Kraftstoffpreise in Dänemark

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ganzoben
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Kraftstoffpreise in Dänemark

Beitrag von ganzoben »

Ich bin nicht sicher ob das das richtige Forum ist, ich fang trotzdem mal an:

Im März 2022 haben wir im Norden alle in Dänemark getankt, da man bei Diesel eine Ersparnis von 51 Cent pro Liter hatte. Man konnte bis 40 Euro sparen. Deutsche Autofahrer kamen sogar aus Hamburg hoch nach Flensburg gefahren. Dann beruhigte sich die Lage.

Jetzt haben wir den umgekehrten Fall. Wir haben den Tankrabatt und nun kommen sehr viele Menschen aus Dänemark um hier Super zu tanken. Die ersten Tankstellen sind schon leer, wie man aus den Medien entnehmen kann.

Ich möchte über Sinn und Unsinn der Tankrabatt-Maßnahme bei offenen Grenzen diskutieren und eure Meinung dazu hören.
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Ny Hinnerk
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Re: Kraftstoffpreise in Dänemark

Beitrag von Ny Hinnerk »

Ja, momentan lohnt es sich für die Dänen mal eben nach Deutschland zum Tanken zu kommen, aber wohl nicht, wenn man in Skagen wohnt. :mrgreen:
Natürlich ist der Tankrabatt völliger Unsinn und nicht mehr als ein Leckerlie für den Hund. Doch, das Leckerli ist mehr wert weil es den sicherlich auch über drei Monate hinaus noch gibt. genau so dämlich ist das 9 Euro-Ticket für den ÖPNV. :D
Viel wichtiger als derartige Aktionen wären doch langfristige Hilfen für z.B. Pendler, die noch während ihres gesamten Berufslebens auf das Auto angewiesen sind und keine Möglichkeit haben mit öffentlichen Verkehrsmitteln ihren Arbeitsplatz zu erreichen. Was haben die von diesem 3-Monats-Bonbon wo von den versprochenen 30 Cent pro Liter derzeit nur 10 Cent ankommen?

Der Tankrabatt soll die Bürger eine Weile ruhig stellen und ihm weißmachen dass die Politik ja was tut und ihre Untertanen nicht vergisst. Den guten Willen nimmt allerdings wohl kaum noch ein Bürger der Politik ab.

Andererseits haben wit derzeit mehrere sehr kostspielige Baustellen die auch finanziert werden müssen. Da stellt sich die Frage der Priorität. Es ist schlicht und einfach nicht alles finanzierbar. Wir haben einen sehr kostenaufwendigen Krieg zu finanzieren, dann noch die Energiewende zu bewältigen, Corona...

Ich denke, dass da wirklich ausnahmslos jeder aufgerufen ist seinen Beitrag zu leisten und nich nur zu nörgeln und nach staatlichen Hilfen zu schreien. Man kann es nicht laut genug hinausschreien: WIR HABEN KRIEG! Und der kostet nun mal seinen Tribut. Ich glaube nicht, dass unsere Eltern oder Großeltern während des zweiten Weltkrieges dermaßen nach staatlichen Hilfen gerufen haben wie viele Bürger heute. Ich denke, dass viele Bürger heute einfach viel zu verwöhnt sind.
Ich persönlich wäre z.B. bereit ein Gasembargo mitzutragen und meinen Gasverbrauch vorübergehend drastrisch zu reduzieren oder ganz einzustellen. Führende Wirtschaftswissenschaftler und Ökonomen sind sich dahingehend einig, dass ein Gasembargo von heute auf morgen gar nicht so schlimme Auswirkungen auf unsere Industrie und Wirtschaft haben wird wie es BASF und andere große Konzerne gern darstellen.

