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BeitragVerfasst: 24.06.2020, 11:17 
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Nicht besonders förderlich für das Vertrauen in wissenschaftliche Ergebnisse.
Das sieht möglicherweise in D und anderen Ländern nicht anders aus:
Zitat:
Immer wieder wird Druck auf Forscher in Dänemark ausgeübt, ihre Ergebnisse zu ändern oder diese später zu veröffentlichen. Vor allem, wenn sie für Behörden oder Ministerien arbeiten. So das Ergebnis einer neuen Untersuchung.
https://www.nordschleswiger.dk/de/daene ... ck-gesetzt

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"Es sieht der Mensch die Welt fast immer durch die Brille des Gefühls, und je nach der Farbe des Glases erscheint sie ihm finster oder purpurhell."
H. C. Andersen
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BeitragVerfasst: 24.06.2020, 11:57 
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Kommt wohl immer darauf an :
Können Forscher unabhängig arbeiten und werden deren Ergebnisse ungeschönt und unzensiert veröffentlicht oder erst nach gutachterlicher Betrachtung von lobbybeeinflussten Beratern an Politiker/ Zuständige/ Verantwortliche weitergegeben.
Bekommen die Politiker/ Zuständigen jemals das originale Forschungsergebnis zu sehen und handeln danach oder wird das veröffentlicht was den geringsten oder am besten gar keinen wirtschaftlichen Schaden verursacht/ oder einen Mitbewerber bevorzugt?
Wir sollten uns eventuell mal öfter selbst fragen was uns da in den Medien vorgesetzt wird; unabhängig ermittelt wissenschaftliche Forschungsergebnisse oder lobbybedingter Werbetrommel & Meinungsmache auf Basis von wirtschaftspolitischer Korrektheit!


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BeitragVerfasst: 24.06.2020, 12:10 
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Zitat:
Wir sollten uns eventuell mal öfter selbst fragen was uns da in den Medien vorgesetzt wird; unabhängig ermittelt wissenschaftliche Forschungsergebnisse oder lobbybedingter Werbetrommel & Meinungsmache auf Basis von wirtschaftspolitischer Korrektheit!

Nicht nur wirtschaftlicher Korrektheit, wenn man betrachtete welchen Einfluss NGOs mittlerweile auf politische Entscheidungen nehmen und gar Politiker selbst angehörihr dieser Organisationen sind.

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BeitragVerfasst: 24.06.2020, 17:27 
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:idea: Wen die NGO Aktivitäten Dänemarks interessieren kann hier mal nachsehen: NGO MONITOR DENMARK...…. wem das Ergebnis suspekt erscheint kann natürlich auch anschließend NGO MONITOR GERMANY ansehen und aus dem direkten Vergleich seine eigenen Schlüsse ziehen.


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BeitragVerfasst: 28.06.2020, 09:42 
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Das mit dem Fälschen ist relativ. Man sollte vielleicht auch weniger von Fälschen sprechen als von einer kreativen Interpretation der Ergebnisse, zu der die Forscher offensichtlich angeregt werden. Mich hat eher aufgeregt, dass die Journalisten nicht selbst mal in die Studien geguckt haben, ob das denn so stimmen kann. Da kann ich ein paar Beispiele nennen. Da wurde auch nicht unbedingt näher hingeguckt, wenn darauf hingewiesen wurde.
Noch schlimmer, wenn vor lauter "Nachrichtengeilheit", nicht mal kurz nachgedacht wird, was da eigentlich passiert.
Ein bekannter Fall war, wo Frau Støjberg der Zeitung Berlingske eine "Solo-Geschichte" gegeben hat, die im Kern wieder einmal bestätigten sollten, das Ikke-danskere auch nach Jahren in DK nix auf die Beine kriegen. Das wurde so verkauft, obwohl die Forscher mehrfach darauf hingewiesen hatten, dass die Zahlen und Ergebnisse SEHR mit Vorsicht zu interpretieren seien. Da hatten die anderen Medien aber schon schön abgeschrieben und die Geschichte war so weiter verbreitet.
Hier wurde darüber im Nachgang noch einmal berichtet.

https://pov.international/berlingske-megafon-stojberg/

Frau Støjberg hatte das, wie immer, nicht geschadet.


