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BeitragVerfasst: 26.05.2015, 09:31 
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Diese Argumentation (kontra Wolf) ist äußerst lesenswert:
http://www.taunusreiter.de/IV_Wolf.html

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H. C. Andersen
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BeitragVerfasst: 26.05.2015, 09:50 
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25örefan hat geschrieben:
Diese Argumentation (kontra Wolf) ist äußerst lesenswert:
http://www.taunusreiter.de/IV_Wolf.html


Interessanter Link,der in seiner Argumentation genau zeigt, wie der Wolf von bestimmten Interessenverbänden instrumentalisiert wird, um dem eigentlichen "Feind", NABU, ans Bein zu pissen!

LG Tina


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BeitragVerfasst: 26.05.2015, 10:39 
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dina hat geschrieben:
25örefan hat geschrieben:
Diese Argumentation (kontra Wolf) ist äußerst lesenswert:
http://www.taunusreiter.de/IV_Wolf.html


Interessanter Link,der in seiner Argumentation genau zeigt, wie der Wolf von bestimmten Interessenverbänden instrumentalisiert wird, um dem eigentlichen "Feind", NABU, ans Bein zu pissen!

LG Tina

Der Wolf wird nicht instrumentalisiert , er ist das zentrale Thema sowohl der Befürworter als auch derer, die die mit ihm verbundenen Gefahren aufzeigen und nicht kritiklos das von Nabu und Co ständig wiederholte Mantra vom scheuen Wolf hinnehmen.
Und von wegen "ans Bein gepißt". Es kommt ja nicht von ungefähr, dass sich der Nabu Kritik auch aus eigenen Reihen gefallen lassen muss, nachdem er von einer einfachen Naturschutzgruppe zu einem Großkonzern geworden ist, dessen gut bezahlte Funktionäre zusehen müssen, wie sie über Spendenaktionen und Unterlassungsprozesse unterstützt von einem Heer Ehrenamtlicher ihre Schäfchen ( pardon, Wölfchen) ins Trockene bringen.
Das gesamte Wolfsprojekt trägt mit seinen Wolfspatenschaften etc. dazu bei und sollte dieses "gigantische Freilandexperiment mit ungewissem Ausgang" (Faß) in die Hose gehen oder frühzeitig gestoppt werden (was zu hoffen ist), wäre das ein derber Verlust an Geld und Image.
Wer instrumentalisiert hier wohl den Wolf?

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BeitragVerfasst: 26.05.2015, 11:10 
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Was sagen die Parteien:
http://www.ln-online.de/Nachrichten/Nor ... -der-Wolf#

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BeitragVerfasst: 26.05.2015, 11:10 
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Es gibt auch andere Länder in Europa,die mit dem Wolf leben,ganz ohne NABU und dessen Engagement.

Auch du kannst nicht bestreiten, das in D ein Kampf der Interessengruppen herrscht (wie typisch für D) der auch schon vor der Rückkehr des Wolfes bestand.
Da ist der Wolf für BEIDE Seiten ein nützliches Instrument.
Verbände wie NABU und Greenpeace haben auch meiner Meinung nach eine Agenda, die über den Naturschutz hinausgeht, nämlich Macht und finanzielle Interessen, da sind wir uns wohl einig.


Ein beliebtes Argument der Wolfsgegener bringt mich immer wieder zum Lachen, die unkontrollierte Vermehrung.

Während sich das Säugetier Mensch trotz mangelnder Nahrung und anderer Ressourcen unkontrolliert vermehrt, bei optimalen Bedingungen allerdings eher die Reproduktion einstellt, verhält es sich bei Tieren genau andersherum.

Kulturelle, religiöse, ethische und gesellschaftliche Normen wie bei uns existiern ja nicht, dafür natürliche Instinkte.

LG Tina


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BeitragVerfasst: 26.05.2015, 11:45 
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dina hat geschrieben:
Es gibt auch andere Länder in Europa,die mit dem Wolf leben,ganz ohne NABU und dessen Engagement.

Auch du kannst nicht bestreiten, das in D ein Kampf der Interessengruppen herrscht (wie typisch für D) der auch schon vor der Rückkehr des Wolfes bestand.
Da ist der Wolf für BEIDE Seiten ein nützliches Instrument.
Verbände wie NABU und Greenpeace haben auch meiner Meinung nach eine Agenda, die über den Naturschutz hinausgeht, nämlich Macht und finanzielle Interessen, da sind wir uns wohl einig.


Ein beliebtes Argument der Wolfsgegener bringt mich immer wieder zum Lachen, die unkontrollierte Vermehrung.

