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BeitragVerfasst: 02.02.2016, 12:41 
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Wieso hat Dänemark die Grenzen geschlossen? Dänemark verhindert z. Zt. nur den freien Durchgang.
Es werden Grenzkontrollen durchgeführt, so wie es schon in anderen Ländern hätte gemacht werden sollen.
Wer keine gültigen Papiere hat, kommt nicht rein. Wer nicht asylberechtigt ist, bleibt auch draussen.

Wenn ich lese, dass nicht mal 10% der Flüchtlinge, die nach Deutschland kommen, registriert werden, dann hat doch das System versagt.
Aber nicht nur in Deutschland, sondern schon in den "Grenzländern" Europas.

Ausserdem, warum wird Dänemark immer als Buhmann hingestellt, weil an der Grenze kontrolliert wird?
Deutschland macht schon seit Jahren Kontrollen an der polnischen und holländischen Grenze und nun wohl auch an der Österreichischen.


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BeitragVerfasst: 02.02.2016, 13:21 
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Hejsa !
Das Dublin III Abkommen war zum Schutz der innereuropäischen Länder gedacht und ist gescheitert.
Z.B. Griechenland hat genug nationale Probleme und Italien hat u.a. 2015 den ankommenden Flüchtlingen die Weiterreise in andere EU Staaten finanziert.
Wer stellt hier Dänemark als Buhmann da? Ich wünsche mir eine europäische Lösung bezüglich der zu erwartenden Migranten die alle EU Länder anwenden können und ich glaube das ich nicht der einzige bin der dies für notwendig hält. Dazu wäre aber eine gewisse Kompromissbereitschaft von allen nötig und die kann ich aktuell nicht erkennen, sondern nur nationale (und provisorische) Lösungen. Wenn dies so weiter geht kann man sich schon fragen ob die EU in der heutigen Form noch sinnvoll ist.
OT
Natürlich ist die permanente unregistrierte Einreise von Migranten u.a. in Deutschland nicht akzeptabel und auch daran kann man wieder erkennen wie toll das Dublin III Abkommen in der Realität funktioniert. :wink:
Venlig hilsen
Hendrik77


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BeitragVerfasst: 02.02.2016, 14:04 
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Hendrik77 hat geschrieben:
Wer stellt hier Dänemark als Buhmann da?


Ich meinte das im Allgemeinen, wobei in den Deutschen Medien "entsetzt" darüber berichtet wird.


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BeitragVerfasst: 02.02.2016, 14:14 
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Hendrik77 hat geschrieben:

Wer stellt hier Dänemark als Buhmann da?



http://www.sz-online.de/nachrichten/schmuckgesetz-und-frikadellen-zwang-daenemark-als-buhmann-europas-3307397.html

Zitat:
Schmuckgesetz und Frikadellen-Zwang: Dänemark als Buhmann Europas


Die Medien !

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Wir schätzen die Menschen, die frisch und offen ihre Meinung sagen - vorausgesetzt, sie meinen dasselbe wie wir.
Mark Twain


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BeitragVerfasst: 02.02.2016, 17:10 
Joerg hat geschrieben:
Wenn man dem Glauben schenken darf, haben Flüchtlinge auch Vortele für die Ökonomie

http://ekstrabladet.dk/nyheder/samfund/saa-stor-er-gevinsten-ved-at-faa-flygtninge-i-job/5931033

Nein, das haben sie nicht, denn nur wenige Flüchtlinge bekommen einen Job und später kommt noch die Familie nach = mehr Kosten. Im Artikel steht

Hvis det ikke lykkes at få de tusindvis af flygtninge i arbejde, vil det ifølge Jørn Neergaard Larsen blive "en akut trussel for velfærdssamfundet".
Es ist eine akute Drohnung für unsere Gesellschaft, falls die Flüchtlinge kein Job bekommen - und das tun sie wie gesagt nicht. Das ist der Kern.


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BeitragVerfasst: 02.02.2016, 17:16 
Joerg hat geschrieben:
Ausserdem, warum wird Dänemark immer als Buhmann hingestellt, weil an der Grenze kontrolliert wird?
Deutschland macht schon seit Jahren Kontrollen an der polnischen und holländischen Grenze und nun wohl auch an der Österreichischen.

Dänen gehen eben offen mit solchen Sachen um inkl. Giraffen und was sonst Ausländer aufregen kann. Andere sind nicht besser, aber kann man die Debatte weg von sich selbst lenken ist das auch ein Ziel...


