Die "Karte" als Zahlungsmittel in Deutschland

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Hinnerk

Re: Die "Karte" als Zahlungsmittel in Deutschland

Beitrag von Hinnerk »

Ich habe vollkommen sachlich und Thementreu auf 25örefans Beitrag reagiert, siehe:
http://dk-forum.de/phpbb3/viewtopic.php?f=5&t=34161&start=150#p411333
Daraufhin musste ich mir den Vorwurf philosophischer Ausführungen machen lassen. Darauf habe ich dann mit zwei Sätzen und einem Link geantwortet.

Wer mir vorwirft speziell beim Thema „Die „Karte“ als Zahlungsmittel in Deutschland nicht sachlich zu sein oder zu viel OT zu posten soll mir bitte mit sachlichen Gegenargumenten und vor allem mit entsprechenden Belegen kommen.
Unsachliche und unbelegte Beiträge wie „Bargeldlose Zahlung verteuert Produkte enorm“ sind da schon eher OT.
Zuletzt geändert von Hinnerk am 02.06.2019, 14:06, insgesamt 1-mal geändert.
Hendrik77
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Re: Die "Karte" als Zahlungsmittel in Deutschland

Beitrag von Hendrik77 »

https://praxistipps.chip.de/ec-karten-m ... ehts_99514 Es gibt die Möglichkeit seine Karten zu schützen.

Hendrik77
Zuletzt geändert von Hendrik77 am 02.06.2019, 17:14, insgesamt 1-mal geändert.
Hinnerk

Re: Die "Karte" als Zahlungsmittel in Deutschland

Beitrag von Hinnerk »

Zuletzt geändert von Hinnerk am 02.06.2019, 23:11, insgesamt 1-mal geändert.
Kairos
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Re: Die "Karte" als Zahlungsmittel in Deutschland

Beitrag von Kairos »

In diesem Zusammenhang am interessantesten dieser Beitrag aus der FAZ
https://www.faz.net/aktuell/finanzen/me ... 24194.html
Dänischer_Hamburger
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Re: Die "Karte" als Zahlungsmittel in Deutschland

Beitrag von Dänischer_Hamburger »

Der Artikel ist 2 Jahre alt, also überholt und im besten Fall unpräzise.
Zuletzt geändert von Dänischer_Hamburger am 03.06.2019, 08:03, insgesamt 1-mal geändert.
Hinnerk

Re: Die "Karte" als Zahlungsmittel in Deutschland

Beitrag von Hinnerk »

Kairos hat geschrieben:In diesem Zusammenhang am interessantesten dieser Beitrag aus der FAZ
https://www.faz.net/aktuell/finanzen/me ... 24194.html
Die Überschrift des FAZ-Artikels:
„Warum die Gebühren für viele Kreditkarten doch steigen“
ist irreführend um nicht zu sagen falsch. Tatsache ist, dass die örtlichen Banken und Sparkassen für die Ausgabe von Kreditkarten monatliche Gebühren erheben, für die Standardkarte meist um die 2,00 Euro/Monat. Aber nicht erst seit dem FAZ-Artikel sind viele Banken auf die Idee gekommen, mit der Kreditkarte mehr verdienen zu wollen. Und da wurden dann die „Silber“,- „Gold“- und „Platin“- Karten erfunden, die zwar mehr kosten aber auch zusätzliche Leistungen beinhalten wie z.B. eine Reiserücktrittsversicherung, Auslandskrankenschutz, Mietwagenvergünstigung u.v.m. Die so genannte Basis-Kreditkarte, die auch weiterhin von allen Banken und Sparkassen in der Regel für 2,00 Euro/Monat angeboten wird wird nur nicht so sehr umworben. Die Kunden sollen die teureren Karten mit den Zusatzleistungen kaufen.

Ich frage mich nur, warum überhaupt noch Kreditkarten bei der Hausbank um die Ecke erworben werden, wo doch die s.g. Direktbanken die Kreditkarten auf Dauer vollkommen Gebührenfrei abgeben.
Übrigens ist die (VISA)Kreditkarte nun auch nicht unbedingt lebensnotwendig. Vorteile genieße ich da im Inland eigentlich nur dadurch, dass ich jeden Geldautomaten mit dem VISA-Zeichen nutzen kann also praktisch jeden Geldautomaten. Im Ausland kommt als Vorteil hinzu, dass ich je nach Karten ausgebender Bank dort auch vollkommen Gebührenfrei Geld „ziehen“ kann oder die VISA-Karte in Geschäften oft eher akzeptiert wird als eine Girokarte. In Finnland beispielsweise verweigern viele Zapfsäulen an Tankstellen das Bezahlen mit der deutschen Girokarte (egal ob Maestro oder V-PAY), VISA hingegen klappt. Nördlich des Polarkreises in der Pampa kann das dann schon mal mehr als ärgerlich werden.