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BeitragVerfasst: 28.06.2020, 11:54 
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Ja, genau so ist das zu sehen; wie überall wo Nachrichten ,, gemacht" werden!
Die Äußerungen von ,, Frau Störsender" mussten nur von politisch richtig vorgefärbten Journalisten aufgeschnappt und in beliebiger Reihenfolge aneinander gestückelt schwarz auf weiß in augenfälliger Aufmachung abgedruckt werden und schon ist der Volkszorn gezündet!
Es gibt auch in DK Zeitungen auf ,, Blödzeitungsniveau" in denen sich der Wahrheitsgehalt auf das abgedruckte Datum und den Inhalt des Sportteils beschränkt.
Manche Zeitungen sind ganz klar politisch eingefärbt und schließen ein hinterfragen durch ihren professionell seriösen Stil weitestgehend aus. Leider!
Es sollte einen schon stutzig machen wenn da keine eindeutigen Informationsquellen genannt werden deren Hintergrund ein jeder Leser nachverfolgen kann um so seine Sichtweise der Nachrichten nachzuprüfen.
Als die ersten Zweifel an der Ernsthaftigkeit der Corona Infektionen und der daraus resultierenden Einschränkungen der persönlichen Freiheiten dänischer Bürger aufkamen hatten einige dänische Medien auch nichts besseres zu tun als die Regierung als dumm und unfähig hinzustellen nur weil diese auf Grund von zu erwartenden katastrophalen Zuständen für Leib und Leben von dänischen Bürgern so drastische Maßnahmen beschloss.
Ob sich unsere Regierung nur auf Grund von wissenschaftlichen Forschungsergebnissen / Voraussagen zu ihren Maßnahmen entschloss?
In so einer Situation aus so einem Grund war bisher noch keine Regierung zuvor zu einer Entscheidung in so kurzer Zeit gezwungen!
In dieser Situation hat, zumindest meiner Meinung nach unsere Regierung nichts verkehrt gemacht; wissenschaftliche Forschungsergebnisse/ Voraussagungen in so einer nie zuvor da gewesenen Lage hinzu zu ziehen waren da gar nicht möglich .
Die danach erfolgten Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit waren nachvollziehbar und erfolgreich. Von unabsehbaren mögliche Folgen wie in Schweden oder anderen Ländern die auf Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung nur auf ,, Selbstverantwortlichkeit" vertrauen sind wir in DK daher weitestgehend verschont geblieben.
Selbst wenn sich unsere Regierung bei den getroffenen Maßnahmen ,, nur" auf ein Bauchgefühl berufen würde; ich nenne so etwas gesunden Menschenverstand!


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BeitragVerfasst: 28.06.2020, 14:43 
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BLAVANDS HUK schrieb
Zitat:
Manche Zeitungen sind ganz klar politisch eingefärbt und schließen ein hinterfragen durch ihren professionell seriösen Stil weitestgehend aus. Leider!
Es sollte einen schon stutzig machen wenn da keine eindeutigen Informationsquellen genannt werden deren Hintergrund ein jeder Leser nachverfolgen kann um so seine Sichtweise der Nachrichten nachzuprüfen.

