Fahrradfahrer.....

Sonstiges. Dänemarkbezogene Themen, die in keine andere Kategorie passen.
Hinnerk

Re: Fahrradfahrer.....

Beitrag von Hinnerk »

Vom Grundsatz her hast du recht. Nur steht über allem Verständnis und Rücksichtnahme geltendes Recht. Ich befahre ja auch keine Einbahnstraße in verkehrter Richtung mit der Begründung, dass ich ich mich da sehr rücksichts- und verständnisvoll gegenüber meinen entgegenkommenden Verkehrsteilnehmern verhalte. Und im speziellen von mir genannten Fall: Ob das von dir genannte Verständnis und deine Rücksichtnahme die empfindliche Tierwelt im Nationalpark verstehen?
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25örefan
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Re: Fahrradfahrer.....

Beitrag von 25örefan »

Hinnerk hat geschrieben:... Und im speziellen von mir genannten Fall: Ob das von dir genannte Verständnis und deine Rücksichtnahme die empfindliche Tierwelt im Nationalpark verstehen?
Bestimmt :wink:
Es macht wohl kaum einen Unterschied ob Radfahrer oder Fußgänger mit Kind und Kegel inkl. Bollerwagen die vorgeschrieben Wege in dem o.g. Gebiet nutzen und dort auch bleiben.
Fasane und andere Bodenbrüter wird es nicht stören. Die Leben bei uns auch in der Stadt.
"Es sieht der Mensch die Welt fast immer durch die Brille des Gefühls, und je nach der Farbe des Glases erscheint sie ihm finster oder purpurhell."
H. C. Andersen
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Hinnerk

Re: Fahrradfahrer.....

Beitrag von Hinnerk »

Lässt du dann auch verbotenerweise deinen Hund im Nationalpark und dort in den Dünen herumtoben nach dem Motto "der tut ja nichts" oder "in der Stadt müssen sich auch andere Tiere mit meinem Hund arrrangieren?"
Hinnerk

Re: Fahrradfahrer.....

Beitrag von Hinnerk »

@25örefan:
Du solltest dir einmal die Schutzvorschriften der Verordnungen der verschiedenen Nationalparks, den Umwelt-Bußgeldkatalog oder einfach nur die Straßenverkehrsordnung anschauen. Aber egal, es ist müßig über Dinge zu diskutieren, die aus gutem Grund Europaweit gesetzlich geregelt sind und bei Zuwiderhandlungen gesetzlich geahndet werden.

Wir haben auf Texel auch stets unsere Fahrräder dabei, nutzen dieses dort aber nur auf entsprechend ausgewiesenen Strecken bzw. auf der Straße. Viele Menschen verbringen ganz bewusst ihren Urlaub in Gegenden in denen sie eben nicht ständig zur Seite springen müssen wie zuhause in der Großstadt.
Deine Vorstellung von Verständnis und gegenseitiger Rücksichtnahme ist Wunschdenken. Die Realität sieht leider vollkommen anders aus.
Ich komme nochmals auf mein Beispiel von der Insel Texel zurück: Allein in der genannten Bungalowanlage und dem Campingplatz sowie dem benachbarten Campingplatz „De Krim“ gibt es drei große Fahrradverleiher mit schätzungsweise 500 Fahrrädern. Dazu kommen noch so ca. 6 Fahrradverleiher im Ort. Kannst du dir vorstellen was auf dem besagten Dünenpatt los wäre, wenn der für den allgemeinen Fahrradverkehr freigegeben würde einmal abgesehen davon, dass dies die Nationalparkverordnung und der Naturschtz nicht zulassen würden?
Weshalb wurden denn wohl neben den Strandstraßen extra Fahrradwege angelegt und an den Badestränden riesige Abstellzonen für Fahrräder? Muss man Ruhe suchenden Spaziergängern und Wanderern auch noch das letzte „Rückzugsgebiet“ nehmen? Haben Nationalparkverwaltung, Naturschützer und die Kommunen die Nutzung von Fahrrädern auf bestimmten Wegen erlassen, um ihre Feriengäste zu ärgern?