Ergo: Wer nicht vorhat seine Karte im Ausland zu nutzen und sein Bankkonto bei seiner „Hausbank“ an der nächsten Straßenecke hat braucht keine Kreditkarte, da überflüssig. Es reicht die normale Girokarte. Wer wie ich auch über ein Konto bei einer Direktbank verfügt braucht die VISA-Karte, um gebührenfrei alle Geldautomaten nutzen zu können. Bezahlen tue ich dann aber in aller Regel mit der Girokarte.
Zuletzt geändert von Hinnerk am 03.06.2019, 14:49, insgesamt 1-mal geändert.
Kairos
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Re: Die "Karte" als Zahlungsmittel in Deutschland

Beitrag von Kairos »

Die Bundesbank weiss Bescheid. Kosten für Bargeldzahlung 24 Cent pro Zahlungsvorgang - Kosten für Kartenzahlung 97 Cent pro Zahlungsvorgang.

https://www.bundesbank.de/de/aufgaben/t ... tig-776512
Zuletzt geändert von Kairos am 18.06.2019, 18:46, insgesamt 1-mal geändert.
Dänischer_Hamburger
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Re: Die "Karte" als Zahlungsmittel in Deutschland

Beitrag von Dänischer_Hamburger »

Wie es mit Information von einer Behörde in Deutschland pauschal zu rechnen ist, sind die Zahlen schon veraltet. :mrgreen: Die angebliche Zeiten zur Kartenzahlung haben sich explosiv zu Gunsten Kartenzahlung und/oder Apple Pay/Google Pay verbessert. Kontaktlos und ohne Pin oder noch schlimmer per ELV-Verfahren mit Unterschrift ist Kartenzahlung deutlich schneller als Bargeld.

Zu den Kosten die entstehen, wäre es mal interessant eine Quelle oder Berechnung zu sehen. Einfach so eine Zahl hinzuschreiben finde ich etwas komisch.....
Zuletzt geändert von Dänischer_Hamburger am 20.06.2019, 08:29, insgesamt 1-mal geändert.
Krogen
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Re: Die "Karte" als Zahlungsmittel in Deutschland

Beitrag von Krogen »

Nun gehört die Bundesbank durch die Seignorage-Einnahmen doch aber auch zu den wenigen Gewinnern in dem Bargeldspielchen. Da ist es doch schön, dass sie in ihrer eigenen Studie herausgefunden hat, dass Bargeld günstig ist. :wink: Eine physische, schwere, wertvolle Währung hin und her zu schieben, zu transportieren, vor Ort sicher zu lagern, zu versichern, zu zählen, vor Wiederausgabe auf Echtheit zu prüfen, mit Personalkosten von Wertdienstleistern... das alles KANN ja nur günstiger sein, als Zahlen zu verschieben. Wie der Vergleich nun im Detail berechnet wurde, wäre interessant.
Zuletzt geändert von Krogen am 20.06.2019, 15:37, insgesamt 1-mal geändert.
Kairos
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Re: Die "Karte" als Zahlungsmittel in Deutschland

Beitrag von Kairos »

Für den skandinavischen Raum ist das bargeldlose Zahlen eine Option, zumal es unter den Banken in Skandinavien kaum Konkurrenz gibt. Eine Ausnahme bildet hier Island, wo sich Bargeld hoher Beleibtheit erfreut, seitdem das lokale Bankensystem 2008 zusammengebrochen ist/war. Ähnliches ist in Griechenland zu beobachten, wo es traditionell kein Vertrauen zu Banken gibt.
Btw. die Bundesbank ist interessenlos, da sie keine gewinnorientierte Bank ist, sondern lediglich den Weisungen der EZB zu folgen hat, aber bspw. nicht der aktuellen Bundesregierung.
Frankilorenz8
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Re: Die "Karte" als Zahlungsmittel in Deutschland

Beitrag von Frankilorenz8 »

Kairos hat geschrieben: 13.05.2019, 23:57 WOW! Deutschland wird digital.
Auch wenn ich oft Kartenzahlung machen, bevorzuge ich Bargeldzahlung.
Frankilorenz8
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Re: Die "Karte" als Zahlungsmittel in Deutschland

Beitrag von Frankilorenz8 »

Kairos hat geschrieben: 20.06.2019, 16:03 Für den skandinavischen Raum ist das bargeldlose Zahlen eine Option, zumal es unter den Banken in Skandinavien kaum Konkurrenz gibt. Eine Ausnahme bildet hier Island, wo sich Bargeld hoher Beleibtheit erfreut, seitdem das lokale Bankensystem 2008 zusammengebrochen ist/war. Ähnliches ist in Griechenland zu beobachten, wo es traditionell kein Vertrauen zu Banken gibt.
Btw. die Bundesbank ist interessenlos, da sie keine gewinnorientierte Bank ist, sondern lediglich den Weisungen der EZB zu folgen hat, aber bspw. nicht der aktuellen Bundesregierung.
ah interessant zu wissen, dass hatte ich so noch nicht gewusst.
Frankilorenz8
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Re: Die "Karte" als Zahlungsmittel in Deutschland