Ich bin mir ganz sicher: Wie hart die Wirklichkeit sein kann werden wir alle noch zu spüren bekommen.
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Hendrik77
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Re: Kraftstoffpreise in Dänemark

Beitrag von Hendrik77 »

Wie bei fast allen zeitlich begrenzten Maßnahmen ist auch beim Tankrabatt kein nachhaltiger Effekt zu erwarten. Dazu kommt noch die Befürchtung das der Rabatt nicht zu 100% beim Verbraucher ankommt. https://www.tagesschau.de/wirtschaft/ve ... t-101.html https://www.focus.de/finanzen/news/2-28 ... 85322.html Ist ja nicht so das es den großen Ölkonzernen wirklich schlecht geht. https://www.t-online.de/finanzen/untern ... arden.html

OT
Ny Hinnerk hat geschrieben: 07.06.2022, 18:22 Ich denke, dass da wirklich ausnahmslos jeder aufgerufen ist seinen Beitrag zu leisten und nich nur zu nörgeln und nach staatlichen Hilfen zu schreien. Man kann es nicht laut genug hinausschreien: WIR HABEN KRIEG! Und der kostet nun mal seinen Tribut. Ich glaube nicht, dass unsere Eltern oder Großeltern während des zweiten Weltkrieges dermaßen nach staatlichen Hilfen gerufen haben wie viele Bürger heute. Ich denke, dass viele Bürger heute einfach viel zu verwöhnt sind.
Vielleicht sollte man auch die Konzerne die am Krieg verdienen mal fragen was ihr Beitrag ist. https://www1.wdr.de/nachrichten/waffenl ... t-100.html Ist natürlich einfach anderen das nörgeln vor zu werfen,wenn man selber die Auswirkungen z.B. der steigender Inflation nur minimal zu spüren bekommt. Die Zahl der Bedürftigen an den Tafeln in Deutschland steigen und auch das Risiko der Altersarmut. Beides nicht erst seit dem Kriegsbeginn in der Ukraine. All diese Menschen sind sicher nicht viel zu verwöhnt. Auch die heutige Situation mit der Zeit des 2. Weltkrieges zu vergleichen finde ich jetzt ziemlich absurd.

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Hendrik77
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Re: Kraftstoffpreise in Dänemark

Beitrag von Hendrik77 »

Den ein oder anderen Dänen nah der Grenze freut sich auf jeden Fall über den deutschen Tankrabsatt. https://www.nordschleswiger.dk/de/motor ... ankstellen https://www.tvsyd.dk/syd-og-soenderjyll ... kstationer
In Dänemark ist wohl kein Tankrabatt zu erwarten. https://www.dr.dk/nyheder/penge/i-tyskl ... -i-danmark
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Ny Hinnerk
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Re: Kraftstoffpreise in Dänemark

Beitrag von Ny Hinnerk »

Hendrik77 hat geschrieben: 07.06.2022, 22:28 Vielleicht sollte man auch die Konzerne die am Krieg verdienen mal fragen was ihr Beitrag ist.
Nicht nur fragen sondern deren Beitrag einfordern. Aber da bremst die FDP.
Die Zahl der Bedürftigen an den Tafeln in Deutschland steigen und auch das Risiko der Altersarmut. Beides nicht erst seit dem Kriegsbeginn in der Ukraine. All diese Menschen sind sicher nicht viel zu verwöhnt.
Auch das ist mir klar. Sicherlich traf es viele Menschen bereits vor Putins Krieg recht hart und jetzt sicher noch mehr während es gleichzeitig viele Menschen gibt, denen zwar auffällt dass die Lebenshaltungskosten in die Höhe schnellen aber sich dennoch die Karibikkreuzfahrt oder den Dänemarkurlaub bequem leisten können.
Deshalb plädiere ich ja bereis seit langem für eine "Reichensteuer" und aktuell für eine Übergewinnsteuer für Konzerne, die infölge des Krieges derzeit richtig absahnen. Aber wer so etwas laut sagt wird gleich in die linke Ecke gestellt.
Auch die heutige Situation mit der Zeit des 2. Weltkrieges zu vergleichen finde ich jetzt ziemlich absurd.
So absurd finde ich unsere derzeitige Situation gar nicht. Der Krieg in der Ukraine wird sich höchstwahrscheinlich noch Monate hinziehen. Der Verschleiß an Menschenleben und Kriegsmaterial ist enorm und wird uns noch viele Milliarden kosten. Und sollte die Ukraine den Kriegsausgang für sich entscheiden können wird uns der Wiederaufbau des Landes noch mehr kosten als der Krieg selbst. Aber jede Geldquelle (auch die der Schulden) versiegt irgendwann. Und dann?
Ich bin von Natur aus eigentlich eine Frohnatur und Optimist. Hier aber sehe ich schwarz für die Zukunft. Irgendwann ist der Zeitpunkt erreicht und es geht nichts mehr. Der wirtschaftliche und gesellschafftliche Kollaps ist in greifbare Nähe gerückt. Die meisten Menschen wollen es nur nichr wahr haben. Selbstschutz?
Was ist, wenn unser Geld eines Tages nichts mehr wert ist, wir eine "echte" Inflation haben? Das wäre nicht das erste Mal.
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Zuelli
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Re: Kraftstoffpreise in Dänemark