Auf Texel wurde in den Gemeinderäten wiederholt besprochen, ob aufgrund der zunehmenden Nutzung von Fahrrädern auf den Dünenwegen diese evtl. während der Zeit von April bis Oktober gänzlich gesperrt werden. dies wohlgemerkt nicht wegen der Fußgänger (mit Bollerwagen). Vielleicht sollte ich ergänzen, dass immer mehr „sportliche“ Mountainbike-Fahrer gern die sehr empfindlichen Dünen rauf und runter fahren. Das geht natürlich nur dort, wo Dünen gut bewachsen sind. Leider ist das Wurzelwerk in dem Dünensand diesen Belastungen auf Dauer aber nicht gewachsen. Die Folge n kannst du dir sicherlich vorstellen.
Von den frei laufenden Hunden in den Dünen will ich erst gar nicht sprechen. Mir tut dies selbst als Hundehalter weh wnn ich sehe, wie rücksichtslos sich manche Urlauber verhalten.

25örefan, komme mir bitte nicht mit gegenseitiger Rücksichtnahme und Verständnis. Das ist Wunschdenken!
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25örefan
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Re: Fahrradfahrer.....

Beitrag von 25örefan »

Hinnerk, Du kommst schon wieder langatmig von Hölzchen und Stöckchen.
Dort, wo wie von Dir oben beschrieben Fußgänger mit Kind und Kegel und Bollerwagen unterwegs sind, können Radler nicht mehr stören als diese, solange sie auf den vorgeschriebenen Wegen bleiben.
Dass es verboten ist, steht auf einem anderen Blatt.
Und wann und wo ich meinen Hund laufen lasse, steht hier gar nicht zur Debatte.
Hinnerk:
25örefan, komme mir bitte nicht mit gegenseitiger Rücksichtnahme und Verständnis. Das ist Wunschdenken!
Doch komme ich :D
Wahrscheinlich bin ich nicht viel älter oder jünger als Du, aber wahrscheinlich vom Leben nicht so enttäuscht, denn ich kenne viele Fälle von Rücksichtnahme und Verständnis, allerdings auch das Gegenteil.
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Hinnerk

Re: Fahrradfahrer.....

Beitrag von Hinnerk »

Diskussion sinnlos. Nach Schließung von zwei Threads scheinst du dich jetzt zu langweilen und suchst eine neue Möglichkeit zu stänkern. Nur musst du dir da wohl ein anderes Opfer suchen. :wink:
Touri
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Re: Fahrradfahrer.....

Beitrag von Touri »

Ich finde Hinnerks Ausführungen ganz interessant und nachvollziehbar und ich würde gern mehr darüber erfahren, warum Radfahrer auf bestimmten Wegen nicht erlaubt sind, wohl aber Fußgänger. Wenn ich es richtig verstanden habe, geht es vornehmlich dabei nicht um die Rücksicht auf Fußgänger, sondern um Naturschutz.

Im Gegensatz dazu kann ich diese Äußerung nicht ganz nachvollziehen:
25örefan hat geschrieben:Es macht wohl kaum einen Unterschied ob Radfahrer oder Fußgänger mit Kind und Kegel inkl. Bollerwagen die vorgeschrieben Wege in dem o.g. Gebiet nutzen und dort auch bleiben.Fasane und andere Bodenbrüter wird es nicht stören. Die Leben bei uns auch in der Stadt.
So viel ornithologischer Sachverstand ist ja äußerst beeindruckend…. :wink:
Auf Texel brüten beispielsweise 80 verschiedene Vogelarten und ich glaube kaum, dass man, nur weil Fasane und „andere Bodenbrüter“ in der Stadt leben, sich deshalb ein Urteil über eine "störungsresistente" Vogelwelt auf Texel oder auch in anderen Naturschutzgebieten / Nationalparks erlauben sollte.
Vielleicht ist es die Geschwindigkeit von Fahrradfahrern, die die Vögel mehr stressen könnte als Fußgänger (Fluchtdistanz) ?

Touri
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Re: Fahrradfahrer.....

Beitrag von Touri »

Gibt es in Dänemark auch eine „Zwei-Meter-Regel“? Diese besagt anscheinend in D , dass das Radfahren auf Wegen, die breiter sind als zwei Meter, gestattet ist. Auf schmaleren Wegen soll dies nicht erlaubt sein. Sollte diese Regel auch in Dänemark gelten, dann wäre z. B. das Radfahren auf dem Stig 100 (Saltum) an manchen Stellen gar nicht erlaubt. Allerdings erscheint mir diese Regel wenig praxistauglich.

Touri
Hinnerk

Re: Fahrradfahrer.....

