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BeitragVerfasst: 15.01.2020, 21:19 
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Helfried schrieb
Zitat:
Die Öko-Bilanz des Lupo mag hinsichtlich des Produktionsaufwands sicher sehr gut sein aber der Dreck der ein Euro-4 Diesel in die Umwelt bläst dürfte selbst solche Feinstaubschleudern wie Holzöfen noch weit in den Schatten stellen!

Das zu beweisen wird schwer.
Eins ist dagegen ist laut das Bundesumweltamt gewiss:
Zitat:
"Die Emissionen an gesundheitsschädlichem Feinstaub aus Holzfeuerungsanlagen in Haushalten und im Kleingewerbe sind in Deutschland bereits heute insgesamt höher als die aus den Motoren von Pkw und Lkw.

Und laut Axel Friederich (Chemiker, Umweltexperte und Mitaufdecker des „ Abgasskandals“ der Autoindustrie) heißt es, dass ein alter Diesel nicht schlechter abschneidet als ein alter Holzofen.
Zitat:
Ein Dieselmotor mit funktionierender Abgasreinigung ist besser als ein Holzofen. Ein Holzofen mit Abscheider besser als ein alter Diesel

https://www.mdr.de/sachsen/feinstaub-di ... n-100.html
Zudem ist es von der Ökobilanz her möglicherweise sinnvoller seinen noch technisch gut erhaltenen Diesel zu behalten bis er seinen Dienst aufgibt. Solange eine Verschrottung nicht die wirtschaftlich sinnvollere Alternative ist, würde der alte Diesel verkauft und jemand hier oder in Osteuropa/ Afrika (hier werden Katalysatoren vielfach sogar ersatzlos ausgebaut) würde damit mindestens in gleichem Maße die Umwelt mit Nox etc. belasten während das im Tausch erworbene Fahrzeug zusätzlich durch seine Fertigung bereits Schadstoffe produziert hat.

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BeitragVerfasst: 16.01.2020, 08:46 
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BLAVANDS HUK hat geschrieben:
Was so wenig verbraucht und so lange wunschgemäß & problemlos funktioniert, hat seine Ökobilanz mehr als erfüllt. Das wird jedes neu zu produzierende E Auto wird mit der ersten Batterieausstattung während seiner ganzen Betriebszeit nicht erreichen.


Diese Aussage bezweifle ich doch,je nachdem wie lange ein E-Auto gefahren wird entfällt auch die ökologische Bilanz.
Dazu wurde im folgenden Thread auch schon was geschrieben. viewtopic.php?f=11&t=32385&start=105

Hendrik77


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BeitragVerfasst: 16.01.2020, 08:50 
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Es kann Jeder Mensch selbst entscheiden in wie weit Er sich möglichst umweltfreundlich von A nach B bewegen will.
Voraus gesetzt Er ist auch Willens das bewusst umweltfreundlich zu tun und lässt sich nicht durch geschickt gemachte Werbung zum Konsum von etwas verleiten
das wirtschaftliches Wachstum gewährleistet welches jeglicher Umweltfreundlichkeit entbehrt.
Alles nur eine Sache der Konsumwilligkeit!
Den unentschlossenen und bewussten Konsumverweigerern mit Lobby unterstütztem politischem Druck unter zur Hilfenahme von Gesetzesänderungen in Richtung Betriebsverbote und Zwangsstillegung zu drohen beinhaltet wohl in Wahrheit nicht mehr als Zwangsökonomie zu Gunsten des erwünschten Wirtschaftswachstums.
Das Ganze noch politisch angehaucht mit dem Vorwurf zu toppen ein Umweltsünder zu sein wenn man sich diesem verordneten Konsum verweigert ist die Kuppe der durchsichtigen Frechheit.
Wenn man dann noch die bereitwilligen Konsumenten dazu bringt jeden Verweigerer anzufeinden und es schafft Ihn dazu zu bringen den Verweigerer als ,, von gestern, altmodisch, nicht up to date, finanziell minderbemittelt oder gar asozial " zu meiden und auch seine Kinder davon überzeugen kann keinen Kontakt mehr zu Gleichalterigen zu halten die sie zuvor vorbehaltlos als gute Freunde angesehen haben...wo ist die Gesellschafft dann hingeraten oder besser gesagt wird sie hingesteuert?
In die Kategorien: Sch..ßegal , muss ich jetzt sofort haben , hat der Nachbar doch auch, nach mir die Sintflut …. sollen Die doch zusehen wie sie damit klarkommen!
Oder : Nein, mit mir nicht! Habe die Masche durchschaut, muss ich nicht haben, nutzloser Unsinn, braucht wirklich kein Mensch und lass mich doch nicht für dumm verkaufen!
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BeitragVerfasst: 16.01.2020, 09:13 
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Ich will niemand die Entscheidung abnehmen wie (umweltfreundlich) er sich von A nach B bewegt, aber wie schon im anderen Thread erwähnt gibt es neue EU Normen zur CO2 Emission für Neuwagen. Da für mich das alles nichts mehr mit der Überschrift dieses Threads zu tun hat habe ich meine Beiträge dazu da platziert.