Während sich das Säugetier Mensch trotz mangelnder Nahrung und anderer Ressourcen unkontrolliert vermehrt, bei optimalen Bedingungen allerdings eher die Reproduktion einstellt, verhält es sich bei Tieren genau andersherum.

Kulturelle, religiöse, ethische und gesellschaftliche Normen wie bei uns existiern ja nicht, dafür natürliche Instinkte.

LG Tina

Welche Länder denn?
Lies mal aus Frankreich "Non Au Loup" und Berichte aus Spanien. Den hier eingestellten Link aus Schweden hast Du wohl nicht gelesen.
Die positiven Berichte aus Osteuropa werden ja gern zitiert, aber da haben wir eine ganz andere Situation als bei uns in einer dicht besiedelten Kulturlandschaft. Zudem sind dort in vielen Gegenden die Behörden weit oder leicht zu "beeinflussen" und die Waffengesetze andere als bei uns. Oder glaubst du ein Schäfer in den Kaparten wüsste sich nicht mit geeigneten Mitteln zur Wehr zu setzen und dem Wolf seine Grenzen aufzuzeigen?
Und die unkontrollierte Vermehrung, gibt nun wirklich keine Anlaß zum Lachen.
Die Kontrolle ist postulierte Aufgabe des Wolfsmanagements und stößt mittlerweile auch wegen der gesetzlichen Bestimmungen und der Tatsache, dass diese Entwicklung so nicht vorhergesehen wurde an
Ihre Grenzen. http://www.ln-online.de/Nachrichten/Nor ... -der-Wolf#
Und zum Thema "Reproduktionseinstellung bei Nahrungsverknappung" nach dem Motto "das regelt die Natur":
Na wie denn das bei uns, wo bei der intensiven Nutztierhaltung der Tisch für den Wolf stets reichlich gedeckt ist? Selbst wenn der Wolf sich nur an Wildtiere hielte (was er ja nicht tut, weil eingegittertes Nutzvieh eine wesentlich bequemer Beute ist), bis sich dort eine derartige Verknappung einstellt, dass die natürliche Reproktionseinstellung einsetzt, haben wir in D mehr Wölfe als als noch von dem optimistischsten Wolfsbefürworter je in Erwägung gezogen wurde .
Da wird das Lachen schnell vergehen.
Glaub mal nicht, dass ich schon immer dieser Meinung war, aber die intensive Beschäftigung mit dem Thema Wolf in alle Richtungen haben mich zu einem Umdenken bewegt.

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BeitragVerfasst: 26.05.2015, 12:08 
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Gerald,ich beschäftige mich auch schon lange mit dem Thema, schon lange bevor Wölfe wieder in D oder DK heimisch wurden.
Die schwedische Seite die du nennst, www.vargfakta.se, kenne ich schon lange, verfolge sie im Original und weiss deshalb, was ich davon zu halten habe.
Auch in Schweden gibt es andere Meinungen,selbst im tiefsten Värmland, aber warst selbst schon mal dort?

Wie gesagt, ich gehe (mit und ohne Hund), radle und zelte völlig angstfrei zu jeder Tageszeit in von Wölfen bewohnten Gebieten, sehe Spuren und Beutereste, ach ja, ich gehöre keinem Verband an.

Nur wenn man sich mit beiden Seiten der Medaille befasst, kann man sich eine Meinung bilden.
Du hast dir eine andere gebildet als ich,aber unterstelle mir nicht,die Fakten nicht zu kennen.
Ich kenne und lese auch Seiten von Neonazis und religiösen Fundementalisten, die NSA hat mich bestimmt schon im Visier :mrgreen:

LG bTina


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BeitragVerfasst: 26.05.2015, 12:49 
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dina hat geschrieben:
Gerald,ich beschäftige mich auch schon lange mit dem Thema, schon lange bevor Wölfe wieder in D oder DK heimisch wurden.
Die schwedische Seite die du nennst, http://www.vargfakta.se, kenne ich schon lange, verfolge sie im Original und weiss deshalb, was ich davon zu halten habe.
Auch in Schweden gibt es andere Meinungen,selbst im tiefsten Värmland, aber warst selbst schon mal dort?

Wie gesagt, ich gehe (mit und ohne Hund), radle und zelte völlig angstfrei zu jeder Tageszeit in von Wölfen bewohnten Gebieten, sehe Spuren und Beutereste, ach ja, ich gehöre keinem Verband an.

