragVerfasst: 05.04.2020, 13:33 
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Der Staat finanziert sich u.a. durch Steuern und somit hat der Staat Einnahmen, aber eben auch Kosten die im Gesundheitssystem anfallen durch die Behandlung von Krankheiten primär verursacht durch Nikotin etc.
Natürlich lässt sich in der Diktatur etwas wie Nikotin leichter verbieten wie in einer Demokratie, ob das sinnvoll ist oder nicht ist eine andere Sache.
Wie Zuelli schon schrieb wo soll man anfangen mit Verboten und wann ist die Grenze erreicht bzw. demokratisch nicht mehr umsetzbar?

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Hendrik77


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BeitragVerfasst: 05.04.2020, 14:00 
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Zuelli schrieb
Zitat:
Aber letztlich entscheide ich, ob ich rauche oder nicht.
Da brauche ich kein Verbot.
ich auch nicht. Aber es ist scheinheilig den Verkauf von Tabak weiter zu erlauben und lediglich die Preise zugunsten von Steuereinnahmen zu erhöhen, wenn doch festgestellt werden kann, dass die Preise den Umfang des Konsums von Suchtmitteln kaum beeinflussen. Die vormals sehr hohen Preise von Alkohol in Dänemark haben dort auch nicht zu wesentlich weniger Alkoholkranken geführt.

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BeitragVerfasst: 05.04.2020, 18:48 
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25örefan hat geschrieben:
Hellfried schrieb
Zitat:
Wenn man, so wie ich, im Bekannten - und Verwandtenkreis erleben musste wie Menschen mit Ende 50 oder Anfang 60 jämmerlich am Lungenkrebs zugrunde gehen, kann man eine möglichst hohe Besteuerung dieses Giftes nur entschieden befürworten!

Damit der Staat weiterhin Steuern kassiert, von denen, die dann trotz erhöhter Preise weiterrauchen und möglicherweise daran sterben. Dann ganz konsequent verbieten. Aber das traut sich keiner. Unter anderem weil wohl nicht auf Steuereinnahmen in Milliardenhöhe verzichtet werden will (in Deutschland 2018 =>14,34 Milliarden Euro!).


Bei Tabak handelt es sich, wie auch beim Alkohol, um eine gesellschaftlich anerkannte und etablierte Droge. Ein völliges Verbot wird deshalb weder lokal noch global gelingen. Die USA hatten ja in der Vergangenheit schon mal versucht ein Alkohl-Verbot umzusetzen und waren daran gescheitert.

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BeitragVerfasst: 05.04.2020, 19:01 
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Zuelli hat geschrieben:
Aber letztlich entscheide ich, ob ich rauche oder nicht.
Da brauche ich kein Verbot. Was ist mit Alkohol, Fast-Food usw.?
Wird das dann auch alles verboten?


Hej Andreas,

da das Rauchen ein extrem hohes Suchtpotential hat und die Abhängigkeit nach jahrelangen Konsum so groß ist, dass es den meisten Rauchern extrem schwerfällt wieder von dieser Droge loszukommen, ist es da mit der freien persönlichen Entscheidung einfach aufzuhören nicht so einfach.

Um sich dies schönzureden wird dann, so wie auch in meiner Verwandtschaft, auf andere gefährliche Dinge verwiesen oder mit dem Alter von Helmut Schmidt argumentiert.

Als dann bei diesen Leuten der Lungenkrebs zuschlug, blieb von solchen Rechtfertigungen allerdings nicht mehr viel übrig und man bereute es bitter nicht früher mit dem Rauchen aufgehört zu haben.

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Zuletzt geändert von Hellfried am 05.04.2020, 19:08, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 05.04.2020, 19:06 
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25örefan hat geschrieben:
Hendrik77 schrieb
Zitat:
Ein Verbot wäre auch ein nicht unerheblicher Eingriff in die Persönlichkeitsrechte und schon deshalb schwer umsetzbar.

Bei anderen Drogen geht es ja auch, selbst bei Cannabis.
Bin selbst jahrzehntelang Zigarettenraucher gewesen (jetzt E- Dampfer mit nur noch minimaler Nikotindosis) und hätte nichts gegen ein generelles Verbot gehabt. Selbst die Verdopplung ( mindestens) der Zigarettenpreise im Vergleich zu vor 20 Jahren hatte mich nicht vom Konsum abgehalten.


Ich ziehe vor jedem Raucher, der nach jahrzehntelangen Konsum von dieser Sucht losgekommen ist, den Hut! Persönlich wäre hierfür wahrscheinlich mein Wille zu schwach und so freue ich mich, dass ich nie in die Versuchung gekommen bin selbst mit dem Rauchen anzufangen.

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BeitragVerfasst: 06.04.2020, 14:24 
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Im Medizinstudium wurde gelehrt, dass die Raucherkrankheiten deutlich weniger kosten als die zusätzlichen Alterskrankheiten der im Durchschnitt länger lebenden Nichtraucher, und dass das Gesundheitswesen unbezahlbar würde, wenn plötzlich alle Menschen mit dem Rauchen aufhören würden.
Man sollte deshalb den Bogen nicht überspannen beim drangsalieren der Raucher.

sea u in denmark


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