Beitrag von Hinnerk »

Zur s.g. Zwei Meter Regel:
„Als sogenannte 2-Meter-Regel gilt ein Paragraph im Landeswaldgesetz von Baden-Württemberg, der besagt, dass Radfahrer im Wald nur Wege befahren dürfen, die breiter als zwei Meter sind. Trails sind daher für Mountainbiker grundsätzlich verboten. Baden-Württemberg ist das einzige Bundesland, das an dieser pauschalen Wegesperrung für Mountainbiker festhält. Und das seit mittlerweile über 20 Jahren.“
Quelle: https://www.bike-magazin.de/mtb_news/sz ... 34376.html

Die 2-Meter-Regel gilt also nur in Baden-Württemberg. Bei derartigen Regelungen ist aber zu bedenken, dass dabei die Regelungen und Bestimmungen des Naturschutzes und die Schutzvorschriften und Verordnungen der Nationalparkverwaltungen beachtet werden müssen.

Die Nationalparkverwaltungen sehen in ihren Zuständigkeitsbereichen am liebsten überhaupt keine Touris bzw. Spaziergänger. Dass dies mit teils strengen Auflagen in bestimmten Teilbereichen doch möglich ist ist u.a. den Kurverwaltungen und den Tourismusverbänden zu verdanken, die diese Zugeständnisse den Naturschutzverbänden und Nationalparkverwaltungen abgerungen haben. Ganz streng sind da z.B. die Bestimmungen auf den ostfriesischen Inseln.
Hendrik77
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Re: Fahrradfahrer.....

Beitrag von Hendrik77 »

Hejsa !
Es gibt ganz offizielle Routen durch Dänemark. Z.B. hier http://cyclistic.dk/da/danmark-paa-cykel/ kann man planen und u.a. sehen was ok ist oder auch nicht.
Venlig hilsen
Hendrik77
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25örefan
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Re: Fahrradfahrer.....

Beitrag von 25örefan »

Touri hat geschrieben:Ich finde Hinnerks Ausführungen ganz interessant und nachvollziehbar und ich würde gern mehr darüber erfahren, warum Radfahrer auf bestimmten Wegen nicht erlaubt sind, wohl aber Fußgänger. Wenn ich es richtig verstanden habe, geht es vornehmlich dabei nicht um die Rücksicht auf Fußgänger, sondern um Naturschutz.

Im Gegensatz dazu kann ich diese Äußerung nicht ganz nachvollziehen:
25örefan hat geschrieben:Es macht wohl kaum einen Unterschied ob Radfahrer oder Fußgänger mit Kind und Kegel inkl. Bollerwagen die vorgeschrieben Wege in dem o.g. Gebiet nutzen und dort auch bleiben.Fasane und andere Bodenbrüter wird es nicht stören. Die Leben bei uns auch in der Stadt.
So viel ornithologischer Sachverstand ist ja äußerst beeindruckend…. :wink:
Auf Texel brüten beispielsweise 80 verschiedene Vogelarten und ich glaube kaum, dass man, nur weil Fasane und „andere Bodenbrüter“ in der Stadt leben, sich deshalb ein Urteil über eine "störungsresistente" Vogelwelt auf Texel oder auch in anderen Naturschutzgebieten / Nationalparks erlauben sollte.
Vielleicht ist es die Geschwindigkeit von Fahrradfahrern, die die Vögel mehr stressen könnte als Fußgänger (Fluchtdistanz) ?

