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BeitragVerfasst: 25.05.2019, 20:54 
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FB , Volksinitiative „Für ein Kanton Wallis ohne Großraubtiere“:

„Herdenschutz funktioniert - urteile selbst anhand des Beispiels Frankreich...:
(Danke vorab an Georges Stoffel, Graubünden/Mai 2019)
HERDENSCHUTZ FUNKTIONIERT?
Ein friedliches Nebeneinander zwischen Hirten und Raubtieren ist möglich. Wenn nur die Bauern nun endlich einmal ihre Herden genug schützen

Ein Glaubensgrundsatz an dem niemand zweifeln darf, sonst kommt er in die Hölle
Frankreich hat aktuell offiziell 500 Wölfe und 3800 offiziell subventionierte Herdenschutzhunde. Zusätzlich spricht man von inoffiziellen zusätzlichen 2-3000 Herdenschutzhunden.

Total also zwischen 3800 bis 7000 Herdenschutzhunden aufgestellt gegen 500 Wölfe!!! Und trotzdem hat Frankreich im Jahr 2018 offiziell 12‘500 gerissene Schafe, Ziegen, Rinder, Pferde,Esel,Lama,Hunde (alles was Fleisch am Knochen hat), gehabt.

Durch steigenden Wolfsdruck werden die Herdenschutzhunde wieder mehr zu Kampfhunden, welche sie als ursprüngliche Molosser ja auch sind.
Sie verhalten sich dann wachsamer und sehr viel aggressiver.

Auch sogenannte „Wesengepüfte“ Hunde, die aggressiv gegen Wölfe sein sollen, aber lieb gegenüber Menschen, ändern ihr Verhalten grundlegend, wenn sie ständig Wölfe bekämpfen müssen.

Und: Es gibt immer mehr Beissattacken auf Wanderer, Mountainbiker usw. und ihre Begleithunde.

Funktioniert so der Herdenschutz?

Hören sie was ein französisches Viehhalter-Ehepaar mit 35 Herdenschutzhunden dazu sagt...

Link: https://youtu.be/pXAeDY0fjU0

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BeitragVerfasst: 25.05.2019, 21:06 
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25örefan hat geschrieben:
Was soll die Wortklauberei?
Es wurde hier geschrieben (von DjM), dass Präventionsmaß zu 100% übernommen werden. Das ist nicht korrekt und ich habe das anhand eines Erfahrungsberichts aus FB verdeutlicht.

Das hat nichts mit Wortklauberei zu tun und wenn ich mich informieren will dann schaff ich es sicher auch ohne ein Zitat aus FB und/oder deren Verlinkung und zweifle immer noch ob solche Art der Beiträge zur Versachlichung beitragen.
Das jeweilig zuständige Ministerium hat eine Internetseite wo informiert wird was ggf. an Kosten übernommen wird und welche Voraussetzung dafür nötig sind, da brauch man kein Genie sein oder andere User die glauben das man sich in die Irre führen lässt.

Hendrik77


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BeitragVerfasst: 25.05.2019, 21:55 
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Polly schriebv
Zitat:
Ich wünschte mir, alle Wolfsgegner wären gleichermaßen Tierschutzaktivisten. Für ALLE Tiere - ein Traum ...

Tierschützern für ALLE Tiere?
Auch bei pro-Wolf Tierschützern werden Unterschiede gemacht. Nicht nur in Bezug auf Weidetiere.
Auch da werden Opfer billigend in Kauf genommen. Das Leid der Wolf attackierten scheint wenig zu interessieren, selbst wenn viele Ofer nicht gleich tot sind, sondern entweder bei lebendigem Leib angefressen und oder scher verletzt liegengelassen werden insbesondere wenn es zum SurPlus Killing kommt. Und dann heißt es in Kommentaren vielfach, soll denn der Wolf Spargel fressen, die Weidetiere landen ja sowieso auf dem Teller. Zudem werden noch die Weidetierhalter selbst verantwortlich gemacht, sollen sie doch besser schützen, obwohl jeder weiß, das es keinen sicheren Schutz gibt.
Und warum setzt sich kaum jemand genauso für Ratten und Mäuse ein, die zu Tausenden vergiftet und anderweitig ums Leben gebracht werden, weil sie, wenn sie Überhand nehmen, nicht hinnehmbare Schäden verursachen?
Was macht für Tier- und Naturschützer und Wolfsenthusiasten den Wolf im Vergleich zu Ratten, Mäusen, Weidetieren so besonders?
Sind Ratten,Mäuse und Weidetiere nicht ebenso als Geschöpfe der „Natur“ zu respektieren?
Und selbst der NABU befürwortet die Jagd auf den Kleinprädator Fuchs wenn es darum geht andere Tiere wie den Feldhamster zu schützen.
Auch in Bezug auf andere Tierarten hält der NABU Jagd für gerechtfertigt, solange sie ihren Vorstellungen entspricht. Warum ist in solchen Fällen der Eingriff in die Natur gerechtfertigt und jagdliche Methoden zur gezielten Regulierung von Neozoen wie Marderhund, Mink und Waschbär aus NABU-Sicht zum Schutz anderer gefährdeter Arten als erforderlich anzusehen?***
Wer gibt bestimmten Menschen den Auftrag und die Berechtigung ein Tier über andere zu erheben, eine Berechtigung, die wiederum andere Menschen nicht haben sollen, wenn sie z.B. die Berechtigung fordern das Wohl Ihrer Weidetiere über das der der Wölfe zu stellen?