Das lenkt m. E. vom Thema ab und die Informationsquelle (der Akademiker-Verband „Dansk Magisterforening“ ) ist sehrwohl genannt.
Es geht laut Link im Eingangspost nicht um das, was Medien wie verbreiten, sondern um eine Untersuchung des Akademiker-Verbandes „Dansk Magisterforening“ unter 5.000 Mitgliedern, von denen in einer Umfrage befragt wurden, allerdings ( bezeichnenderweise?) „nur“ 762 antworteten.
Das beunruhigende Ergebnis zur Einflussnahme von Behörden auf Wissenschaftler und deren Studien
• 15 Prozent der Forscher, die von einer Behörde für eine Studie beauftragt wurden, wurden von dieser unter Druck gesetzt, die Forschungsergebnisse zu ändern.
• Von 10 Prozent der Forscher wurde verlangt, die Veröffentlichung der Ergebnisse zu verschieben.
• 7 Prozent sollten die Ergebnisse auf Druck der Behörden gar nicht veröffentlichen .
• Jeder Fünfte [ der Forscher] gab an, dass er durch den ausgeübten Druck seine Forschungsergebnisse geändert hat.
• Drei von vier sagten, sie hätten aufgrund des Drängens die Veröffentlichung ihrer Ergebnisse verschoben.
• Etwas weniger als die Hälfte gab an, auf eine Veröffentlichung ganz verzichtet zu haben.
Und da stimme ich Camilla Gregersen, Vorsitzende von Dansk Magisterforening zu, wenn Sie anmerkt „
Zitat:
Dies zeigt, dass es großen Bedarf danach gibt, die Forschungsfreiheit besser zu schützen. Vor allem von Forschern, die mit Behörden arbeiten“

Bedenken zeigt auch die dänische Ausbildungs- und Forschungsministerin Halsboe-Jørgensen (Sozialdemokraten),erachtet das Resultat der Untersuchung beunruhigend und fordert zu Recht :!: Korrektur:
Zitat:
„Forschung sollte unabhängig sein, egal wer diese in Auftrag gibt oder bezahlt. Es ist nicht das erste Mal, dass ich von so etwas höre. Das ist nicht in Ordnung. Es muss sich etwas ändern“

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BeitragVerfasst: 28.06.2020, 18:23 
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Das wird kein allein dänisches Problem sein! Wenn Politiker auf Grund von forschungstechnischen Ergebnissen und Voraussagen diese als Grundlage von weitreichenden Entschlüssen machen sollten die Namen der Forscher und Ratgeber auch bekannt gemacht werden.
Das im genannten dänischen Fall so wenige Forscher / Wissenschaftler überhaupt eine Rückmeldung gemacht haben ist in meinen Augen voll verständlich.

Wer als radgebender Forscher / Wissenschaftler sein Fachwissen an höherer Stelle z.B der Politik abgibt und dessen Inhalt zu solch weitreichenden persönlichkeitsrechtlichen Einschränkungen der gesamten Bevölkerung führt wie es im Fall Corona war geht da schon ein großes Risiko ein sobald seine Ergebnisse von einigen zum Teil prominenten Zweiflern öffentlich angefochten werden; selbst wenn diese keine wissenschaftlichen Gegenargumente liefern können.

Ist der Zweifel erstmal öffentlichkeitswirksam gestreut ist im Fall Corona sowohl die Richtigkeit der Forschungsergebnisse & Voraussagen als auch die daraus resultierende politische Entscheidung in Frage gestellt. Politiker müssen ihre Entscheidungen nicht rückhaltlos begründen müssen.
Wenn sie aber die wissenschaftlichen Ergebnisse und Voraussagen zerpflücken und in ihnen passendem Zusammenhang präsentieren ist das ein dickes Ding.
Im dänischen Fall Corona ist das meiner Meinung nach nicht passiert auch wenn im nachhinein einige Oppositionelle Zweifel an der Richtigkeit der Vorgehensweise in Gang gebracht haben !
Als radgebender Forscher oder Wissenschaftler könnte man aber als Panikmacher oder Scharlatan abgestempelt sein und dann hat es sich mit künftigen Forschungsaufträgen und Gutachten erledigt.
Das wars dann mit der Karriere denn bei passender Gelegenheit kann auch ein zweifelsfrei richtiges Ergebnis immer wieder zusammenhanglos an den Haaren herbei gezogen werden um den Forscher / Wissenschaftler unglaubwürdig zu machen oder Zweifel an seine Seriosität zu streuen.
Gerade im so wichtigen Punkt Gesundheit ist es notwendig das sich Forscher & Wissenschaftler frei äußern dürfen und ihre Ergebnisse & Voraussagen selbst in der Öffentlichkeit machen können ohne Repressalien aus Politik und Wirtschaft fürchten zu müssen.


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