Touri
Dass das Fahrradfahren auf der besagten Straße/ besagtem Weg verboten ist
und sich Familien, die dort mit Kind und Kegel samt Bollerwagen unterwegs sind sich gestört fühlen bzw. bei rücksichtslosem Fahrverhalten tatsächlich gestört werden, ist das eine.
Dass aber Radfahrer, die sich nur ! auf den Wegen innerhalb eines Naturschutzgebietes bewegen, ein größeres Störpotential gegenüber Fasanen und anderen Bodenbrütern haben sollen als Familien mit Kind und Kegel samt Bollerwagen auf dem Weg zum Strand ist das andere.
Das, und nur das habe ich bezweifelt und bezweifel ich immer noch.
Würden sich besagte Radfahrer (die ja nicht zwangsläufig die Mehrheit aller Radfahrer darstellen) rücksichtsvoll gegenüber Fußgängern verhalten), gäbe es keinen Grund etwas zu bemängeln, außer der Tatsache, dass dort dass Radfahren untersagt ist. Dass das Verbot allerdings zum Schutze der dort lebenden Bodenbrüter besteht, ist allein Hinnerks Interpretation, um seiner Kritik an den „Fahrradrowdys“ ein zusätzliches Gewicht zu verleihen.
Ich bleibe auch weiterhin dabei, dass gegenseitiges Verständnis und Rücksichtnahme ( ja die gibt es!) und insbesondere die Erziehung dazu der Schlüssel zu einem Miteinander im Verkehrsraum und „Natur“raum ( und dabei geht es hier in diesem Thread) ist. Gesetzliche Bestimmungen dazu sind sicherlich eine Orientierungshilfe, können aber nicht alles wirksam regeln, wie man im täglichen (Verkehrs-) Leben ja immer wieder sieht.
Wenig, bis gar nicht hilfreich sind gegegenseitige Schuldzuweisungen und das Schimpfen von einem auf den anderen.
Ge- und Verbote müssen nachvollziehbar sein. In dem Fall hier (Naturschutzgebiet) ist das Radfahrverbot auf besagtem für alle anderen Strandgänger erlaubten Weg wegen des laut Hinnerk gemutmaßten erhöhten Störpotentials durch Radfahrer gegenüber Fasanen und anderen Bodenbrütern ist für mich nicht nachvollziehbar.
Dass man sich an Verbote hatten soll, stelle ich nicht in Abrede. Ich selbst würde mich wohl in obengenannten Fall daran halten und schon lange nicht per Rad irgendwelche Barrieren überwinden, aber das Halten an o.g.Verbot wäre leichter, wenn es nachvollziehbar wäre, zumal in Naturschutzgebieten das Fahrradfahren nur in Ausnahmen nicht gestattet ist.
https://www.abendblatt.de/hamburg/artic ... ebiet.html
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Re: Fahrradfahrer.....

Beitrag von Stadtflucht »

In Berlin wohnen wir dicht bei einem hübschen kleinen "Vogelwald" mit Waldwegen zwischen schmalen Waldstreifen, die von Schutzzäunen aus Holzpfeilern und dünnem Drahtgeflecht abgeteilt werden. Auf den Wegen dürfen offiziell ebenfalls nur Fußgänger verkehren, keine Radfahrer oder Reiter. Hunde sollen an der Leine geführt werden. Obwohl also die Wege ohnehin schon abgetrennt sind, sollen sie nur begangen aber nicht befahren, beritten oder von frei laufenden Hunden durchquert werden. Wenn man dort unterwegs ist, sieht man immer wieder vereinzelt Vögel auf oder dicht bei den Wegen sitzen, die erst bei Annäherung auf eine gewisse Distanz auffliegen. Ich gehe also durchaus davon aus, dass die Regelungen und Restriktionen dort einen Sinn erfüllen und es gerade bei etwas schmaleren Dünenstreifen ähnlich sein dürfte.
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25örefan
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Re: Fahrradfahrer.....

Beitrag von 25örefan »

Hunde dürfen, Pferde nicht,
Menschen dürfen, Radfahrer nicht...
Ob die Bürokraten da den Wildschutz im Auge haben?
Oder vielmehr den Schutz der Wanderer vor Beeinträchtigung durch andere oder gar dem Schutz der Waldwege vor Mountain Bike -Reifen und Pferdehufen ?
Die erwähnten Vögel z.B. fliegen auf, egal wer sich bis auf eine gewisse Distanz nähert, auch bei Menschen zu Fuß und selbst bei anderen Wildtieren.
Diese Störungen sind normal und nur die Häufigkeit der Storungen macht deren Gefahr aus. Möglicherweise möchte man mit einer Beschränkung auf bestimmte Naturnutzer die Frequenz der Störungen einschränken. Dass die potentielle Gefahr der Störung durch Radfahrer und Reiter nun wesentlicher sein solle als durch Fußgänger (gar mit Hund), Jogger, Nordic Walker, das erschließt sich mir nicht
Genauso könnte man nur Reitern gestatten, sich dort zu bewegen, das Störpotential wàre wohl geringer, der Protest der Ausgesclossenen aber um so höher :mrgreen:
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Re: Fahrradfahrer.....