Hendrik77


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BeitragVerfasst: 16.01.2020, 09:59 
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@ Hendrik,

sieh dir mal das Angebot an gebrauchten E Autos genau an und überlege warum und von wem diese Fahrzeuge verkauft werden!
Betrachte den Tag der ersten Registrierung und die gefahrenen Kilometer!
Warum werden so verhältnismäßig junge Fahrzeuge mit zumeist geringem Kilometerstand angeboten?
Es könnten Firmenfahrzeuge sein deren Mietzeit beendet ist.
Es könnten Vorführfahrzeuge von Autohändlern sein.
Es könnten Autos von Kunden sein die sich vom Fahrzeug trennen weil es eben doch nicht die problemlos angenehme & unbegrenzte Reichweite bietet.
Es könnten Autos sein bei denen sich die Kompaktheit als Platzmangel erwiesen hat.
Alle E Autos könnten aber eines gemeinsam haben: Einen demnächst unvermeidlich anstehenden Batterieaustausch dessen Kosten den Restwert des Autos übersteigen könnten.
Wer kauft schon ein E Auto dessen Batteriekapazität demnächst die der Reichweite eines E Bike gleichkommt?
Darum schnell weg damit und das wars dann mit der Ökobilanz.
Nicht jedes E Auto erreicht mit dem ersten Batteriepaket die nutzungsbedingten Laufleistungen eines 100 000€ Tesla deren Besitzer sich notfalls auch einen Batteriewechsel leisten könnten wenn sie wollten! Ein Tesla kann ein sinnvoller Kauf für Leute sein die gern stilvoll entspannt auf Langstrecken nicht nur langsam fahren wollen und nicht auf den Anschaffungspreis achten müssen.


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BeitragVerfasst: 16.01.2020, 10:44 
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Ich brauch nicht nach gebrauchten E-Autos schauen, denn wenn dann wird es bei mir ein Neuwagen.
Ob und wann es sinnvoll ist sich ein E-Auto an zu schaffen soll ggf. jeder für sich entscheiden und wo man sich informieren kann u.a. über den aktuellen Stand der Entwicklung von E-Autos dazu habe ich schon ein Link in einem Thread mit passender Überschrift bereit gestellt.

Hendrik77


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BeitragVerfasst: 16.01.2020, 12:33 
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Zitat:
Ich brauch nicht nach gebrauchten E-Autos schauen, denn wenn dann wird es bei mir ein Neuwagen.

Dabei wäre es unter Umständen klug, Angebote zu nutzen, bei denen die Batterie nicht mitgekauft, sondern gemietet wird.
Zitat:
Elektroauto-Batterie: kaufen oder mieten?
Auch Hersteller wissen, dass der Kaufpreis für ihre Elektroautos oft alles andere als erschwinglich ist. Die Autobauer bieten daher oft die Option an, die Batterie lediglich zu mieten. Hier kann sich der Kaufpreis um mehrere Tausend Euro verringern, hinzu kommen jedoch laufende monatliche Kosten.
Der beliebte Nissan Leaf ist zum Beispiel inklusive Batterie ab 29.265 Euro erhältlich. Optional kann die Batterie auch monatlich gemietet werden, dies kostet laut Hersteller ab 79 Euro pro Monat bei einer dreijährigen Laufzeit. Hier verringert sich der anfängliche Kaufpreis um fast 6.000 Euro. Einige E-Autos, wie etwa der beliebte Kleinwagen Renault Zoe sind sogar bereits nur noch über das Mietmodell erhältlich. Welche Variante die für Sie passende ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. So bieten beide Optionen ihre Vorteile: Batterie im Kaufpreis enthaltenBatteriemieteUnabhängigkeit vom Hersteller nach dem Kaufgarantierte Leistung: kostenfreie Neuinstallierung bei Leistungsabfallkeine laufenden, monatlichen KostenKaufpreis niedrigervollständiger Besitz des Fahrzeugsfür diejenigen interessant, die Fahrzeug nur wenige Jahre fahren möchten.
https://www.autoscout24.de/informieren/ ... /batterie/

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BeitragVerfasst: 16.01.2020, 13:26 
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Ich habe kein Bedarf über Informationen wie man E-Autos in Deutschland mieten und /oder finanzieren kann, ob nun neu oder gebraucht. Warum soll ich also (weiter) diesen Thread mit OT Beträgen füllen. Leasing oder ähnliches gibt es auch in Dänemark, allerdings ist das hier die falsche Rubrik um sich darüber aus zu tauschen, wie ich finde.