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BeitragVerfasst: 02.02.2016, 17:21 
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Wohnort: Niedersachsen
fejo.dk - Henrik hat geschrieben:
Joerg hat geschrieben:
Wenn man dem Glauben schenken darf, haben Flüchtlinge auch Vortele für die Ökonomie

http://ekstrabladet.dk/nyheder/samfund/saa-stor-er-gevinsten-ved-at-faa-flygtninge-i-job/5931033

Nein, das haben sie nicht, denn nur wenige Flüchtlinge bekommen einen Job und später kommt noch die Familie nach = mehr Kosten. Im Artikel steht

Hvis det ikke lykkes at få de tusindvis af flygtninge i arbejde, vil det ifølge Jørn Neergaard Larsen blive "en akut trussel for velfærdssamfundet".
Es ist eine akute Drohnung für unsere Gesellschaft, falls die Flüchtlinge kein Job bekommen - und das tun sie wie gesagt nicht. Das ist der Kern.

...dem müssen wir wohl alle ins Auge sehen, auch in DK:
Zitat:
Das Leben auf der ethnisch und (a)religiös homogenen Wohlstandsinsel ist passé,...
Einwanderungspolitik benötigt Ressourcen, die nicht von den ohnehin Benachteiligten abgezogen werden dürfen. Masseneinwanderung ist die neue Wirklichkeit. Sie wird heftig und gelegentlich zum Verzweifeln sein. Aber es bleibt dabei: Dies gibt Europa, dessen politische Union schon in Scherben zu liegen scheint, die Chance zum Austritt aus seiner Müdigkeit und Zerrissenheit...

Prof. Dr. Claus Leggewie, Professor ür Politikwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen
http://www.huffingtonpost.de/claus-legg ... 48134.html

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BeitragVerfasst: 02.02.2016, 18:11 
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fejo.dk - Henrik hat geschrieben:
Nein, das haben sie nicht, denn nur wenige Flüchtlinge bekommen einen Job und später kommt noch die Familie nach = mehr Kosten


En anden gang

Tak skal du have


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BeitragVerfasst: 02.02.2016, 19:16 
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fejo.dk - Henrik hat geschrieben:
Joerg hat geschrieben:
Ausserdem, warum wird Dänemark immer als Buhmann hingestellt, weil an der Grenze kontrolliert wird?
Deutschland macht schon seit Jahren Kontrollen an der polnischen und holländischen Grenze und nun wohl auch an der Österreichischen.

Dänen gehen eben offen mit solchen Sachen um inkl. Giraffen und was sonst Ausländer aufregen kann. Andere sind nicht besser, aber kann man die Debatte weg von sich selbst lenken ist das auch ein Ziel...

Ha, ha... (auch wenn es eigentlich nicht zum Lachen ist). Manche Dänen waren schon immer für ihre "Offenheit" bekannt:
So z.B. Mogens Glistrup, der ehemalige Vorsitzende und Gründer der Fremskridtspartiet in Dänemark.
Das erste von ihm entworfene Parteiprogramm enthielt u.a. Vorschläge zur Abschaffung der staatlichen Sozialleistungen, die durch z.B. durch das Aufstellen von Haferbrei-Automaten auf den Straßen ersetzt werden sollte.
Nachzulesen hier
http://www.fes-gegen-rechtsextremismus. ... en-www.pdf

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BeitragVerfasst: 02.02.2016, 19:49 
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Nordschleswiger hat geschrieben:
Doch die allgemeine Stimmung in den sozialen Medien ist extrem zugespitzt, der Diskurs wird zum Teil unerträglich. Um es deutlich zu sagen:
Derzeit tummelt sich im Netz ein Mob, der eine Sprache und eine Menschenverachtung an den Tag legt, die einen Angst und Bange werden lässt.
http://www.nordschleswiger.dk/news.4460 ... %9C-Medien

Was leider auch für einen großen Teil der "Diskussion" zu dem Thema hier im Forum zutrifft.


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BeitragVerfasst: 02.02.2016, 20:29 
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frosch hat geschrieben:
Nordschleswiger hat geschrieben:
Doch die allgemeine Stimmung in den sozialen Medien ist extrem zugespitzt, der Diskurs wird zum Teil unerträglich. Um es deutlich zu sagen:
Derzeit tummelt sich im Netz ein Mob, der eine Sprache und eine Menschenverachtung an den Tag legt, die einen Angst und Bange werden lässt.
http://www.nordschleswiger.dk/news.4460 ... %9C-Medien

Was leider auch für einen großen Teil der "Diskussion" zu dem Thema hier im Forum zutrifft.