Beitrag von Touri »

@Hinnerk, Hendrik77, Stadtflucht : Vielen Dank für die Informationen.
@25Örefan: Leider ist der von dir verlinkte Artikel nur mit einem ABO+ lesbar und ich möchte das „Hamburger Abendblatt Plus“ für 99 Cent nicht testen.
25örefan hat geschrieben:Dass das Verbot allerdings zum Schutze der dort lebenden Bodenbrüter besteht, ist allein Hinnerks Interpretation, um seiner Kritik an den „Fahrradrowdys“ ein zusätzliches Gewicht zu verleihen.
Das sehe ich nicht so. Auch wenn ich es nicht belegen kann, so spricht doch einiges dafür, dass Fahrradfahrer aufgrund ihrer höheren Geschwindigkeit sich den Bodenbrütern überraschend(er) nähern und sie dadurch aufschrecken. Die Fluchtdistanz ist durch Fahrradfahrer im Vergleich zu Fußgängern eindeutig verringert. Das ist besonders in der Brutzeit ungünstig, aber auch zu anderen Zeiten, da dadurch unnötig Energie verbraucht wird. Verstärkt werden könnte dieses Problem durch die hohe Anzahl von Radfahrern.
25örefan hat geschrieben:Die erwähnten Vögel z.B. fliegen auf, egal wer sich bis auf eine gewisse Distanz nähert, auch bei Menschen zu Fuß und selbst bei anderen Wildtieren.
Es kommt auch auf die Geschwindigkeit und die Art und Weise der Annäherung an.


Touri
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Re: Fahrradfahrer.....

Beitrag von 25örefan »

Touri:
Es kommt auch auf die Geschwindigkeit und die Art und Weise der Annäherung an.
Aber Joggen ist erlaubt :mrgreen:
Spaß bei Seite, Reiten z.B. in NRW auch wieder:
https://www1.wdr.de/nachrichten/landesp ... d-100.html
Bei Radfahrern, und dies zielt auf das Verhältnis von diesen zu Wanderern ab, spricht man hingegen schon von „Kleinkrieg“:
Kleinkrieg im Wald:
Radler gegen Wanderer
Nicht nur Spaziergänger zieht es in die Natur. Immer mehr Radfahrer kommen ihnen in die Quere. Wer was darf, ist eindeutig gesetzlich geregelt

Der Frühling ist da, die Sonne scheint, nach dem langen Winter zieht es die Naturliebhaber wieder in den Wald. Vor allem an Wochenenden und Feiertagen ist auf den Waldwegen wieder viel los.

Doch die Art der Fortbewegung teilt die Waldbesucher in zwei konkurrierende Lager: Wer auf Wanderstiefeln unterwegs ist, schimpft gerne über zu schnell vorbeifahrende Radfahrer, diese haben Probleme mit den langsameren Spaziergängern, die ihnen die Wege versperren.
Aber mit der Einhaltung einfacher Verhaltensregeln und etwas Rücksichtnahme und Freundlichkeit sollte das kein Problem sein:
Wie können beide Lager miteinander auskommen? Da es in Deutschland nichts gibt, was nicht geregelt ist, hat sich der Gesetzesgeber auch des Waldes und seiner Besucher angenommen. „Auch im Wald gilt die Straßenverkehrsordnung“, sagt Roland Huhn, Rechtsreferent beim Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club. Laut Paragraf 1 der Straßenverkehrsordnung muss sich jeder Wanderer und Radfahrer so verhalten, dass er Andere nicht gefährdet oder schädigt.
Wie sollen sich die Radfahrer bemerkbar machen? Manche Wanderer empfinden laut Huhn das Klingeln der Radfahrer als störend, andere erschrecken, wenn die Zweiräder ohne Ankündigung plötzlich vorbeifahren. „Ich empfehle den Radlern zu klingeln und beim Vorbeifahren freundlich zu grüßen“, sagt der Rechtsexperte. Die Wanderer sollten dann aber auch Platz machen und in einer Reihe gehen, wenn die Radfahrer geklingelt haben.
http://www.wz.de/home/ratgeber/verbraucher/kleinkrieg-im-wald-radler-gegen-wanderer-1.1301126
Eben genau das war ja auch mein Rat ganz zu Anfang dieses Threads. Gegenseitige Rücksichtnahme ist das A & O. :D
Auch ist von den Belangen der Wildtiere ( Schutz)nicht die Rede, solange es um die Nutzung vorhandener Wege geht.
"Es sieht der Mensch die Welt fast immer durch die Brille des Gefühls, und je nach der Farbe des Glases erscheint sie ihm finster oder purpurhell."
H. C. Andersen
[img]http://up.picr.de/15464651xz.jpg[/img]
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