Hendrik77


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BeitragVerfasst: 16.01.2020, 13:29 
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BLAVANDS HUK schrieb
Zitat:
Alle E Autos könnten aber eines gemeinsam haben: Einen demnächst unvermeidlich anstehenden Batterieaustausch dessen Kosten den Restwert des Autos übersteigen könnten.

Das ist richtig, selbst wenn die Hersteller heute bereits eine Garantie über eine Fahrleistung von 100.000km geben.
Je weiter an die 100.000km oder drüber, desto geringer wird der Restwert des Gebrauchte sein. Bei einem konventionellen Fahrzeug treten bei einer Laufleistung von um die 100.000 zu erwartende vergleichbar hohe „Sanierungskosten“ nicht auf . Immerhin betragen die Kosten für eine neue Batterie derzeit 230 Euro für jede Kilowattstunde Batterieleistung. So schlägt z. B. selbst der Ersatz einer Batterie für einen smart fortwo eletric drive mit einer vergleichsweise geringen Batteriekapazität von 17,6 kWh mit über 4000€ zu Buche. Da ist ein solcher Kleinwagen mit nach Ablauf der Garantie für die Batterie nur schwer und wenn nur mit deutlichem zusätzlichen Wertverlust an den Mann/ die Frau zu bringen. Dazu kommt noch, das bei den erwarteten schnellen Entwicklungsschüben, ein heute gekauftes E-Auto schneller veraltet ist als konventionelle Fahrzeuge in den letzte 10 Jahren.
Parallelen dazu findet man bei den E-Bikes, die fast schneller veraltet waren als man gucken konnte.
Datenquelle: https://www.autoscout24.de/informieren/ ... /batterie/

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BeitragVerfasst: 16.01.2020, 13:36 
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Hendrik77 schrieb
Zitat:
Ich habe kein Bedarf über Informationen wie man E-Autos in Deutschland mieten und /oder finanzieren kann,

Meine Antwort war ja nicht speziell an Dich gerichtet ( zitiert ohne Namen) und Du bist hier ja nicht der alleinige Beteiligte oder Leser...
Zitat:
...allerdings ist das hier die falsche Rubrik um sich darüber aus zu tauschen, wie ich finde.

Was die richtige Rubrik ist mittlerweile auch;aufgrund Deiner vielenBeiträge nur noch schwer zu erkennen.

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BeitragVerfasst: 16.01.2020, 15:33 
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Hendrik77 hat geschrieben:
BLAVANDS HUK hat geschrieben:
Was so wenig verbraucht und so lange wunschgemäß & problemlos funktioniert, hat seine Ökobilanz mehr als erfüllt. Das wird jedes neu zu produzierende E Auto wird mit der ersten Batterieausstattung während seiner ganzen Betriebszeit nicht erreichen.


Diese Aussage bezweifle ich doch,je nachdem wie lange ein E-Auto gefahren wird entfällt auch die ökologische Bilanz.
Dazu wurde im folgenden Thread auch schon was geschrieben. viewtopic.php?f=11&t=32385&start=105

Hendrik77


Das Problem bei E-Autos ist vor allem die begrenzte Haltbarkeit des Akkus. Die Hersteller gewähren auf den Akku in der Regel 8 Jahre Garantie. Ist diese dann abgelaufen und wird ein neuer Akku fällig dürften dessen Anschaffungskosten in den meisten Fällen den Zeitwert des Wagens weit übertreffen, so dass ein E-Auto im Prinzip dann nach 8 Jahren Schrott ist und sich ab diesen Zeitpunkt auch als Gebrauchtwagen nicht mehr verkaufen lässt.

Als potentieller Leasing-Nehmer eines eUp! tangiert mich dies zwar nicht, denn der Wagen wird von mir dann ja nur 3-4 Jahre gefahren aber wenn man bedenkt dass in DE das aktuelle Durchschnittsalter der PKWs 9,4 Jahre beträgt, stimmt einen dies, in Hinblick auf die Ökobilanz eines E-Autos, doch schon etwas nachdenklich.

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BeitragVerfasst: 16.01.2020, 15:42 
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So ist es Hellfried, daher ja auch mein fast gleichlautender Beitrag vom 16.01.2020, 13:29

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BeitragVerfasst: 16.01.2020, 15:54 
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25örefan hat geschrieben:
Helfried schrieb
Zitat:
Die Öko-Bilanz des Lupo mag hinsichtlich des Produktionsaufwands sicher sehr gut sein aber der Dreck der ein Euro-4 Diesel in die Umwelt bläst dürfte selbst solche Feinstaubschleudern wie Holzöfen noch weit in den Schatten stellen!