***https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/landnutzung/jagd/16418.html

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BeitragVerfasst: 25.05.2019, 22:02 
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25örefan,
Zu deinem vorletzten Beitrag:
Aus Gründen der Nachvollziehbarkeit würde ich gern erfahren, woher der Text (s.o.) genau stammt; ich meine nicht den Link zu youtube. Aufbau, Sprachstil usw. deuten nicht unbedingt darauf hin, dass hier die hellste Kerze geschrieben hat.
Ich lese in diesem Thread aus Zeitgründen nicht alle Beiträge; dennoch fällt mir insgesamt auf, dass z. B. die Beiträge der jungen Mitteleuropäer wesentlich fundierter und besser recherchiert erscheinen. Wenn du, 25örefan, andere von der Meinung überzeugen möchtest, dann solltest du mehr auf die Qualität deiner Beiträge achten. :wink:

Touri


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BeitragVerfasst: 25.05.2019, 22:09 
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25örefan hat geschrieben:
Und selbst der NABU befürwortet die Jagd auf den Kleinprädator Fuchs wenn es darum geht andere Tiere wie den Feldhamster zu schützen.Auch in Bezug auf andere Tierarten hält der NABU Jagd für gerechtfertigt, solange sie ihren Vorstellungen entspricht. Warum ist in solchen Fällen der Eingriff in die Natur gerechtfertigt und jagdliche Methoden zur gezielten Regulierung von Neozoen wie Marderhund, Mink und Waschbär aus NABU-Sicht zum Schutz anderer gefährdeter Arten als erforderlich anzusehen?*** Wer gibt bestimmten Menschen den Auftrag und die Berechtigung ein Tier über andere zu erheben, eine Berechtigung, die wiederum andere Menschen nicht haben sollen, wenn sie z.B. die Berechtigung fordern das Wohl Ihrer Weidetiere über das der der Wölfe zu stellen?***https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/landnutzung/jagd/16418.html


Hast du den verlinkten Artikel wirklich gelesen? Ich habe berechtigte Zweifel daran.

Touri


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BeitragVerfasst: 25.05.2019, 22:50 
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Hendrik77 hat geschrieben:
25örefan hat geschrieben:
Was soll die Wortklauberei?
Es wurde hier geschrieben (von DjM), dass Präventionsmaß zu 100% übernommen werden. Das ist nicht korrekt und ich habe das anhand eines Erfahrungsberichts aus FB verdeutlicht.

Das hat nichts mit Wortklauberei zu tun und wenn ich mich informieren will dann schaff ich es sicher auch ohne ein Zitat aus FB und/oder deren Verlinkung und zweifle immer noch ob solche Art der Beiträge zur Versachlichung beitragen.
Das jeweilig zuständige Ministerium hat eine Internetseite wo informiert wird was ggf. an Kosten übernommen wird und welche Voraussetzung dafür nötig sind, da brauch man kein Genie sein oder andere User die glauben das man sich in die Irre führen lässt.