Beitrag von Frankilorenz8 »

Kairos hat geschrieben: 03.06.2019, 00:08 In diesem Zusammenhang am interessantesten dieser Beitrag aus der FAZ
https://www.faz.net/aktuell/finanzen/me ... 24194.html
cool lieben Dank , lese ich mir mal durch.
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Ny Hinnerk
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Re: Die "Karte" als Zahlungsmittel in Deutschland

Beitrag von Ny Hinnerk »

Frankilorenz8 hat geschrieben: 28.11.2021, 23:02
Kairos hat geschrieben: 03.06.2019, 00:08 In diesem Zusammenhang am interessantesten dieser Beitrag aus der FAZ
https://www.faz.net/aktuell/finanzen/me ... 24194.html
cool lieben Dank , lese ich mir mal durch.
Der FAZ-Artikel ist doch bereits vier Jahre alt! Aber es stimmt. Da die Banken infolge der s.g. Interchange-Gebühr, die bei jeder Kartenzahlung im Handel fällig wird und die von der Bank des Händlers an die Bank des Karteninhabers zu zahlen ist ist das ein Minusgeschäft für die Banken insbesondere deshalb, weil diese Gebühren durch die EU gedeckelt wurden.
Die Folge ist, dass Banken jetzt immer erfinderischer werden, was deren Gebührenpolitik betrifft. Entweder werden die Kontogebühren erhöht oder es werden neue und zusätzliche Kontomodelle mit unterschiedlichen Gebührensätzen angeboten. Da heißt es aufgepasst bei der richtigen Wahl des Kontomodells. Viele Banken kassieren jetzt auch neben der monatlichen Kontogebühr eine zusätzliche Gebühr für die Giro (EC)-Karte.

Ja und dann geht das Bankensterben natürlich weiter. Immer mehr Bankfilialen werden geschlossen. Dafür lässt man dann einen Geldautomaten stehen der dann aber neuerdings auch recht häufig kurze Zeit später auch demontiert wird.

Sparfüchse fahren noch immer am preisgünstigsten bei den Direkt oder Onlinebanken. Dafür muss man dann aber auf die persönliche Bedienung und Beratung von der netten Dame im blauen Kostüm oder dem Herrn im Nadelstreifenanzug verzichten.
Halt, das stimmt nicht ganz. Meine Onlinebank ist ohne Warteschleife telefonisch immer gut erreichbar und bietet eine kompetente Beratung am Telefon.

Nun geht die Gebührenerhöhung bzw. Einführung auch an den Onlinebanken nicht völlig vorbei. So ist z.B. bei der ING das Konto nur noch bei monatlichen Zahlungseingängen von 700 Euro Gebührenfrei. Ansonsten werden 4,90 Euro monatlich fällig. Aber gut, 700 Euro werden die meisten Kontoinhaber ja wohl "schaffen". :) Ab März 2022 ändert sich aber wieder etwas: Ab dann werden 99 Cent monatlich für die Girokarte erhoben es sei denn man kündigt diese. Dies werden sicherlich viele Online-Bankkunden, die über eine gebührenfreie Kreditkarte verfügen tun, weil man dann auf die Girokarte gut verzichten kann.

Auf lange Sicht werden aber wohl alle Banken kräftig an der Gebührenschraube drehen wobei die Onlinebanken wegen ihrer wesentlich geringeren Betriebskosten da sicherlich zurückhaltender sein können und den Banken und Sparkassen "um die Ecke" das Wasser abgraben werden. Die enormen Kundenzuwächse zeigen das. 50 Prozent aller deutschen Kontoinhaber besitzen bereits ein Konto bei einer Onlinebank so wie ich. Und ich bezahle schon lange nichts mehr bar, auch nicht zwei Brötchen beim Bäcker. Wozu? Für die Dänen ist das bargeldlose Bezahlen selbstverständlich. Nun ja, wir Deutschen sind ja in vielen Dingen etwas lahm, siehe Impfzahlen. :shock:
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Wenn ich heute die Stromrechnung sehe fürchte ich mich vor dem Licht
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25örefan
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Re: Die "Karte" als Zahlungsmittel in Deutschland

Beitrag von 25örefan »

Empfehlenswert:
Der Karteneinsatz von Barclays-Visa ist sowohl beim Bezahlen als auch beim Abheben weltweit (in mehr als 200 Ländern mit über 46 Mio. Akzeptanzstellen) gebührenfrei. Auch die Karte/ Kontoführung selbst inklusive bis zu drei Partnerkarten kostet nichts. Beglichen werden muß der Einsatz erst nach bis zu 8 Wochen.
"Es sieht der Mensch die Welt fast immer durch die Brille des Gefühls, und je nach der Farbe des Glases erscheint sie ihm finster oder purpurhell."
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