Beitrag von Zuelli »

Eine Reichensteuer. Klar.
Aber wo fängt dann der Reichtum bei dir an?
Wer das ganze Jahr hart arbeitet und sich dann trotz steigender Preise noch einen kleinen Dänemarkurlaub leisten kann?
Ist der jetzt reich?
Oder der täglich fast 40 Kilometer zur Arbeit fahren muss und der wegen mangelnder Lademöglichkeit kein E-Auto sondern einen Diesel fährt weil er mit den Öffentlichen dreimal so lange zur Arbeit braucht?
Wo willst du denn da eine Linie ziehen?
Es gibt ja nicht nur Idioten auf dieser Welt.....
aber irgendwie schaffen sie es, sich strategisch so zu platzieren, das mir jeden Tag einer über den Weg läuft.
NTC
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Re: Kraftstoffpreise in Dänemark

Beitrag von NTC »

Eine Reichensteuer? Wann ist man reich? Was wird dafür berücksichtigt? Wenn man in einer großen Stadt wie Hamburg wohnt, ist die Miete höher als außerhalb. Somit haben zwei Menschen mit identischen Gehältern völlig unterschiedliche Fixkosten. Macht das wirklich Sinn? Oder jemand liegt knapp über der Grenze mit seinem Einkommen. Nach Abzug der Steuer hätte er dann weniger als jemand der knapp unter der Grenze liegt? Unser Steuersystem ist eh schon ungerecht, ich sage nur kalte Progression. Eine Reichensteuer, macht das für die, die dann an der Einkommensgrenze liegen nicht gerechter und wenn man dann durch wohnen in einer Stadt automatisch noch höhere Fixkosten hat... Nee, ich glaube nicht, dass das wirklich sinnvoll ist.

Sinnvoll ist auch diese 3 monatige Reduzierung der Benzin- und Dieselpreise nicht, genauso wie das 9 Euro-Ticket.
Pendlerpauschale erhöhen und nicht erst ab Kilometer 21, wäre da eine dauerhaftere Lösung und volle Steuerabsetzmöglichkeiten für ein Öffi-Ticket macht auch mehr Sinn und ist nachhaltiger.
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Ny Hinnerk
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Re: Kraftstoffpreise in Dänemark

Beitrag von Ny Hinnerk »

Zuelli hat geschrieben: 08.06.2022, 17:16 Eine Reichensteuer. Klar.
Aber wo fängt dann der Reichtum bei dir an? (...)Wo willst du denn da eine Linie ziehen?
NTC hat geschrieben: 08.06.2022, 17:43 Eine Reichensteuer? Wann ist man reich? Was wird dafür berücksichtigt?...
Mit Reichen meine ich nicht diejenigen, die zwei Wochen in den Sommerferien an die dänische Nordsee fahren und aus zwei Aldi-Klappkisten leben. Nein, da meine ich Deutschlands Millionäre und Milliardäre.
Während weltweit mehr als 100 Millionen Menschen nach Schätzung der Weltbank durch die Pandemie in absolute Armut gefallen sind und von weniger als 1,80 Dollar pro Tag leben müssen, war 2020 für die Hochvermögenden das finanziell erfolgreichste Jahr in der Menschheitsgeschichte. Für die Reichsten dieser Welt war das schlimmste Coronajahr das erfolgreichste. In Deutschland gibt es knapp 1,6 Mill. Millionäre und 213 Milliardäre (Stand 2021). Allein im Jahr 2020 nahm die Anzahl der Milliardäre in Deutschland um 24 zu.
Dies ist in meinen Augen nicht gesund und bedarf einer Steuerreform.