So auch hier:
Zitat:
Leipzigs Polizeipräsident Bernd Merbitz schlägt Alarm. Angesichts einer Serie von Anschlägen auf Asylunterkünfte am Wochenende warnt er, im gesamten Land herrsche "eine Pogromstimmung, die eine kreuzgefährliche Intensität bekommt".
http://www.huffingtonpost.de/2016/02/01 ... ef=Germany

Und das obwohl:
Zitat:
Es ist deshalb kein Zufall, dass Schweden und Deutschland, wo rechtspopulistische Parteien am schwächsten sind, in Europa zu den Ländern gehören, die am meisten Flüchtlinge aufnehmen, wie der UN-Flüchtlingskommissar António Guterres konstatierte.


Oder gerade deshalb:
Zitat:
Aber auch hier [in D] setzen Regierungsparteien auf populistische Forderungen, wie man am Vorschlag des Innenministers Thomas de Maizière sieht, Asylbewerbern das Taschengeld zu kürzen. Oder an der CSU, von der man sich fragen kann, ob sie nicht längst eine rechtspopulistische Partei ist, so, wie ihr Parteichef Horst Seehofer gelegentlich gegen „Einwanderung aus fremden Kulturkreisen“ tönt.


In DK dürfte es nicht anders aussehen denn:
Zitat:
...Rechtspopulisten sitzen in vielen Ländern Skandinaviens inzwischen an den Schalthebeln der Macht und haben auch anderswo an Einfluss gewonnen, sie prägen in Dänemark, der Schweiz, den Niederlanden, Großbritannien und Frankreich den Diskurs um Einwanderung und Asyl...


Zitate 2-4:
http://www.taz.de/!5221941/

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BeitragVerfasst: 02.02.2016, 20:47 
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OT
fejo.dk - Henrik hat geschrieben:
Andere sind nicht besser, aber kann man die Debatte weg von sich selbst lenken ist das auch ein Ziel...


Hejsa !
Was willst Du uns damit sagen, etwa das in Dänemark alles perfekt ist und alle anderen (Ausländer) selbst Schuld sind ?
Wozu brauch Dänemark nach deiner Meinung denn noch die EU ? Ich als Ausländer darf mich wahrscheinlich glücklich schätzen wenn ich überhaupt eine Antwort erhalte. :P
Venlig hilsen
Hendrik77


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BeitragVerfasst: 03.02.2016, 00:19 
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Fakt ist, das der Zustrom von Flüchtlingen die öffentlichen Kassen Geld kostet.
Ein Grossteil der Kosten wird auf die Kommunen abgewälzt.
Im Wahlkampf werden Reden geschwungen und Versprechungen gemacht, wieviel Geld für die Altenpflege bereitgestellt wird, alles leere Versprechungen.
Wir kommen von einer Sparrunde in die andere, der Service in der Pflege wird immer mehr verringert, Heime geschlossen, Personal gekündigt. Wir, der Rest, laufen auf dem Zahnfleisch.
Mittlerweile soll, statt der versprochenen Kohle für "würdige Altenpflege" noch mehr gespart werden, wo wohl ??? Genau, bei der Altenpflege und Kinderbetreuung! weil die Kommunen die Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen finanzieren müssen.

In viele der trotz Protest von Lokalbevölkerung, Personal, Bewohnern und deren Angehörigen geschlossenen Pflegeheime werden Flüchtlinge untergebracht.

Wen wunderts, wenn die Stimmung in den Teilen der Bevölkerung, die davon betroffen ist, milde gesagt nicht gerade positiv ist.

LG Tina


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BeitragVerfasst: 03.02.2016, 01:19 
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Ja 25örefann,
ich frag mich auch grad, was Du mit dem posten von Links nicht - oder doch - sagen wolltest. Das wird mangels Ansage von Dir höchstpersönlich irgendwie nicht klar.
Aber das Problem haben wir ja immer wieder... da werden irgendwelche Links gepostet und kein Mensch weiss so recht, was eigentlich gemeint ist. Weil die meisten (mich eingeschlossen) auch gar keine Zeit oder Lust haben, sich durch diesen Wust an Links zu lesen,
Eine klare - selbstformulierte - Ansage ist da in jedem Fall effektiver.

Und Henrik,
wie Du weißt, hab ich es ja mit vielen dänischen Leuten zu tun. Aber die sehen uns deutschen Leute allesamt nicht in der Retterrolle. Im Gegenteil, eigentlich finden die das ziemlich cool, was wir machen, trauen es sich als kleinem Land aber irgendwie selbst nicht zu.
Ja, ich weiss um Eure Volksabstimmung, um den Rechtsruck in Eurer Regierung, osv....
Doch letztlich wissen in meinem Umfeld alle, dass wir dieses (scheinbar unlösbare) Riesenproblem nur zusammen versuchen können, zu lösen. Wenn jetzt auch wirklich noch keiner weiss, wie das gehen soll.
Wie ich schon sagte... an dem Problem sind wir alle nicht völlig unschuldig, auch nicht die Länder, die sich jetzt zwar "aus dem Staub" machen, aber vorher fleissig EU-Subventionen eingestrichen haben.