Hendrik77

Hendrik77, wenn ich mich zum Fehmarntunnelprojekt informieren will, dann schaffe ich das auch ohne Deine Links zum Nordschleswiger und wenn ich mich zu bestimmten Themen aus dem Bereich Fußball informieren will, dann schaffe ich es auch ohne Deine Zitate aus der Internetseite „Faszination Fankurve“. Und wenn ich mich zu Umweltthemen informieren will, brauche ich auch keine Greta-Artikel mit Feuilletoncharakter von Dir zitiert aus Ugeavisen.
Und wenn ich mich zur Leinenpflicht in Dänemark informieren will, dann kann ich mich über diie Internetseite der zuständigen Behörde zu den Einzelheiten wie z.ß. die zeitlich Gültigkeit informieren, „da braucht man kein Genie sein oder andere User“, wie z.B. Dich, der dazu im Thema „Hundegesetz in DK und die Folgen“ einen hinweisenden Artikel aus dem Nordschleswiger verlinkt.
Und genau genommen braucht man dann auch kein DK-Forum, um sich über DK, Land, Leute, Urlaub etc. zu informieren.
Aber gerade dazu, solche Informationen zu erlangen, ohne selbst initiativ tätig werden zu müssen inklusive die Meinung anderer zu erfahren und die eigene mitteilen zu dürfen, ist ein Forum doch da, ob man es ohne andere nun auch könnte oder nicht, spielt dabei doch keine Rolle.
Ein Forum ist ein Marktplatz (daher die Bezeichnung Forum) mit vielen Marktständen mit noch mehr Angeboten. Ob und welche Angebote es gibt, bleibt den Anbietern genauso überlassen wie es den Marktbesuchern überlassen bleibt, welche er annimmt.

Deine Kritik kann ich somit nicht verstehen, zumal es Dir doch freisteht, Informationen, die Dich nicht interessieren oder Dir zu lapidar erscheinen einfach zu überlesen.

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BeitragVerfasst: 25.05.2019, 23:54 
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Touri hat geschrieben:
25örefan hat geschrieben:
Und selbst der NABU befürwortet die Jagd auf den Kleinprädator Fuchs wenn es darum geht andere Tiere wie den Feldhamster zu schützen.Auch in Bezug auf andere Tierarten hält der NABU Jagd für gerechtfertigt, solange sie ihren Vorstellungen entspricht. Warum ist in solchen Fällen der Eingriff in die Natur gerechtfertigt und jagdliche Methoden zur gezielten Regulierung von Neozoen wie Marderhund, Mink und Waschbär aus NABU-Sicht zum Schutz anderer gefährdeter Arten als erforderlich anzusehen?*** Wer gibt bestimmten Menschen den Auftrag und die Berechtigung ein Tier über andere zu erheben, eine Berechtigung, die wiederum andere Menschen nicht haben sollen, wenn sie z.B. die Berechtigung fordern das Wohl Ihrer Weidetiere über das der der Wölfe zu stellen?***https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/landnutzung/jagd/16418.html


Hast du den verlinkten Artikel wirklich gelesen? Ich habe berechtigte Zweifel daran.

Touri

Ja habe ich.
Hier wird die Jagd aus NABU-Sicht unter ganz bestimmten eigendefinierten Vorausetzungen begründet, für rechtens befunden und befürwortet und das noch selektiv in der Entscheidung nach Tieren mit mehr „Wert“ und weniger „Wert“.
Andere, die die Jagd gestützt auf rechtlicher Basis der Jagdgesetze ebenfalls befürworten und durchführen tun nichts anderes.
Der springende Punkt ist allein die moralisch- ethische Bewertung nach gut und schlecht durch die, die glauben, über die anderen erheben zu dürfen.

Zitat:
Die Jagd wurde historisch und wird gegenwärtig aus verschiedenen und unterschiedlich gewichteten Gründen betrieben:

- Gewinnung des Lebensmittels Wildbret
- Verwertung anderer Teile des Tieres, wie z. B. Felle, Hörner, Geweihe, Sehnen u. ä. zur Fertigung von - Kleidung, Werkzeugen, Schmuck und Gebrauchsgegenständen
- Regulierung von Wildtierpopulationen zur Reduktion von Wildschäden, z. B. Schäden an Nutzpflanzen in der Landwirtschaft oder durch Wildverbiss an der Naturverjüngung im Wald
- abstrakte Motive, darunter handwerklicher Ehrgeiz, Erwerbstätigkeit, Freude an der Jagd,
Machtdemonstration, Naturverbundenheit, Prestigegründe, Tradition und Zeitvertreib
(Wikipedia)
Während der NABU in seiner Postion zur Jagd (siehe Link oben) die ersten 4 Punkte mit Schwergewicht auf Punkt 4 Regulierung ( allerdings vorrangig zum Schutz anderer Wildteire und zur Regulierung von Neozoen) bezieht, wird von einem großen Teil der Öffentlichkeit und insbesondere den Jägern pauschal der Punkt 5 als vorrangige Motivation zugeschrieben/unterstellt.

Gleich ob letzteres zutrifft:
Unterm Strich allerdings bleibt eins, die Entscheidung über Leben und Tod, die mit dem vorsätzlichen Tod eines Lebewesens endet. Dies ist wenn man konsequent tierrechtlichen Aspekte nach dem Motto „Tierrechte für ALLE Tiere“ (Beitrag Polly) ins Feld führt, so oder so nicht zu vertreten. Und auf diese Diskrepanz habe ich mit meinem Post als Antwort hinweisen wollen.