https://rp-online.de/wirtschaft/unterne ... d-63279475
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NTC
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Re: Kraftstoffpreise in Dänemark

Beitrag von NTC »

Ny Hinnerk hat geschrieben: 08.06.2022, 22:53
Zuelli hat geschrieben: 08.06.2022, 17:16 Eine Reichensteuer. Klar.
Aber wo fängt dann der Reichtum bei dir an? (...)Wo willst du denn da eine Linie ziehen?
NTC hat geschrieben: 08.06.2022, 17:43 Eine Reichensteuer? Wann ist man reich? Was wird dafür berücksichtigt?...
Mit Reichen meine ich nicht diejenigen, die zwei Wochen in den Sommerferien an die dänische Nordsee fahren und aus zwei Aldi-Klappkisten leben. Nein, da meine ich Deutschlands Millionäre und Milliardäre.
Während weltweit mehr als 100 Millionen Menschen nach Schätzung der Weltbank durch die Pandemie in absolute Armut gefallen sind und von weniger als 1,80 Dollar pro Tag leben müssen, war 2020 für die Hochvermögenden das finanziell erfolgreichste Jahr in der Menschheitsgeschichte. Für die Reichsten dieser Welt war das schlimmste Coronajahr das erfolgreichste. In Deutschland gibt es knapp 1,6 Mill. Millionäre und 213 Milliardäre (Stand 2021). Allein im Jahr 2020 nahm die Anzahl der Milliardäre in Deutschland um 24 zu.
Dies ist in meinen Augen nicht gesund und bedarf einer Steuerreform.

https://rp-online.de/wirtschaft/unterne ... d-63279475
Ok, das kann ich zwar nachvollziehen, aber wenn ich einer dieser Reichen wäre und die Bundesregierung würde die Reichensteuer einführen, wäre ich ganz schnell nicht mehr in Deutschland gemeldet, sondern in Monaco, Luxemburg oder der Schweiz. Und dann entgeht dem Staat nicht nur die Reichensteuer, sondern z.B. auch die Umsatzsteuer die ich als Konsument zahlen würde. Da die richtige Abwägung zu treffen ist zugegeben nicht einfach.
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Ny Hinnerk
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Re: Kraftstoffpreise in Dänemark

Beitrag von Ny Hinnerk »

Das passiert ja längst. Diese Superreichen sind ja nicht einfach nur reich. In aller Regel besitzen sie große Produktionsunternehmen. Denen muss das Abwandern ihrer Produktionsstätten nach Fernost und die Verlegung ihrer Firmensitze in Steueroasen unattraktiv gemacht werden z.B. durch besondere Importsteuern und Zölle. Unsere Politik macht es den Unternehmen einfach zu leicht und fördert geradezu die Abwanderung deutscher innovativer Unternehmen. Die Photovoltaiktechnik zum Beispiel. Da war Deutschland mal weltweit führend. Aber dann sind die Hersteller teils nach China gegangen oder haben ihre Patente an die Chinesen verkauft. Jetzt haben wir nur noch fünf Prozent am Photovoltaikmarkt und die Chinesen diktieren uns die Preise. Und die Politik hat zugeguckt und tut es noch.
Das Problem ist ganz einfach: Die Produktionskosten in Deutschland sind zu hoch. Jetzt könnteman natürlich sagen dass die Löhne runter müssen damit der Produktionsstandort Deutschland wieder attraktiv wird. Nur würde das insbesondere die Niedriglohnempfänger treffen denen es ohnehin schon schlecht geht. Geht also nicht.
Also? Es geht nur über Steuern und Zölle. Gegenvorschläge? Oh Mist, es wird OT...
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NTC
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Re: Kraftstoffpreise in Dänemark