Nur wenn man sich mit beiden Seiten der Medaille befasst, kann man sich eine Meinung bilden.
Du hast dir eine andere gebildet als ich,aber unterstelle mir nicht,die Fakten nicht zu kennen.
Ich kenne und lese auch Seiten von Neonazis und religiösen Fundementalisten, die NSA hat mich bestimmt schon im Visier :mrgreen:

LG bTina

Zu beiden Seite der Medaille gehören auch die berechtigten Interessen von Nutztierhaltern und Pferdehaltern (wie ich) . Warum werden diese Interessen unzureichend geschützt?
Die Berichte und Statistiken aus anderen europäischen Ländern und D werden ignoriert und Konsequenzen und eindeutige Maßnahmen lasse auf sich warten.
Natürlich gibt es wie in D auch in Schweden andere Stimmen, aber auch in Schweden kippt die Stimmung wie Umfragen insbesondere in betroffenen Gebieten zeigen und das trotz der Tatsache, dass es sich nicht nicht mal um so dicht besiedelte Kulturlandschaften wie unserige handelt. Dazu muss ich nicht vor Ort gewesen sein. Dafür bin ich täglich in Kontakt mit Betroffenen aus D.

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BeitragVerfasst: 26.05.2015, 14:59 
Brummchen hat geschrieben:
fejo.dk - Henrik hat geschrieben:
@Brummchen: Du fragst doch nicht im Ernst ob ein Wolf unerkannt 350 km zurücklegen kann?

Tja, darf ich diese Frage nicht stellen? Oder ist das hier etwa auch verboten?

Es geht um unerkannt
Und fressen müsste er auch, oder?
Wurden irgendwo etwa Tiere gerissen??

Sowas hätte doch bestimmt sofort in der Zeitung gestanden, oder?

Wölfe fressen ja nicht nur Kinder und Pferde und falls sie sich einen Reh im Wald schnappen, wird das bestimmt nicht in der Zeitung stehen ;-)

Brummchen hat geschrieben:
Ach so, damit ich es nicht vergesse:
"Wolf" in Frederikshavn war nur ein Hund"

Ja, das hatte ich und andere längst gepostet, jetzt sind wir auf einem Nenner ;-)


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BeitragVerfasst: 26.05.2015, 15:14 
Übrigens, der "deutsche Wolf" in Frederikshavn stammte von einem fejo-Kunde, der mir erlaubt hat dieses (gerade im Forum) zu publizieren:

Wir kommen gerade aus Sæby wieder, haben dort ganz tolle Menschen kennen gelernt und zwar ist uns am 17.05.2015 unser Husky Rüde Balto abhanden gekommen. Ich hatte mich telefonisch mit ihren Büro in verbindung gesetzt, sie konnten mir leider nicht helfen. ABER was wir von den Bewohner der Stadt und Umgebung für Hilfe bekommen haben, die Leute haben über Facebook mit der Zeitung und sogar mit einen lokalen Fehrnsehsender unseren Balto gesucht, speziell eine nette junge Frau und ihre Nichte haben die ganze Woche mit uns aktiv gesucht, des weiternen ein super netter Tierarzt, inclusiv der Besitzer des Ferienhauses und das Touristikbüro haben uns super geholfen. Gestern in letzer Minute vor der Abreise kam ein Anruf von der Militärpolizei Frederikshaven: Sie haben unsern Hund, so das wir mit beiden Hunden nach Hause fahren konnten. Diesen Urlaub werden wir nicht vergessen und haben in Sæby neue Freunde gefunden. Soviel dazu dänemark ist ein hunde unfreundliches Land.

Vielleicht passt das eher/auch im Hundethread in der Plauderecke, wenn ich mich dahin traue ;-)


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BeitragVerfasst: 26.05.2015, 15:37 
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Wohnort: Schleswig-Holstein
fejo.dk - Henrik hat geschrieben:
Soviel dazu dänemark ist ein hunde unfreundliches Land.


Hahaha, Henrik, dass du so etwas unbedingt veröffentlichen willst! :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Lyset

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Lesen schadet der Dummheit.


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BeitragVerfasst: 26.05.2015, 17:47 
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Wohnort: Niedersachsen
Lyset-1 hat geschrieben:
fejo.dk - Henrik hat geschrieben:
Soviel dazu dänemark ist ein hunde unfreundliches Land.