Da sollten wir doch eher alle an einem Strang ziehen und zusehen, wie wir etwas in den Griff kriegen, von dem wir alle noch nicht wissen, wie das eigentlich machbar ist. Ist 'ne Herausforderung... aber nicht im negativen Sinne...


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BeitragVerfasst: 03.02.2016, 12:12 
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Zum Thema
Hier zitiere ich Dich gerne auch ohne eine ausführliche "Ansage von mir höchstpersönlich" :wink:. Hier gebe ich Dir vollkommen recht und freue mich zu hören, dass es doch etliche Dänen gibt, die eine andere Sicht vertreten als die, die wir von den wenigen hier im Forum als "die dänische" vermittelt bekommen :
Tenda hat geschrieben:
..., hab ich es ja mit vielen dänischen Leuten zu tun. Aber die sehen uns deutschen Leute allesamt nicht in der Retterrolle. Im Gegenteil, eigentlich finden die das ziemlich cool, was wir machen, trauen es sich als kleinem Land aber irgendwie selbst nicht zu.
Ja, ich weiss um Eure Volksabstimmung, um den Rechtsruck in Eurer Regierung, osv....
Doch letztlich wissen in meinem Umfeld alle, dass wir dieses (scheinbar unlösbare) Riesenproblem nur zusammen versuchen können, zu lösen. Wenn jetzt auch wirklich noch keiner weiss, wie das gehen soll.
Wie ich schon sagte... an dem Problem sind wir alle nicht völlig unschuldig, auch nicht die Länder, die sich jetzt zwar "aus dem Staub" machen, aber vorher fleissig EU-Subventionen eingestrichen haben.

Da sollten wir doch eher alle an einem Strang ziehen und zusehen, wie wir etwas in den Griff kriegen, von dem wir alle noch nicht wissen, wie das eigentlich machbar ist. Ist 'ne Herausforderung... aber nicht im negativen Sinne...



OT
Hier kann ich Dir im Gegensatz zu dem oben genannten leider nicht recht geben:
Tenda hat geschrieben:
Ja 25örefann,
ich frag mich auch grad, was Du mit dem posten von Links nicht - oder doch - sagen wolltest. Das wird mangels Ansage von Dir höchstpersönlich irgendwie nicht klar.

Ich habe keine Links gepostet, sondern Zitate, mit den dazugehörigen Quellen als Link. Die Zitate entsprechen meinen Ansichten oder wie Du es nennst der "Ansage von mir höchstpersönlich". Warum sollte ich etwas neu formulieren, wenn es jemand schon meiner Ansicht nach treffend getan hat?
Zudem spiegelt es die Tatsache wider, dass nicht nur ich dieser Ansicht bin.
Wenn Du den Inhalt nicht verstehst, liegt das also nicht an mir, denn schließlich habe ich die Zitate ja auch verstanden.


Tenda hat geschrieben:
Aber das Problem haben wir ja immer wieder... da werden irgendwelche Links gepostet und kein Mensch weiss so recht, was eigentlich gemeint ist. Weil die meisten (mich eingeschlossen) auch gar keine Zeit oder Lust haben, sich durch diesen Wust an Links zu lesen,
Eine klare - selbstformulierte - Ansage ist da in jedem Fall effektiver.

"...das Problem haben wir", "..kein Mensch weiss so recht" "..die meisten"...

Nein Tenda, nicht ..."wir" oder ..."kein Mensch", "..die meisten", " ...haben gar keine Zeit oder Lust"...
sondern
- DU hast das Problem,
- DU weißt nicht so recht, was eigentlich gemeint ist und
- DU hast keine Zeit (schade, aber verständlich, die kann nicht jeder haben!) und
- DU hast keine Lust (Deine Entscheidung, die Lust musst Du auch nicht haben, aber dann überlies einfach, was Dich nicht interessiert)

Und was das Posten von Links, also Quellen zu Artikeln aus dem www. ohne jeglichen Kommentar anbelangt:
Ich persönlich mache dies eigentlich nicht, halte es aber für legitim und ich persönlich folge diesen Links gerne, denn zum einen kann ich daraus erkennen, was andere lesen, für wichtig halten, wie sie sich ihre Meinung bilden etc. und zum anderen erschließt sich mir dadurch ein breiterer Zugang zu Informationen aus dem Tages- und Weltgeschehen, als ich ihn mir allein bei dem riesigen Informationsangebot verschaffen könnte.
Betrachte es doch einfach als kostenloses "Serviceangebot" :wink: .
Ob Du es nutzt oder auch nicht, bleibt ja Deine freie Entscheidung.

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