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BeitragVerfasst: 26.05.2019, 00:30 
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Touri hat geschrieben:
25örefan,
Zu deinem vorletzten Beitrag:
Aus Gründen der Nachvollziehbarkeit würde ich gern erfahren, woher der Text (s.o.) genau stammt; ich meine nicht den Link zu youtube. Aufbau, Sprachstil usw. deuten nicht unbedingt darauf hin, dass hier die hellste Kerze geschrieben hat.
Ich lese in diesem Thread aus Zeitgründen nicht alle Beiträge; dennoch fällt mir insgesamt auf, dass z. B. die Beiträge der jungen Mitteleuropäer wesentlich fundierter und besser recherchiert erscheinen. Wenn du, 25örefan, andere von der Meinung überzeugen möchtest, dann solltest du mehr auf die Qualität deiner Beiträge achten. :wink:

Touri

Der Text stammt aus einem FB-Beitrag der „Volksinitiative „Für ein Kanton Wallis ohne Großraubtiere“ als Vorwort zu dem Youtube -Video zur Problematik Herdenschutzhunde.
Aufbau und Sprachstil deuten Deiner Meinung nach darauf hin, dass der Autor nichtvdie „hellste Kerze“ sei. Der Inhalt und v.a. die Zahlen sprechen allerdings für sich. Bitte bedenke, dass im Wallis Französisch, Walliserdeutsch, ein höchstalemannischer Dialekt oder gar ein frankoprovenzalischer Dialekt gesprochen wird.
Infos zu „Volksinitiative „Für ein Kanton Wallis ohne Großraubtiere“:
„Das 13-köpfige Komitee bestehend aus Vertretern der Parteien CSPO und CVPO will gegen Luchs, Wolf und Bär im Bergkanton vorgehen. Grund sind regelmäßige Wild- und Schafsrisse trotz teurer Herdenschutzmaßnahmen, unter anderem auch in Wohngebieten. Außerdem sehen sie die Räuber nicht nur als Problem der Schäfer, sondern auch als eines der Bevölkerung. Guido Walker, Präsident des Initiativkomitees, meint: „Die Präsenz von Großraubtieren gefährdet die Berglandwirtschaft und schadet dem Tourismus.“
Mit dieser Meinung scheinen die Politiker keineswegs allein zu sein. Denn die im vergangenen Jahr gestartete Volksinitative "Für einen Kanton Wallis ohne Grossraubtiere" fand innerhalb von acht Monaten Zuspruch bei über 9.500 wahlberechtigten Wallisern. Weit mehr, als für eine Volksabstimmung benötigt wurden. Bis zum 8. Mai diesen Jahres wären 6.000 Stimmen erforderlich gewesen, diese hatte man bereits nach vier Monaten.
Jetzt am 16. Januar fand die Übergabe der Unterschriften an die kantonale Staatskanzlei statt. Dort werden sie aktuell noch auf Validität hin überprüft. Die im Zuge der Initiative möglich gewordene Abstimmung im Wallis lässt zum ersten Mal zu, dass sich die Bürger selbst zum Thema Großraubtiere äußern.
Ziel des Komitees ist es, durch die Wahl die Räuber ähnlich wie Wild regulieren zu können. Dieses Vorhaben widerspricht jedoch gegen die Berner Konvention, welche den Schutz von Wölfen vorsieht. Allerdings, so denkt man seitens des Komitees, würde man mit dem Gang an die Wahlurne enormen Druck auf den Bund ausüben und diesen zum Handeln bewegen.“ https://www.jagderleben.de/news/volksin ... rfolgreich

PS
Vielen Dank für Deinen Hinweis auf die verbesserungsfähige Qualität meiner Beiträge zum Thema Wolf, aber leider verfüge ich nicht über ein Backoffice und ich agiere hier im Forum auch nicht eigens und ausschließlich um Tierrechts-/ Tierschutzthemen zu vertreten.

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BeitragVerfasst: 26.05.2019, 09:31 
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@25örefan
Der Unterschied zwischen Texte aus einer FB Gruppe und einer Verlinkung zu einer Zeitung, ja der Unterschied sollte erkennbar sein. Wenn Du es nicht schaffst deine Meinung ohne Texte aus anderen sozialen Netzwerken zu verdeutlichen, dann wirst Du auch weiter von mir deswegen kritisiert, weil ich der Meinung bin sowas gehört nicht in dieses Forum um seine Meinung zu einem Thema aus zu drücken.