Hahaha, Henrik, dass du so etwas unbedingt veröffentlichen willst! :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Lyset

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BeitragVerfasst: 26.05.2015, 18:25 
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In mir schlagen da zwei Herzen.
Zum einen als Stadtmensch, der sich über jeden Wolf freuen würde, den er mal in freier Laufbahn sieht.
Ich war schon als Kind immer von Wölfen fasziniert und bin bei uns in Hamburg in Hagenbecks Tierpark immer stundenlang vorm Wolfsgehege stehen geblieben und hab die Tiere beobachtet.
Zum Anderen hat mich Geralds Interpretation doch zum Nachdenken angeregt und ich habe Verständnis für die Nutztierhalter, die von mehr Wölfen in freier Natur nicht viel halten.
Ich denke, auf ein geregeltes Maß kommt es an.
Das wird aber erst die Zukunft zeigen, wie sich der Wolf dann ausbreitet.
Angst vorm Wolf? Nein, auf keinen Fall.
Im Urlaub mit Moped und Zelt irgendwo auf nem Acker in Schweden, da hab ich mehr Angst vor Bären und immer eine Dose Pfefferspray dabei, in der Hoffnung, das es hilft wenn Meister Petz vor dem Zelt steht und um Einlass bittet....
Und einen Elch, der meint, er müsse auch mal das Motorrad fahren ausprobieren, muss ich auch nicht haben...

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Es gibt ja nicht nur Idioten auf dieser Welt.....
aber irgendwie schaffen sie es, sich strategisch so zu platzieren, das mir jeden Tag einer über den Weg läuft.


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BeitragVerfasst: 02.06.2015, 08:09 
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Hier ein Artikel vom 1.6.15:
Zitat:
Immer mehr Wölfe kommen nach Dänemark. Bald wird es sogar Rudel geben. Die Faszination ist ähnlich groß wie die Ablehnung und die Angst vor Konsequenzen. Manche fordern gar den Abschuss.
Aarhus | In Dänemark tauchen zur Freude der Naturschützer und Tierliebhaber immer mehr Wölfe auf. Doch Fotos von gerissenen Rehen und Schafen machen in sozialen Netzwerken die Runde und trüben das Bild. Einigen gefällt die Wiederkehr des Isegrim überhaupt nicht, das Land ist zwiegespalten. Die Wiederkehr des großen Raubtieres wird das Land verändern. 200 Jahre lang hatten die Menschen ihr Leben, ihr Denken und ihre Wirtschaft ohne Gedanken an den Wolf ausgerichtet. Das ist nun anders....

Der komplette Text steht hier (Quelle): http://www.shz.de/nachrichten/deutschla ... 52141.html

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LG, C.A.Y.


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BeitragVerfasst: 04.06.2015, 11:59 
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http://www.kreiszeitung.de/lokales/nien ... 70827.html

Zitat:
Wolfsberater wirft Minister seinen Job vor die Füße
...
Auch das „Bild vom Wolf“ stimme laut [Wolfsberater] Lohmeyer nicht mehr: Habe es anfangs noch geheißen, „der Wolf meidet den Menschen“, so treffe das auf die Beobachtungen im Landkreis Nienburg nicht zu. Der Wolf sei „ein Kulturfolger, der den Nutzen am Menschen maximiert“. „Wäre der Wolf so, wie ihn die Wolfs-Befürworter sehen, hätten wir keine Probleme.“...

„Was passiert, wenn ein Wolf angefahren wird und noch lebt?“, „Was sage ich einem Waldkindergarten auf die Frage, ob die Erzieherinnen mit den Kindern im Wald spielen dürfen?“, „Was rate ich Hundehaltern, wenn sie mit ihrem Hund einem Wolf begegnen?“. Das seien Fragen, auf die es keine Antworten gibt. „Und auch keine Lösung“, schiebt Lohmeyer nach. Außerdem: Alle bisherigen „Schulungen“ der Wolfsberater hätten „keine Antworten gebracht“....

Er sieht viele Widersprüche und weist auf einen übertriebenen Schutzstatus des Wolfes hin, „der zu staatlich verordneter Tierquälerei führt, wenn bei angefahrenen Wölfen der Artenschutz wichtiger sei als das Leid des Tieres“. Er sei „froh und glücklich, dass im Landkreis Nienburg noch nichts Schlimmes passiert“ sei, dennoch ärgere ihn das Verhalten des Umweltministeriums: „Muss das Kind erst in den Brunnen fallen, ehe jemand handelt? Wir warten im Grunde doch alle auf den ersten nachweisbaren aggressiven Angriff eines Wolfes auf einen Menschen“, so Lohmeyer, der überzeugt ist: „Vorher reagiert das Ministerium vermutlich nicht.“...

Lohmeyers Fazit: „Es ist absolut nichts geregelt.“ Und: „Dringend notwendige Entscheidungen der politisch Verantwortlichen werden nicht getroffen und auch der Landkreis Nienburg benötigt dringend klare Handlungsweisungen aus dem Ministerium.




Lesenswert auch:
Zitat:
Lohmeyer: „Vergleich verbietet sich“
„Wildschweine keine Wölfe“

https://www.kreiszeitung.de/lokales/nie ... 71377.html

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