Das zu beweisen wird schwer.
Eins ist dagegen ist laut das Bundesumweltamt gewiss:
Zitat:
"Die Emissionen an gesundheitsschädlichem Feinstaub aus Holzfeuerungsanlagen in Haushalten und im Kleingewerbe sind in Deutschland bereits heute insgesamt höher als die aus den Motoren von Pkw und Lkw.

Und laut Axel Friederich (Chemiker, Umweltexperte und Mitaufdecker des „ Abgasskandals“ der Autoindustrie) heißt es, dass ein alter Diesel nicht schlechter abschneidet als ein alter Holzofen.
Zitat:
Ein Dieselmotor mit funktionierender Abgasreinigung ist besser als ein Holzofen. Ein Holzofen mit Abscheider besser als ein alter Diesel



Hej Gerald,

ja, da hast Du natürlich recht. Die größten Luftverschmutzer sind nicht Diesel-PKWs sondern die 11 Millionen Holzöfen, die es aktuell in Deutschland gibt.

Da diese selbst mit Filter weit mehr Feinstaub emittieren als beispielsweise eine Ölheizung kann man kaum nachvollziehen warrum der Staat diesen Irrsinn auch noch födert und dieser Art zu heizen ein so grünes Öko-Image ermöglicht.

Zu meiner Schande muss ich allerdings gestehen, dass ich bis vor zweieinhalb Jahren, als ich noch selbst Eigentümer eines Hauses war, in dessen Zentralheizung auch massiv Holzbriketts eingesetzt habe.

Die lokal emissionsfreie Elektrozentralheizung, die 2005 in meinem Haus verbaut wurde, konnte ich dank einer Verdreifachung des anfangs sehr günstigen Heizstromtarifs ab 2013, aus Kostengründen, kaum noch nutzen und musste so den alten Kohle/Heizkessel wieder in Betrieb nehmen.

Der neue Besitzer des Hauses hat Anfang 2017 eine komplett neue Ölheizung eingebaut. Für diese Investition fehlte mir damals schlicht und einfach die finanziellen Mittel.

Die deutsche Umweltpolitik ist schon irre. Auf der einen Seite wird der Kauf von Elektro-Autos propagiert und auf der anderen Seite wurden die Nutzer einer Elektroheizung durch extreme Erhöhung der Heizstromtarife für ihr umweltfreundliches Verhalten bestraft und zukünftig werden auch noch die relativ sauberen Ölheizungen komplett verboten.

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BeitragVerfasst: 16.01.2020, 16:14 
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@Hellfried
Allerdings ist zur Ehrenrettung moderner Kaminöfen (heize selber zwei davon) anzumerken ist, dass diese relativ abgasarm und zudem mit regenerativen Brennstoffen (Holzbriketts mit minimaler Restfeuchte) betrieben werden.
Zudem läuft während des Heizens meine Gasheizung zusätzlich unterstützt durch Solarthermie auf Sparflamme. Man kann ich alles haben, „warme Gedanken machen“ reicht leider nicht aus :wink:

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Zuletzt geändert von 25örefan am 16.01.2020, 16:18, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 16.01.2020, 16:16 
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Hej,

in der letzten Zeit hatte ich mit verschiedenen Leuten sehr intensive Diskussionen zum Thema des menschengemachten Klimawandels mittels CO2-Ausstoß und musste dabei erkennen, dass ich mit meiner bisherigen Einstellung zu dieser Problematik offenbar doch falsch liege.

Wenn diese Theorie also dann doch mit hoher Wahrscheinlichkeit richtig ist, kann man angesichts des rasanten Wachstums der Weltbevölkerung für die Zukunft nur ein sehr schwarzes Bild malen.

Zu meinem Geburtstag bekam ich kürzlich von guten Freunden ein CO2-Messgerät geschenkt, mit dem man die Güte der Raumluft beurteilen kann. Es hat mich regelrecht erschreckt, wie viel CO2 ich selbst als einzelner Mensch in meinem Büro emittiere und wie schnell nach dem Lüften, bei geschlossenem Fenster, der CO2 Gehalt wieder ansteigt.

Wenn vor allem in Afrika das derzeitige Bevölkerungswachstum weiter so anhält, wird sich nicht nur die starke Migrationsbewegung in Richtung Europa fortsetzen, sondern es werden hierdurch auch alle globalen Bemühungen zur CO2-Reduktion im Sand verlaufen.

So gesehen hat Luisa Neubauer schon recht, wenn sie feststellt, das jedes neugeborene Kind die CO2-Problematik auf diesen Planeten weiter verschärft.

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