Beitrag von NTC »

Du hast recht es wird OT. Aber vielleicht ein letzter Post von mir. Letztlich ist es ziemlich egal, was gemacht wird, denn alle Kostensteigerungen werden von den Unternehmen letztlich umgelegt auf die Verbraucher, was wir momentan ja jeden Tag deutlich sehen können. Ob nun Zölle und Steuern auf Ware aus China erhöht wird, die Unternehmen werden die Mehrkosten auf den Konsumenten abwälzen. Wenn die Produktionen zurück nach Deutschland gehen, hat es den Vorteil, das es hier mehr Arbeitsplätze gibt, aber die Kostensteigerungen zahlen letztlich wieder alle. Das hilft denjenigen, die jetzt schon einen Job haben und trotzdem damit kaum über die Runden kommen nicht wirklich.
Man muss für folgende Generationen mehr in Bildung investieren, damit Chancengleichheiten bestehen können. Zusätzlich muss sich jeder Schüler schon früh bewusst werden, dass die Schule meist schon früh über die berufliche Perspektive entscheidet. Das hilft letztlich auch nicht denjenigen, die momentan von der Armutsgrenze nicht weit weg sind, bzw. drunter liegen, aber es hilft vielleicht vielen der kommenden Generationen dabei, gar nicht erst in solche Schwierigkeiten zu kommen.
Was wirklich helfen würde, wenn Unternehmen wie Amazon, Google, Apple und Co ihre Steuern dort zahlen würden, wo sie anfallen. Heißt für Umsätze und Gewinne in Deutschland, sind auch die Steuern in Deutschland zu bezahlen und nicht in Luxemburg oder irgendwelchen Karibik-Inseln. Bei jedem mittelständischen Konzern wird penibel auf Transfer Pricing geschaut, bei den großen Weltkonzernen spielt es anscheinend keine Rolle. Das ist das was so nicht weiter gehen darf.
Aber auch hier würden die Unternehmen dann ihre Preise erhöhen, da bin ich mir ziemlich sicher.
krümelkeks
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Re: Kraftstoffpreise in Dänemark

Beitrag von krümelkeks »

Kann mir denn mal einer die Spritpreise in DK nennen, dachte darum geht es in diesem Thread?
Steht hier nirgends bisher
Fahren morgen und überlegen was wir tun, da hier mittlerweile die Preise wieder genauso teuer wie vor dem Rabatt sind
herma
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Re: Kraftstoffpreise in Dänemark

Beitrag von herma »

Vor einer Wochen lagen sie bei 18,29 DKK bei Super95 und 15,89 DKK bei Diesel

Also noch teurer als z.Z. bei uns.
Jeder67
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Re: Kraftstoffpreise in Dänemark

Beitrag von Jeder67 »

Moin,

die Preise sind jetzt wieder auf 17,89 kr. gefallen - aber immer noch weitaus höher als in D. Morgen muss ich zurück nach Tyskland fahren und werde gerade soviel tanken, dass ich über die Grenze +50 km komme.

Anfang des Jahres habe ich noch für deutlich und 12 kr. getankt - Wahnsinn, über 50% Anstieg.

Diesel liegt aktuell bei 16,59 kr.

KH,
Hans
gerdson
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Re: Kraftstoffpreise in Dänemark

Beitrag von gerdson »

Vorsicht, in Deutschland haben die Preise auch wieder angezogen. Pfingstmontag haette ich noch Diesel fuer 1,92 bekommen (also gut 10 cent guenstiger als derzeit in DK), aber nach allem was ich der Presse entnehmen kann ist der Vorteil schon wieder im wesentlichen hin.
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