Hendrik77


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BeitragVerfasst: 26.05.2019, 10:23 
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Hendrik77 hat geschrieben:
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@25örefan
Der Unterschied zwischen Texte aus einer FB Gruppe und einer Verlinkung zu einer Zeitung, ja der Unterschied sollte erkennbar sein. Wenn Du es nicht schaffst deine Meinung ohne Texte aus anderen sozialen Netzwerken zu verdeutlichen, dann wirst Du auch weiter von mir deswegen kritisiert, weil ich der Meinung bin sowas gehört nicht in dieses Forum um seine Meinung zu einem Thema aus zu drücken.

Hendrik77

Wenn Du meinst, dass Zeitungen oder Websites das einzig seeligmachende sind, um aus seiner nahen und fernen Umgebung einen Überblick über Wissen, Erfahrungen und Stimmungen zu erhalten, dann ist das Deine Sache. Soziale Medien gehören heute wie vor deren Zeit genauso zur Kommunikation persönliche Gespräche. Ich sehe nicht ein, mich dieses Kommunikationsweges zu enthalten oder mich diesbezüglich beschneiden zu lassen. Das darfst Du gerne kritisieren. Allerdings wüßte ich nicht, warum die Wiedergabe von Beiträgen aus FB nicht in dieses Forum gehören sollten. Die Forenregeln geben es nicht her und ein Forum ist zudem in vielen Bereichen mit dem ebenfalls sozialen Medium FB vergleichbar.

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BeitragVerfasst: 26.05.2019, 10:31 
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@ 25 Öre! Was geht uns die Schweiz an? Ein Land wie die Schweiz das mit seinen eigenen Gesetzen den Geldadel schützt und ansonsten mit der EU nicht allzu viel zu tun haben möchte? Mit jedem deiner Beiträge wird erneut deutlich das es im Kern nur um den Erhalt wirtschaftlicher Interessen und Prestigegehabe einer kleinen Bevölkerungsgruppe geht! Und wenn du gerad heute noch einmal den Aspekt Wahl in deinen Beiträgen erwähnst gibt das zu denken. Bange machen gilt nicht! Es gibt EU Gelder für den Herdenschutz! Es gibt EU Gelder für erwiesenen Verlust an Nutztieren durch Wölfe! Pferdehalter haben in der Regel das nötige Kleingeld um für geeigneten Schutz zu sorgen ! Wer dann zu faul oder zu dumm ist die Schutzanlagen selbst aufzubauen muss das Leute machen lassen die es können! Und wer nicht willens ist Schutzanlagen zu bauen, seine Weidetiere notfalls einzustallen oder anderweitig gegen Wolfsangriffe oder ausgeflippte Hunde & Viehdiebe zu schützen sollte keine Weidetiere halten dürfen! Weidetiere sind kein Maisfeld das man ungeschützt geschweige denn unbeaufsichtigt in die Landschaft stellen kann! Das waren sie nie und das werden sie niemals sein! Sowohl mit Wölfen als auch ohne Wölfe!


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25örefan hat geschrieben:
Wenn Du meinst, dass Zeitungen oder Websites das einzig seeligmachende sind, um aus seiner nahen und fernen Umgebung einen Überblick über Wissen, Erfahrungen und Stimmungen zu erhalten, dann ist das Deine Sache. Soziale Medien gehören heute wie vor deren Zeit genauso zur Kommunikation persönliche Gespräche. Ich sehe nicht ein, mich dieses Kommunikationsweges zu enthalten oder mich diesbezüglich beschneiden zu lassen. Das darfst Du gerne kritisieren. Allerdings wüßte ich nicht, warum die Wiedergabe von Beiträgen aus FB nicht in dieses Forum gehören sollten. Die Forenregeln geben es nicht her und ein Forum ist zudem in vielen Bereichen mit dem ebenfalls sozialen Medium FB vergleichbar.


Ich stimme Hendriks Ausführungen zum Zitieren von Facebook zu.
Ich sehe auch einen erheblichen Unterschied zwischen dem Posten von Facebookbeiträgen und dem Zitieren und Verlinken von Zeitungsartikeln (online oder Printfassung) etc. .Ich kann z. B. bei Zeitungsartikeln eher die Glaubwürdigkeit des Inhalts überprüfen (Autor, Impressum, Zeitschiene usw.) Es ist übrigens bekannt, dass Faebookbeiträge besonders anfällig für Fakenews sind. Ich vermute einmal, dass die Forumsregeln aus einer Zeit stammen, zu der Facebook noch kein Thema war. Vielleicht könnten die Forumsregeln aktualisiert werden.

Touri


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BeitragVerfasst: 26.05.2019, 11:02 
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Meinetwegen kann der Wolf gerne wieder vollständig aus Deutschland verschwinden. Besonders schlimm sind die, deren genetische Linie aus dem Baltikum kommt.


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BeitragVerfasst: 26.05.2019, 11:30 
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BLAVANDS HUK hat geschrieben:
@ 25 Öre! Was geht uns die Schweiz an? Ein Land wie die Schweiz das mit seinen eigenen Gesetzen den Geldadel schützt und ansonsten mit der EU nicht allzu viel zu tun haben möchte? Mit jedem deiner Beiträge wird erneut deutlich das es im Kern nur um den Erhalt wirtschaftlicher Interessen und Prestigegehabe einer kleinen Bevölkerungsgruppe geht! Und wenn du gerad heute noch einmal den Aspekt Wahl in deinen Beiträgen erwähnst gibt das zu denken. Bange machen gilt nicht! Es gibt EU Gelder für den Herdenschutz! Es gibt EU Gelder für erwiesenen Verlust an Nutztieren durch Wölfe! Pferdehalter haben in der Regel das nötige Kleingeld um für geeigneten Schutz zu sorgen ! Wer dann zu faul oder zu dumm ist die Schutzanlagen selbst aufzubauen muss das Leute machen lassen die es können! Und wer nicht willens ist Schutzanlagen zu bauen, seine Weidetiere notfalls einzustallen oder anderweitig gegen Wolfsangriffe oder ausgeflippte Hunde & Viehdiebe zu schützen sollte keine Weidetiere halten dürfen! Weidetiere sind kein Maisfeld das man ungeschützt geschweige denn unbeaufsichtigt in die Landschaft stellen kann! Das waren sie nie und das werden sie niemals sein! Sowohl mit Wölfen als auch ohne Wölfe!

Immer die gleichen Vorwürfe.
Ja, es gibt zu Zuschüsse zur Prävention, aber nicht zu 100%. Auf erhebliche Unterhaltskosten bleiben vor allem bei Schafshaltern Kleinbetriebene sitzen und das Pferdeleute im Geld schwimmen ist in vielen Fällen leider nur Vorurteil.
Außerdem ist Geld nicht alles. In Wolfsgebieten zu leben und täglich/ nächtlich mit Übergriffen trotz Schutzmaßnahmen rechnen zu müssen oder seine Weidetiere tot odernoch lebend, halbangefressen vorfinden zu müssen, ist mit Geld nicht auszugleichen.
Ja, was geht uns die Schweiz an, fragst Du?
Ja, was geht uns Frankreich, Italien, was geht uns unser Nachbar in Deutschland an?

Kennst Du die vergeblichen Bemühungen bei Herdenschutzmaßnahmen aus Deutschland, Frankreich und Italien, selbst wenn diese konsequent durchgeführt wurden.
Siehe hier, habe ich schon mal gepostet, aber vielleicht hast Du es übersehen.
Herdenschutz allein ist nicht ausreichend und nicht überall mit allen Mittel möglich.
Die Brisanz der Thematik wird bei weiterhin unregulierter Zuwachs mit jährlich 30%iger Steigerung zunehmen.

Jüterborg/ Frankenförde :
Wolfsrisse trotz Herdenschutzhunden und Elektrozaun :

Noch im Januar 2018wurde vom Schäfer Jürgen Körner in Jüterbog südlich von Berlin berichtet, der seine 1200 Schafe vorbildlich schützt.
„Um seine Herden vor dem Wolf zu schützen züchtet er seit rund elf Jahren Herdenschutzhunde.
23 Pyrenäenberghunde stehen bereit um die Schafe zu verteidigen“
[url]http://www.der-landfotograf.de/herdenschutzhunde-•-schaeferei-juergen-koerner-•-jueterbog-brandenburg/[/url]
Doch schon im August 2018 hieß es in der „Märkischen Allgemeine“ :
„Der Schäfer Jürgen Körner kann es noch immer kaum fassen. Am Dienstag erhielt er einen Anruf, dass einige seiner Tiere in Frankenförde an der Straße stehen würden. Kurze Zeit später wusste er, warum. Wölfe hatten die Tiere in der Nacht von Montag zu Dienstag auf seiner Weide hinter dem Buckewitzer Weg angegriffen
Insgesamt wurden fünf Schafe und vier Ziegen von den Wölfen gerissen. Zudem sind fünf Schafe und sieben Ziegen schwer verletzt. Dies stellte ein Rissgutachter fest, der die Verletzungen der Tiere untersucht hatte.
Obwohl die Tiere von Herdenschutzhunde gut bewacht waren und ein Elektrozaun die Tiere vor Wolfsangriffe schützen soll, muss die Panik bei den Schafen und Ziegen wohl so groß gewesen sein, dass sie die Flucht ergriffen haben. Die Herde hatte sich verteilt, sodass die Hunde keine Chance hatte
Selbst die Herdenschutzhunde scheinen unter Schock zu stehen. Sie waren nach dem Angriff völlig apathisch....
„Als wir nach den Tieren gesucht haben, waren wir auch mit Nachtsichtgeräten unterwegs. Wir haben rings um Frankenförde jede Menge Rehe gesehen, die wären für Wölfe leichte Beute gewesen. Stattdessen greifen sie Nutztiere an“...
http://www.maz-online.de/Lokales/Teltow-Flaeming/Woelfe-auf-Beutezug-in-Frankenfoerde?fbclid=IwAR14FxrcOZtvhpkrh_lV2URJVgutzkFznkY1Qe587feGCCkeFbvYhHMi02g
Jetzt zusätzliche Unterhaltskosten für HSH werden nicht gefördert, die Kosten sind dabei erheblich:
„Jedoch sind diese Schutzhunde im Unterhalt nicht gerade preiswert", beklagt Jürgen Körner aus Jüterbog. Etwa zehn Euro pro Schaf und Jahr müssen für den zusätzlichen Wachschutz berechnet werden. "Da kommt bei über 1000 Schafen ordentlich was zusammen", rechnet er vor.“
https://www.moz.de/landkreise/maerkisch-oderland/strausberg/artikel8/dg/0/1/1059328/
———————————————-
Wolfsrisse trotz 180 cm Elektrozaun mit Untergrabeschutz:

„Der Tod von sieben Stück Damwild, ein vermisstes Tier und ein verletzter Hirsch im Gut Borken Ende März sind auf einen Wolfsangriff zurückzuführen. Das habe die Auswertung von DNA-Proben ergeben, sagt Geschäftsführer Sven Grumbach. Weitere, noch andauernde Untersuchungen sollen nach seinen Angaben klären, ob der Angriff in dem fünf Hektar großen Damwildgatter von mehreren Raubtieren erfolgte.

Das Gehege war mit einem 1,80 Meter hohen Zaun mit Untergrabeschutz und einer oben verlaufenden Stromleitung gesichert. Grumbach zufolge wird das Gehege nun mit zwei weiteren Stromleitungen gesichert, eine in etwa 40 Zentimeter Höhe, eine weitere im oberen Bereich im rechten Winkel zum Wildzaun. „Mehr geht nur im Tierpark. Ein hundertprozentiger Schutz in solchen Gehegen wie bei uns ist nicht möglich”, sagt der Geschäftsführer des Gutes.

Mehr Sicherheitsmaßnahmen als nötig

Schon die ursprünglichen Sicherheitsmaßnahmen hätten über den gesetzlich geforderten Anforderungen gelegen. Grumbach wandte sich gegen Äußerungen von Naturschützern, die in sozialen Medien die Schutzvorkehrungen diffamieren und unter anderem von einer „Kletterlernhilfe” für den Wolf sprechen.“

https://www.nordkurier.de/pasewalk/ein- ... 17905.html


https://www.nordkurier.de/ueckermuende/ ... 81603.html

https://www.nordkurier.de/ueckermuende/ ... 99503.html

——————————————

35 HERDENSCHUTZHUNDE UND TROTZDEM REGELMÄßIGE WOLFSATTACKEN

Um besser zu verstehen, ob ein Zusammenleben zwischen Wölfen und Schafen dank Herdenschutzhunden möglich ist, wie vom Staat befürwortet, gingen @Bruno Lecomte und @Georges Stoffel für L113 vor Ort, um es selbst zu überprüfen.
Für viele Züchter haben Herdenschutzhunde die Angriffe auf ihre Herden stark reduziert, wenn Wölfe am Beginn der Kolonisation neuer Gebiete stehen, wenn nur wenige Züchter mit Schutzmitteln ausgestattet sind und auch wenn andere Bedingungen erfüllt sind.
Alle Viehhalter sind sich darüber einig zu sagen, dass bei Wolfspräsenz, ohne Herdenschutzhunde, ihre Herden dezimiert werden würden.
Aber wenn die Wölfe seit einigen Jahren einmal als Rudel ansässig sind, sagen viele Viehhalter, dass Herdenschutzhunde die Angriffe der Wölfe nicht mehr stoppen.
Das sind die Viehhalter die interviewt wurden.

Es wurden Viehhalter aus den Alpes Maritimes, in bewaldeten Gebieten, dann Züchter aus dem Militärlager von Canjuers, bis hin nach Savoyen, auf offenen Alpen … gefilmt.

Hören wir uns Alain und seine Frau Karin an, die 35 Herdenschutzhunde haben, aber trotz dieser beeindruckenden Anzahl von Herdenschutzhunden 150 Schafe in 10 Monaten verloren haben.
Mitte November 2018, einen Monat nach dem Interview, waren 180 Mutterschafe von den Wölfen, trotz ihrer HSH, getötet worden.

https://youtu.be/pXAeDY0fjU0

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https://www.stol.it/Media/Videos/Intern ... sangriffen

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Beispiel Frankreich und die dortigen nahezu fruchtlosen Anstrengungen dem Wolf mit Herdenschutzmaßnahmen Herr zu werden:
https://m.youtube.com/watch?v=Jwod0j6kA ... e=youtu.be

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Trotz HSH und Elektrozaun Italien, Piemont
Ieri sera ore 9 e 30 a bernezzo a pochi metri dalle abitazioni questo è quello che abbiamo trovato nonostante la recinzione elettrificata e i 3 cani maremmani all'interno del recinto con le pecore. La pecora quando siamo arrivati era ancora viva.
Uno dei tre cani è anche stato ferito nell' intento di difendere il gregge.
Gestern Abend 9 Uhr und 30 in Bernezzo nur wenige Meter von den Häusern entfernt, das ist das, was wir trotz der Elektrifiziert Zaun und die 3 Hunde maremma im Gehege mit den Schafen gefunden haben. Das Schaf, als wir ankamen, war noch am Leben.
Einer der drei Hunde wurde auch verletzt, um die Herde zu verteidigen.
Quelle
Facebook, Matteo Bassino, 05.05.2019

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 Betreff des Beitrags: Zum NABU-Artikel
BeitragVerfasst: 26.05.2019, 11:38 
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Beiträge: 466
Allerdings kann manch ein User auch einen verlinkten Artikel durch seine „besondere Brille“ bzw. seine Lesart durch seine eigene „Meinungs-Zusammenfassung“ so darstellen, dass die Hauptaussage des Ursprungsartikels kaum noch zu erkennen ist und die „Zusammenfassung“ der schon bestehenden Meinung des Users angepasst wird. Hier hat man aber immerhin die Möglichkeit, Zusammenfassung und Originalartikel zu vergleichen.

25örefan hat geschrieben:
Hier wird die Jagd aus NABU-Sicht unter ganz bestimmten eigendefinierten Vorausetzungen begründet, für rechtens befunden und befürwortet und das noch selektiv in der Entscheidung nach Tieren mit mehr „Wert“ und weniger „Wert“.Andere, die die Jagd gestützt auf rechtlicher Basis der Jagdgesetze ebenfalls befürworten und durchführen tun nichts anderes.Der springende Punkt ist allein die moralisch- ethische Bewertung nach gut und schlecht durch die, die glauben, über die anderen erheben zu dürfen.


Man kann von dem NABU-Positionspapier halten, was man will, aber man sollte schon zur Kenntnis nehmen, dass in diesem insgesamt eine Einschränkung der Jagd gefordert wird (die Liste der jagdbaren Arten soll gekürzt werden, ökologische und ethische Kriterien sollen beachtet werden, Fallen- und Baujagden sollen abgeschafft werden. Die Jagd soll ferner mit bleifreier Munition erfolgen usw.)
https://www.nabu.de/natur-und-landschaf ... 16418.html
Ich glaube kaum, dass man diese Forderungen mit denen, die "die Jagd gestützt auf rechtlicher Basis der Jagdgesetze ebenfalls befürworten“ gleichsetzen kann. „Der springende Punkt ist allein“, dass der NABU das Jagdrecht novellieren möchte, und zwar nicht auf der Grundlage einer moralisch- ethische Bewertung nach gut und schlecht, sondern auf der Grundlage nachhaltiger, ökologischer und ethischer Kriterien.

25örefan hat geschrieben:
ektieren?Und selbst der NABU befürwortet die Jagd auf den Kleinprädator Fuchs wenn es darum geht andere Tiere wie den Feldhamster zu schützen.


Hier wird die Technik des Kürzens und des Hinzufügens deutlich, um die eigene Meinung zu stützen, obwohl diese in dem NABU-Artikel anders dargestellt wird.

Ein Feldhamster wird in dem verlinkten Artikel gar nicht erwähnt - oder habe ich ihn etwa übersehen ? Die hohe Anzahl der gejagten Füchse wird vom NABU ausdrücklich kritisiert.

Aber hier geht es gar nicht um Füchse etc., sondern um eine Diskussion über Wölfe. Meine Ausführungen beziehen sich lediglich auf einige Beiträge von einem User, der mit seiner Vielzahl seiner Beiträge zur Wolfskritik sicherlich auch manchmal über sein Ziel hinausschießt.

Touri


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